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Forscher entdecken Beinknochen bei Schlangenfossil

Forscher haben eine wichtige evolutionsbedingte Entdeckung bei der Schlange gemacht. Bei einem 95 Millionen Jahre alten Fund der Art "Eupodophis descouensi" haben die Forscher Beinknochen gefunden.

In dem Fossil konnten die Forscher einen zwei Zentimeter langen Beinknochen ausmachen, was nun endlich das fehlende Verbindungsstück in der Evolution der Schlange erklärt. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte die Schlange ihre von den Eidechsen geerbten Beine noch zur Verfügung.

Mithilfe eines Teilchenbeschleunigers konnten die Forscher auch ein zweites Bein der Schlange ausmachen. Die Entdeckungen könnten den Beweis liefern, dass Schlangen von den Urreptilien abstammen, welche auf dem Land lebten und nicht im Wasser.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Schlange, Bein, Knochen, Fossil
Quelle: science.orf.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2011 16:40 Uhr von K.T.M.
 
+8 | -1
 
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kleiner Fehler in der News: Die Beinknochen sind nur 2 cm lang, die 50 cm beziehen sich auf die Länge der Schlange.

Ansonsten gibt es nichts zu meckern.

Schade dass der Platz in der News so beschränkt ist.
Interessant ist noch, dass das Bein weder Fuß- noch Zehenknochen besitzt und die innere Struktur des Beins dem der heutigen Eidechsen ähnelt.
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09.02.2011 18:47 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -0
 
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Ist das der "missing link"? Könnte mir noch jemand erklären, wie man mit einem Teilchenbeschleuniger ein Bein findet?
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09.02.2011 18:58 Uhr von Friedbrecher
 
+5 | -1
 
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Teilchenbeschleuniger: Du erzeugst damit Strahlung (glaub Röntgen- und Synchrotronstrahlung geht, für Elektronen langt normalerweise ein ganz gewöhnliches Spannungsfeld) und durchleuchtest die Probe, in diesem Fall das Fossil, damit.

Laut Quelle waren es hochenergetische Röntgenstrahlen.

[ nachträglich editiert von Friedbrecher ]
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09.02.2011 19:02 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -1
 
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Danke! Wusste nicht, dass man damit Röntgenstrahlen erzeugt....

Dachte eher an CERN bzw. LHC....

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