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Studie: Sehr beliebte Kinder sind häufig auch sehr aggressiv

Forscher der University of California haben ein Jahr lang 3.722 Schüler und deren Mobbing-Verhalten beobachtet.

Dabei kam heraus, dass nicht die Außenseiter am aggressivsten reagieren, sondern oftmals die besonders beliebten Kinder zu Mobbing neigen. Große Beliebtheit führe paradoxerweise nicht zu einem netten Verhalten, sondern gerade diese Kinder verspotten und mobben andere häufig.

Lediglich diejenigen, die ganz oben auf der Beliebtheitskala stünden, seien unaggressiv und die ganz unten. Der Studienleiter erklärt das so: "Die ganz unten haben nicht die soziale Macht, aggressiv zu sein. Die ganz oben haben alle Macht, aber brauchen sie nicht."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Studie, Verhalten, Beliebtheit, Agression
Quelle: www.spiegel.de

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09.02.2011 14:45 Uhr von AnotherHater
 
+0 | -1
 
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"Lediglich diejenigen, die ganz oben auf der Beliebtheitskala stünden, seien unaggressiv und die ganz unten."
Ich hab den Satz jetzt vier mal gelesen, aber da fehlt doch etwas nach dem "und"?
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09.02.2011 15:03 Uhr von Armchair
 
+1 | -0
 
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naja: so eindeutig würde ich das nicht sehen. Was ist jetzt die Ursache und was die Wirkung?
Genauso gut kann man sagen, dass aggresive Kinder häufig sehr beliebt sind
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09.02.2011 15:24 Uhr von ThehakkeMadman
 
+5 | -1
 
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Klischee: Erinnert mich an typische High-School-Movies. Der Quarterback! ;)
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09.02.2011 15:38 Uhr von ThoraEightySix
 
+5 | -0
 
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@ThehakkeMadman: Wohl eher die Cheerleader-Leaderin (oder wie man die jetzt nennen möchte), der Quarterback war doch immer die D*mpfbacke, die froh war, wenn besagte Cheerleaderin ihn rangelassen hatte.;-)

Die Aussage kann ich übrigens bestätigen. Die, die in meiner Klasse immer am beliebtesten waren, waren meist auch die nettesten. Das Mobbing ging eigentlich immer von der "Nummer 2" aus.
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09.02.2011 16:38 Uhr von CroNeo
 
+8 | -1
 
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Heißt das, dass viele u.a. türkische Jugendliche recht beliebt sind?
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09.02.2011 18:45 Uhr von AnotherHater
 
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Nachtrag: Hab den Satz jetzt nochmal gelesen und blick´ nun durch. Der Satzbau ist katastrophal, wie von einem 6-jährigen, der an einen unüberlegten Satz noch etwas anhängt. So wäre es richtig:
"Lediglich diejenigen, die ganz oben auf der Beliebtheitskala stünden und die ganz unten, seien unaggressiv."

Wobei "unaggressiv" sich nach einer unschönen Verneinung anhört, "friedfertig" (bzw. ein entsprechendes Synonym) würde hier weitaus besser passen.
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09.02.2011 20:07 Uhr von tsuyo
 
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Kann ich: bestätigen.

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