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Je rücksichtsloser, desto besser: Das Spiel "Plan social" spaltet Frankreich

In Frankreich ist ein Streit entbrannt über ein neues Kartenspiel. "Plan social" wird ähnlich gespielt wie "Uno". Allerdings geht es darum, als Boss so rücksichtslos wie möglich zu sein und auch Schwangere und Behinderte zu feuern.

Wer alle Karten - und damit alle Angestellten - losgeworden ist, darf in ein Land umsiedeln, "wo die Arbeitskräfte billig sind", so die Spielbeschreibung.

Die Einen finden das Spiel witzig. Für Andere ist "Plan social" zynisch und moralisch nicht akzeptabel. Das Spiel wurde zum Kassenschlager, nun gibt es eine Neuauflage.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Spiel, Frankreich, Streit, Kartenspiel
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2011 12:31 Uhr von Manpower
 
+12 | -3
 
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capitaliste: Hätten die das Kartenspiel gleich "capitaliste" genannt.
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09.02.2011 12:58 Uhr von MarkiMark
 
+16 | -2
 
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So lange es wirklich: nur ein Spiel ist, find ich die Idee auch lustig. Allerdings wird irgendein Spezialist auf die Idee kommen das in die Realität umzusetzen (manche tun es ja schon jetzt).
Allerdings die gute Nachricht für Politiker: Jetzt hat man einen offiziellen Sündenbock für alle Fälle, genau wie PC-Spiele für Amokläufe...
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09.02.2011 12:59 Uhr von ProHunter
 
+3 | -1
 
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man: hätte das spiel ruhig genauer beschreiben können...
Solange es nur ein kartenspiel ist, ist es doch eigentlich egal?
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09.02.2011 13:26 Uhr von BadBorgBarclay
 
+14 | -1
 
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@MarkiMark: Warum in die Realität umsetzten, es ist ja schon die Regel. Man hat lediglich die Realität in das Spiel übertragen.

@Topic: Ich schätze mal das man das Spiel als eine Amüsante Kritik an der Personnalpolitik die Viele Unternehmen Heute betreiben verstehen soll.
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09.02.2011 13:27 Uhr von a_gentle_user
 
+2 | -2
 
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als spiel ist es schrecklich: wenn es real passiert, nuja ... that´s life - solange ich nciht betroffen bin
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09.02.2011 14:19 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+3 | -0
 
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Da steckt schon ein Körnchen Wahrheit drin: In der Wirtschaft kann es schon manchmal ziemlich "unsozial" und rücksichtslos zugehen, da die Einhaltung unseres Wertesystem und wirtschaftlicher Erfolg eben nicht wirklich zusammenpassen. Ist eben in der Realität so .Und wenn dann ein Spiel ausnahmsweise mal die Realität wiederspiegeld und man mal nicht mit Freundlichkeit und Moral gewinnt, bekommt die "Friede-Freude-Blümchen-Welt" der ganzen Gutmenschen eben mal einen Riss. Die Franzosen sollen sich mal nicht so anstellen, den wie sagen die doch immer: "C´est la vie".
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09.02.2011 16:57 Uhr von DerMaus
 
+2 | -0
 
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<ironie>: Natürlich ist das ganze erst gemeint und soll Arbeitgebern neue Wege eröffnen! </ironie>
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10.02.2011 08:15 Uhr von Götterspötter
 
+0 | -0
 
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Was war zuerst da ? Das Spiel oder der Raubtierkapitalismus ??

Man sollte das "Problem" an der Wurzel packen, anstatt sich über ein "satierrisches Spiel" aufregen derren Entwickler auf die "Realität" reagieren und der Welt mal den Spiegle vorhalten will.

Deshalb ! Das Spiel ist genial und sollte für den demenspechenden Nobelpreis vorgeschlagen werden !
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10.02.2011 08:54 Uhr von Keltruzad1956
 
+1 | -0
 
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Witzig: über solch ein Spiel, regt sich der französische Landadel auf:"SOWAS! Unsozial blalblasülzblubbergeifer, unverantwortlich...seierlaberrotz"

Aber das sowas tagtäglich in der realen Welt passiert, darüber regt sich wieder kein auf...hehe, diese scheiss doppelmoralisten!
Anstatt sich um eine fiktionale Sache zu kümmern, erstmal praktische denken und da was ändern.

Ein Spiel zu verbieten, tabuisiert doch nur, verdeckt doch nur diese schweinerei, die viele Chefs/Zeitarbeiterfirmen etc. betreiben und schützt diese auch noch.

Aufmerksam machen auf Missstände. Wie geht das besser als mit so einem ironisch gemeinten Gesellscahftsspiel!

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