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Donald Rumsfelds Memoiren: Keine Reue, dafür Lästereien über George W. Bush

Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat seine Memoiren veröffentlicht, in denen er auf 815 Seiten mit seinen Polikollegen abrechnet, jedoch keinerlei Reue oder Selbstkritik in Sachen Irak-Krieg oder Guantanamo zeigt.

In "Known and Unknown" beschreibt er Jacques Chirac als kalten Zyniker, Gerhard Schröder habe den Irak-Krieg nur beschleunigt und George W. Bush forderte von ihm "kreative Optionen" in Sachen Krieg.

Weiterhin schreibt er, dass die Geheimdienste immer falsch informiert gewesen wären und die Fehler im Irak-Krieg schiebt er Colin Powell zu, von dem er schreibt: Er "neigte dazu, nichts zu sagen."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: George W. Bush, Literatur, Memoiren, Reue, Donald Rumsfeld
Quelle: www.spiegel.de

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