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Trier: Ersteigerter Briefkasten sorgt für Streit mit der Post

Ein Mann aus der Nähe von Trier hat sich einen Briefkasten ersteigert und in den Garten gestellt. Er nutzt den Briefkasten zum Spielen.

Die Post hat nun angedroht, ihn wegen Hehlerei anzuklagen, weil der Briefkasten gestohlen sein muss. Die Post oder der Hersteller hätten nie Briefkasten verkauft.

Doch der Käufer hat gute Chancen, die Klage zu gewinnen. Rechtlich gesehen handelt es sich bei gestohlener Ware um Hehlerei. Allerdings muss der Käufer gewusst, haben, dass es sich um gestohlene Ware handelt. Nur dann macht man sich strafbar.


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WebReporter: katrinchennews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Streit, Post, Auktion, Trier, Briefkasten
Quelle: www.business-on.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2011 10:21 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -0
 
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Mag sein daß er sich damit nicht offensichtlich strafbar gemacht hat, aber Eigentümer von gestohlener Ware kann er dennoch nicht werden, oder?
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09.02.2011 10:31 Uhr von neo1003
 
+8 | -0
 
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Ja hätte ich jetzt auch gemeint, man kann niemals Eigentümer gestohlener Ware werden. Und was ist mit: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht"...?
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09.02.2011 10:38 Uhr von Johnny Cache
 
+6 | -0
 
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@neo1003: Wenn er zu diesem Zeitpunkt nicht wußte daß es sich um Hehlerware handelt dürfte er sicher straffrei ausgehen.
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09.02.2011 13:22 Uhr von Showtime85
 
+1 | -0
 
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tja den Briefkasten muss: er zurück geben an dei Post. Sein geld sieht er nicht mehr.
Ich verstehe nicht warum die Richter nicht sofort so entscheiden und erst ein verfahren in die wege leiten was zeit und geld kostet... Die Rechtslage ist klar. einfach mal ins BGB schauen.
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09.02.2011 13:34 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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@Showtime85: Fast, er könnte natürlich versuchen den ihm entstandenen Schaden gegenüber dem Hehler geltend zu machen.
Ok, zumindest theoretisch. ;)
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11.02.2011 09:44 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -0
 
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@sukor74: Es geht unter anderem auch darum daß mit diesem Kasten allgemein eine Dienstleistung der Post verbunden wird welche in diesem Fall logischerweise nicht erbracht wird.
Sollte jetzt jemand diesen Kasten sehen und etwas einwerfen, schadet es dem Ruf der Post. Von daher ist es nur verständlich daß sie solche Dinge nicht zulassen.
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22.06.2011 08:25 Uhr von Lonegard
 
+0 | -0
 
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@Johnny Cache: Zitat: "Sollte jetzt jemand diesen Kasten sehen und etwas einwerfen, schadet es dem Ruf der Post."
Damit würde aber derjenige, der eine Sendung in diesen Postkasten einwirft oder
einwerfen will, erstmal aber Hausfriedensbruch begehen ... denn:

Zitat: "Ein Mann aus der Nähe von Trier hat sich einen Briefkasten ersteigert und in den Garten gestellt."
und ich halte den allergrößten Teil der deutschen Bevölkerung für Intelligent genug,
zu wissen das ein Postkasten immer am Bürgersteig ist und nicht mitten in einem
Garten.

Zitat:"... schadet es dem Ruf der Post. ..."
Der Ruf der Post ist doch eh schon hinüber, was soll da also noch schaden ??? *gg*



so long,
Lone

[ nachträglich editiert von Lonegard ]

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