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Ägypten: Zentralbank muss am Devisenmarkt intervenieren

Die ägyptische Nationalbank musste in den Devisenmarkt eingreifen. Nach den Unruhen im Land (ShortNews berichtete) gab nun auch die ägyptische Währung auf den internationalen Devisenmärkten nach. Der Kurs gegenüber dem US-Dollar war zuvor auf ein neues Sechs-Jahres-Tief abgesunken.

Der Markteingriff soll nach Schätzungen von Börsenexperten ein Volumen von rund 1,6 Milliarden US-Dollar gehabt haben. Die Notenbank verkaufte dazu die Landeswährung an die im Land tätigen Geschäftsbanken gegen US-Dollar. Kurz danach erwarb sie diese Währung zu einem höheren Kurs wieder zurück.

Aktienhändler sprachen von einem "brutalen Eingriff" in den Devisenmarkt. Trotz andauernder Proteste bleibt Hosni Mubarak weiter im Amt. Die Devisenmärkte blieben vergangene Woche geschlossen, eine Kapitalflucht setzte ein. Nach dem Eingriff stieg der Kurs des ägyptischen Pfundes wieder leicht an.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Börse, Ägypten, Währung, Zentralbank, Devisenmarkt
Quelle: www.n-tv.de

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