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Bei Kindern geht die Intelligenz auch durch den Magen

Kinder, deren Essensgewohnheiten vor allem auf raffinierten Fertigprodukten basieren, scheinen gemäß einer neuen Englischen Studie einen tieferen Intelligenzquotienten (IQ) zu haben, als Kinder, die gesunde Sachen, wie Salat, Reis, Teigwaren, Fisch und Gemüse zu sich nehmen.

Eingeschlossen in die Studie wurden beinahe 4.000 Kinder, deren Essgewohnheiten anhand eines speziellen Fragebogens, den die Eltern auszufüllen hatten, evaluiert wurde. Danach wurden sie in drei Kategorien eingeteilt: viel Fertigprodukte, traditionelle Küche und gesunde Küche.

Kinder aus der ersten Gruppe, die vor allem raffinierte Speisen zu sich nahmen, hatten einen durchschnittlich tieferen IQ als Kinder aus der Gruppe mit der gesunden Ernährung. Da die Studie aber einige Limitationen aufweist, müssen weitere Studien die Befunde erst noch erhärten.


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WebReporter: swissestetix
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Ernährung, Intelligenz, Magen
Quelle: blog.swissestetix.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2011 17:33 Uhr von Aweed
 
+8 | -6
 
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alles Propaganda :D
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08.02.2011 17:44 Uhr von rockzzz
 
+1 | -0
 
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Dumme Kinder: Die Aussenseiter, Model Sascha. perfekt

[ nachträglich editiert von rockzzz ]
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08.02.2011 19:06 Uhr von tulex
 
+6 | -3
 
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Ich denke da gilt eher der Umkehrschluss: Dumme Menschen essen lieber Fastfood, nicht Fastfood macht dumm (obwohl das natürlich auch sein kann).
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08.02.2011 19:33 Uhr von neminem
 
+2 | -3
 
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unique2910: so ähnlich denk ich mir das auch. es liegt nicht an dem guten essen, sondern an den gebildeten eltern mit den guten jobs, die sich das gute essen leisten können.
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08.02.2011 19:56 Uhr von Guschdel123
 
+2 | -0
 
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@ neminem: Der erste Teilsatz war ja noch richtig, allerdings kann man nicht gerade behaupten, dass Fastfood billiger als gesundes Essen wäre (das Gegenteil ist schon eher der Fall).
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08.02.2011 20:45 Uhr von Verdan
 
+1 | -4
 
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@tulex: Also ich muss dir da zustimmen. Kinder die einen niederen IQ aufweisen essen einfach leichfertiger den Dreck von den Fastfood-Ketten und denken nicht viel darüber nach.

Und intelligentere Kinder machen sich einfach mehr Gedanken über ihre Ernährung. Noch dazu kommt das intelligentere Kinder wahrscheinlich auch einfach klügere Eltern haben die eventuell auch mehr Geld verdienen und sich gesündere Ernährung noch eher leisten können als andere.
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08.02.2011 22:13 Uhr von FischLiKuh
 
+1 | -0
 
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Kann mich: Feingeist nur anschließen. DANKE!
Wie oben schon erwähnt, geht permanenter Fast-Food-Genuss wesentlich mehr auf den Geldbeutel als selber kochen - das Essen hat einen geringen Sättigungswert und die Inhaltsstoffe machen abhängig - ganz ähnlich wie bei Tierfertignahrung, Chips, etc.
Und der Vergleich mit den dümmeren Eltern und den dummen Kindern, den klugen Eltern (mit dem evtl. größeren Geldbeutel) ist ebenfalls Quatsch - wenn die Eltern selbst nur das essen, was sie ihren Kindern vorsetzen ist das ein Teufelskreis und den Eltern geht´s nicht besser als ihren Sprösslingen!
Ebenfalls nicht korrekt ist, dass "schlaue" Kinder genauer darüber nachdenken, was sie essen - ich kenne jedenfalls kein Kind aus einem "gebildeten" Haushalt, dass zu einem Burger oder Fritten nein sagen würde, wenn man sie vor die Wahl stellt.

Übrigens kann man auch für kleines Geld vernünftig kochen.
Mit 10 Euronen, die man leicht in einer Fettluke für FastFood alleine ausgibt, kann man auch ganz prima was für 6 - 8 Personen kochen: bisschen Huhn, Pasta oder Reis, etwas Gemüse und lecker ist das!
Wir machen das zur Zeit regelmäßig und auf unserer spanischen Mittelmeerinsel ist alles zwischen 30 und 60% teurer als in Deutschland!
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08.02.2011 22:49 Uhr von oRainieren
 
+5 | -0
 
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OMA? HABEN WIR NOCH CURRYKING?
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08.02.2011 22:55 Uhr von raterZ
 
+1 | -0
 
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ich kann mich da auch nur anschließen: und hinzufügen, dass fertigprodukte auch eine menge chemikalien zugesetzt sind, die alles andere als gesund sind. die menge macht das gift, und wenn man sich nur davon ernährt, ist es eben zusätzlich nicht gut, neben dem mangel an vitaminen & co.
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08.02.2011 22:57 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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Wie unique schon sagte: man müsste wohl eher den Zusammenhang zwischen der Verabreichung raffinierter Fertigprodukte und dem Erzeihungsverhalten von Eltern untersuchen, um hinter die ganze Wahrheit zu kommen.

Eltern, die nicht selber kochen und sich auch keinen Koch für ihre Sprösslinge leisten können, haben meist auch keine Zeit oder kein Geld, um ihre Kinder geistig zu fordern, sprich: sich ausreichend ausgiebig mit ihen zu befassen.

Den Geldaspekt erwähne ich deshalb, weil Kinder von arbeitenden Eltern durchaus viel Intelligenz aufweisen können, wenn mittels Privatlehrer und Gouvernante hohe Anforderungen bereits an das Kleinkind gestellt werden. Solche Leute haben oft aber auch einen Koch. Und falls sie keinen haben, wäre das daraus resultierende Kind bestimmt eines derjenigen, die die Ausreisser dieser Studie bilden würden.


Hmm... was koche ich eigentlich morgen mal Schönes?
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09.02.2011 00:58 Uhr von t4nis
 
+2 | -1
 
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frühkindliche Fehlernährung (1.Lebensjahr): hat nachweislich einen Einfluss auf die Intelligenz von Kindern wie eine Langzeitstudie von Galler (1984) aufzeigte. Da in diesem Zeitraum besonders die Gehirnentwicklung aufgrund von Proteinmangel leidet, scheint dies nicht verwunderlich. Insofern könnte Fehlernährung im späteren Leben ebenfalls zu Leistungseinbußen führen... wodurch ausgelöst, wie langfristig etc. kann nur durch Replikationen und durch Erhebung zusätzlicher Faktoren erfasst werden!
Danke an den Autor! Schöne Studie und Zusammenfassung hier!
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09.02.2011 08:31 Uhr von Registerbrowsen
 
+0 | -1
 
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unglückliche Wortwahl, denn: "Salat, Reis, Teigwaren, Fisch und Gemüse"
gibt es alles in raffinierten Fertigprodukten.

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