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Ungarn: Private Altersvorsorge komplett verstaatlicht

Im Dezember verabschiedete die ungarische Regierung ein Gesetz, welches die gesamte private Altersvorsorge zum Ausgleich von Haushaltslöchern verstaatlichte. Seit dem 07.02.2011 dürfen die Ungarn nur noch im privaten Sektor oder der öffentlichen Altersvorsorge bleiben.

Erworbene Ansprüche des jeweils anderen Systems werden reduziert. Da das Gesetz die EU-Grundprinzipien zu Rechtssicherheit, Diskriminierungsverbot, sozialer Sicherheit sowie Schutz von Eigentum schwer verletzt, wandte sich der Verband der ungarischen Rentenkassen an den europäischen Gerichtshof.

Die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán erklärt ein misch-finanziertes Modell mit Steuerzuschuss nicht als Enteignung. Mitgliedern privater Vorsorgeeinrichtungen wird geraten, nicht ins staatliche System zu wechseln.


WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rente, Ungarn, Vorsorge, Altersvorsorge, Verstaatlichung
Quelle: www.faz.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2011 13:25 Uhr von Berufspsycho
 
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Harte aber konstruktive Kritik ist erwünscht! Geschichtliche Anmerkung: Bereits 1997 hat Ungarn so Sachen wie Riester und Rürup eingeführt, das Ergebnis sehen wir jetzt. Aber Hauptsache vor 60 in Rente. Wer mehr wissen mag, soll meinen Blog besuchen. ;)
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08.02.2011 14:43 Uhr von Berufspsycho
 
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@Bananien: Sagmal, wenn Du monatlich was zur Seite legst, dann betreibst Du doch Altersvorsorge, oder nicht? ;)
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08.02.2011 16:21 Uhr von Der_Hase
 
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@ Bananien: "Ich leg Monatlich was zu Seite und das wars!! "

Du denkst doch nicht im Ernst ,dass das Geld was du beiseite legst in 30 oder 40 Jahren noch etwas Wert sein wird oder? LOL Bankenkrise, wirtschaftlicher Kollaps, Inflation, Eurokrise, extrem hohe Staatsverschuldung usw. und so fort. Der Euro fährt gegen die Wand und die Politiker die am Steuer sitzen grinsen noch vor dem Aufprall. Lieber in etwas handfestes Investieren, Immobilien, Edelmetalle usw.

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