08.02.11 11:49 Uhr
 212
 

Daniel Bahr (FDP) kritisiert SPD wegen den geforderten Strafen für Ärzte

Der Gesundheits-Staatssekretär Daniel Bahr (FDP) hat jetzt die SPD wegen der Forderung nach Geldstrafen für Ärzte kritisiert. Diese sollen die Ärzte zahlen, bei denen Kassenpatienten zu lange auf eine Behandlung warten müssen (ShortNews berichtete).

Bahr sagte: "Den Vorschlag kann man nicht ernst nehmen, er ist vollkommen unpraktikabel und überzogen. Eine neue Behörde müsste die Terminvorgabe der Ärzte überwachen und würde Ärzte zu noch mehr Dokumentation und Bürokratie zwingen."

Die SPD will mit diesem Vorstoß Wartezeiten für die Kassenpatienten verhindern, die nicht angemessen sind. Als unangemessen gilt, wenn man länger als fünf Tage auf einen Termin beim Arzt warten muss.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, FDP, Arzt, Strafe, Forderung, Daniel Bahr
Quelle: de.news.yahoo.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.02.2011 11:57 Uhr von httpkiller
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Es stimmt zwar, dass Kassenpatienten teilweise echt extremst benachteiligt werden wenn es um eine Terminvergabe geht, finde den Vorschlag einer Strafe aber auch höchst unpraktikabel. Man sollte lieber am System an sich verbesserungen vornehmen als mit übertriebener Bürokratie alles noch komplizierter zu machen.
Kommentar ansehen
08.02.2011 12:07 Uhr von Pils28
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Das mit der Terminproblematik hat als Auslöser, dass Ärzte eine maximale Arbeitsdauer pro Quartal für Kassenpatienten haben.
Arbeiten sie mehr, bekommen sie dafür kein Honorar und bleiben auf Kosten für Angestellte und Material sitzen.
Kommen nun mehr Patienten als von den Kassen zugelassen, dann müssen die leider warten.
Die Einzigen die bestraft gehören sind die Kassen und die Kassenärztliche Vereinigung, die von einer Interessenvertretung der Ärzte zum Erfüllungsgehilfen der Kassen mutiert ist.
Kommentar ansehen
20.02.2011 21:01 Uhr von DEMOSH
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Strafen: Ich kenne Ärzte(nicht alle)die bei Äztefusch von Kollegen
sogar bei deren Feststellung Diagnoseberichte fälschen,
um der Chorgeist zu erhalten.
Dadurch sterben sogar Patienten.
Wegen fehlender Nachsorge.
Die Ärzte die fälschen oder Abrechnungsbetrug machen
gehören eingesperrt.
Leider sind viele Ärzte,Richter und Politiker vereint bei
gesponserten Pharmaluxusreisen in der Karibik zu gegen.
Eine Art Jamaika Koalition.
Kommentar ansehen
20.02.2011 21:19 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
man sollte als "freier" Arzt Mit-Verantwortung tragen , auch mit eigenem Kapital, denn eine gefälschte Reputation (ähnlich, nur brutaler als Guttenberg) und dann nur reiche Privat-Patienten zwischendurch , dann noch Golf und Segeln im Kopf ,...das geht nicht mehr .
Arbeiten wie studiert , denn die Kollegen im K-H. der Stadt müssen auch Überstunden kloppen und tragen ein Risiko.

Ausserdem gilt freie Berufswahl und die Bürger haben schon genug für die Ausbildung der Ärzte gezahlt (+ Bafög)
Da muss man solche schrägen Typen auch haftbar machen können und besser kontrollieren.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?