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Ein Museum aus Neapel beantragt Asyl in Deutschland

Der Direktor des Museums für Moderne Kunst in Neapel, Antonio Manfredi, hat sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und damit um Asyl in Deutschland gebeten. Eine Kopie des Briefes, der in italienisch und in deutsch verfasst wurde, ging auch an die deutsche Botschaft in Rom.

Das Gesamtpersonal des Museums sei dazu bereit, nach Berlin zu ziehen, so Manfredi. Man sei des Vandalismus und der ständigen Mafia-Drohungen müde.

"Wenn die italienische Regierung nicht imstande ist, die Kunst des Landes zu unterstützen und zu fördern, soll es eben ein anderes Land tun", so Antonio Manfredi.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Angela Merkel, Kunst, Mafia, Asyl, Neapel
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2011 09:03 Uhr von irving
 
+26 | -2
 
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Zwar bezweifle ich, dass in der Kasse der deutschen Hauptstadt wesentlich mehr Geld für die Kunst zu finden wäre, aber wenigstens hätte man dort kein Problem mit der Mafia:-)
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08.02.2011 09:29 Uhr von Vasto-Lorde
 
+16 | -6
 
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@ Autor: Bist du dir da ganz ganz sicher mit Mafia in Deutschland???
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08.02.2011 09:40 Uhr von Showtime85
 
+5 | -2
 
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Das war garantiert ein Rundschreiben von dem: an alle Regierungen ;) hauptsache weg aus Italien...

Die Mafia bzw. Mafia´s gibt es überall auf der Welt...
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08.02.2011 09:50 Uhr von bakaneko
 
+15 | -0
 
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Hilfeschrei: Vor allem war es ein Hilfeschrei. Er konnte sich recht sicher sein, das es in die Presse kommt und somit auch Druck auf seine Regierung ausübt. Ich denke, er wollte nichts anderes bewirken, nämlich das sein Museum finanziell besser unterstützt wird und von der Polizei geschützt.
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08.02.2011 10:23 Uhr von Cp6uja
 
+18 | -0
 
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Sehr gut Das nenn ich einmal sehr gut durchdachtes Marketing, einen Asylantrag an Deutschland zu stellen um Aufmerksamkeit zu bekommen in den italienischen Medien!

Nun werden die Italiener dies nicht einfach so auf sich sitzen lassen, ihren stolz aufbessern und der Museumbesitzer hat erreicht was er wollte...

Hut ab....sehr schlauer Mann....
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08.02.2011 12:37 Uhr von korem72
 
+1 | -9
 
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vom Regen in die Traufe mir kommt es eher so vor als hätten wir hier in D mehr Mafia als in Italien - zumindest aber presenter : Russen, Serben, Albaner, Türken, Chinesen, Sinti und Roma etc pp

(nicht zu vergessen all unsere LobbyPolitiker^)

[ nachträglich editiert von korem72 ]
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08.02.2011 13:13 Uhr von Cp6uja
 
+5 | -0
 
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@korem72: naja nicht zu vergessen die Deutschen... ;)

ich weiß nicht warum man Mafia immer mit Immigranten in Verbindung bringen muss...
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08.02.2011 15:10 Uhr von alicologne
 
+6 | -1
 
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Also wenn ich hier die Kommentare lese wird mir schlecht. Ein Museum hat Besucher, finanziert sich also selber. Dies dann aber mit Asylsuchenden Personen zu vergleichen ist mehr als dumm.

Und einfach so ein Kunstmuseum angeboten zu bekommen ist doch klasse, was will man mehr? Eine echte Touristenattraktion mehr!
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08.02.2011 15:21 Uhr von Zerebro
 
+6 | -0
 
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Hmmm heist bei uns die Mafia nicht GEZ ???
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08.02.2011 19:18 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@korem72: Damit liegst Du richtig: Unser Vorteil ist hier, dass bei uns hauptsächlich Geld gewaaschen wird, also tendenziell eher die sauberen Teile der verschiedenen Mafia-Zweige zu finden sind.
Aber was Drogen und Mädchenhandel angeht, haben wir natürlich auch die unsauberen Basiszweige hier.

Ein Kunstmuseum hätte hier aber wohl seine Ruhe.
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08.02.2011 22:38 Uhr von StrammerBursche
 
+0 | -2
 
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PR-Scheiße: Als Italiener können die eh immer nach Deutschland kommen und hier tun und lassen wie sie grad lustig sind.

Ein passendes Gebäude für das "Museum" zu finden, dürfte bei gesicheter finanzieller Lage wohl kein Problem darstellen.
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09.02.2011 20:43 Uhr von Il_Ducatista
 
+0 | -0
 
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irgendwo: irgendwo in München muss sich doch ein Platz für ein Kunstmuseum finden lassen
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09.02.2011 20:43 Uhr von realsatire
 
+0 | -0
 
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Wird sowieso abgelehnt, da es Asylanten aus einem europäischem Land kaum geben kann.
Zusätzlich wären das dann Menschen die etwas hier einbringen könnten, also mit Job, keine dauerhaften Sozialleistungsempfänger. So etwas importiert diese Regierung nicht.

Eine nette Idee ist es aber, die Aufmerksamkeit auf die Zustände in der Gegend des Museums zu lenken. Leider wären die hiesigen Oberen dabei weiterhin blind, wenn Deutsche kollektiv in anderen Ländern Asyl beantragen würden, weil sie sich politisch, religiös und vor allem kulturell verfolgt fühlen würden.
Wobei nicht auszuschliessen wäre das andere Länder sogar Asyl geben würden, weil sie diese Gründe nachvollziehen könnten..

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