07.02.11 20:31 Uhr
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Antifaschistische Initiative droht mit Enttarnung von LKA-Spitzeln

Im Dezember letzten Jahres kam der Einsatz eines LKA-Spitzels in der linken Szene an die Öffentlichkeit. Dieser war unter dem Decknamen Simon Brenner für die Polizei aktiv. Die Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD) gibt jetzt an, dass noch zwei LKA-Ermittler die linke Szene bespitzeln.

Offizielle Stellen gehen bisher nicht auf die Vorwürfe ein. Deshalb warnte ein Sprecher der Antifa jetzt das Innenministerium davor, die Identitäten einer Frau und eines Mannes zu enttarnen, wenn diese nicht abgezogen würden. Dies wäre auch zu deren Selbstschutz.

Ein Sprecher der AIHD kommentierte das Schweigen des Innenministeriums mit den Worten "Dass unsere Rechercheergebnisse nicht dementiert werden, spricht Bände". Die Enttarnung des Polizisten "Simon Brenner" flog im Dezember eher zufällig auf, als dieser sich auf einer Party als Polizist vorstellte.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spitzel, LKA, Enttarnung, Antifaschismus
Quelle: www.taz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2011 21:21 Uhr von shadow#
 
+12 | -7
 
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Gefahrenabwehr "Gefahrenabwehr bzw. vorbeugende Bekämpfung von Straftaten" sieht dann wogl wieder so aus dass einfach mal in die angetrunkene Runde gerufen wird dass man Lust habe irgendwas anzuzünden und zufällig auch ne Menge Benzin dabei...
Manchmal fragt man sich wie radikal die Situation ohne diese Ratten aussehen noch würde. Aber die breite Bevölkerung hat ja sogar das Fiasko um die NRW NPD längst vergessen...
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07.02.2011 22:17 Uhr von One of three
 
+7 | -8
 
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Ach nee "... sondern aktiv an Sachbeschädigungen teil genommen sowie aufgestachelt ... "

"Manchmal fragt man sich wie radikal die Situation ohne diese Ratten aussehen noch würde."


Ja klar. ohne die bösen Spitzel ("Ratten" !!!) wären die Antifanten ganz liebe harmlose Knuddelbärchen ...

Leute, die sowas ausdünsten sind nicht besser wie linke oder rechte Faschisten.
Nein, sie sind noch schlimmer - weil es Maulhuren sind ...
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08.02.2011 08:57 Uhr von HateDept
 
+3 | -2
 
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faires Verhalten: Antifaschisten faschistisches Verhalten vorzuwerfen ist natürlich erstmal ein schönes Spielchen - vor allem, weil kaum einer was dagegen einzuwenden hat - wer kennt diese Szene schon ...

Insbesondere in diesem Fall ist es doch aber so, dass die Antifa die betreffenden LKA-Spitzel "schützt", indem sie deren Identität _nicht_ einfach so der Szene preisgibt, sondern eine "Schonfrist" einräumt.

Der Einsatz von Spitzeln des LKA ist zudem rechtlich gesehen sehr fragwürdig - ebenso wie bei Simon Brenner.
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08.02.2011 09:16 Uhr von Gwildor
 
+1 | -0
 
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passend dazu der Spiegel TV Bericht vom 06.02.2011: http://www.youtube.com/...

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