Antifaschistische Initiative droht mit Enttarnung von LKA-Spitzeln
Im Dezember letzten Jahres kam der Einsatz eines LKA-Spitzels in der linken Szene an die Öffentlichkeit. Dieser war unter dem Decknamen Simon Brenner für die Polizei aktiv. Die Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD) gibt jetzt an, dass noch zwei LKA-Ermittler die linke Szene bespitzeln.
Offizielle Stellen gehen bisher nicht auf die Vorwürfe ein. Deshalb warnte ein Sprecher der Antifa jetzt das Innenministerium davor, die Identitäten einer Frau und eines Mannes zu enttarnen, wenn diese nicht abgezogen würden. Dies wäre auch zu deren Selbstschutz.
Ein Sprecher der AIHD kommentierte das Schweigen des Innenministeriums mit den Worten "Dass unsere Rechercheergebnisse nicht dementiert werden, spricht Bände". Die Enttarnung des Polizisten "Simon Brenner" flog im Dezember eher zufällig auf, als dieser sich auf einer Party als Polizist vorstellte.