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Claudia Pechstein erhält keine Förderung mehr und muss wieder als Polizistin arbeiten

Die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat derzeit eine Pechsträhne. Seit letztem September leidet sie unter einem Nervenzusammenbruch und nun wurde ihr vom Bundesinnenministerium die Spitzenförderung gestrichen.

Als Begründung nannte das Ministerium: "Ziel der Spitzenförderung der Bundespolizei ist es, die Sportlerinnen und Sportler insbesondere auch auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen vorzubereiten. Dieses Ziel kann mit einer Förderung Frau Pechsteins nicht mehr erreicht werden."

Nun solle sie nach ihrer Krankschreibung wieder im Polizeidienst eingesetzt werden. Pechstein selber kommentierte die Entscheidung jedoch nicht.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Arbeit, Polizist, Förderung, Claudia Pechstein
Quelle: www.welt.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2011 16:07 Uhr von backuhra
 
+24 | -54
 
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07.02.2011 16:16 Uhr von norge
 
+45 | -16
 
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@backuhra: wer hat dir gesagt das sie gedopt hat? warst du dabei? bei ihrem fall stehen doch einige ungereimtheiten zu buche. solange sie erfolgreich für deutschland gestartet ist, war alles in ordnung. scheiss doppelmoral...
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07.02.2011 16:42 Uhr von SN_Spitfire
 
+9 | -15
 
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Apropos Imageschaden: für Deutschland...

In der Bundeswehr "schiesst" man sich regelmäßig ab.
Spreche da aus damaliger Erfahrung.
Von Kiffen muss man da nichtmal anfangen.
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07.02.2011 16:46 Uhr von Dracultepes
 
+12 | -5
 
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@norge: Naja er hats irgendwo aufgeschnappt und nicht nachgedacht.

Der ganze Fall war mehr als lächerlich.
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07.02.2011 17:00 Uhr von willi_wurst
 
+25 | -4
 
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wieso pechsträhne? in erster linie ist die gute frau mal polizistin!!! das sie aufgrund ihrer vergangenen sportlichen leistungen gefördert und vom dienst befreit wurde, ist doch ok ... aber jetzt da sie es scheinbar nicht mehr ist, ist es nur "normal", das sie wieder ihrem normalen job nachgeht, oder?
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07.02.2011 17:14 Uhr von FlatFlow
 
+15 | -9
 
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@Schlottentieftaucher: Leute wie dich sollte man einmal für 4-5 Std. Leistungssport machen lassen, damit sie erkennen wie faul sie eigentlich sind und wie sie uns auf der Tasche liegen. Jubeln, wenn es Gold gibt, aber verspotten und sie fallen lassen wie heiße Kartoffel, wenn sie eine schwere Zeit durch macht.

@willi_wurst sagt wer? Irgendein Beamte der seit 20 Jahren sein Sessel mit seinem fetten Arsch poliert?

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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07.02.2011 17:19 Uhr von Macinally
 
+17 | -5
 
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... Pechstein konnte bisher nie des Dopings überführt werden.

Auffällige Blutwerte kann man sicherlich bei so gut wie jeden Leistungssportler feststellen.

Schon erstaunlich das die Unschuldsvermutung im Lesitungssport ausser Kraft gesetzt wurde.

[ nachträglich editiert von Macinally ]
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07.02.2011 17:31 Uhr von httpkiller
 
+5 | -4
 
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@Macinally: Die Unschuldsvermutung ist da nicht ausser Kraft gesetzt, allerdings würde ich schon behaupten das heutzutage jemand der nicht dopt keine Chancse im Hochleistungssport hat.
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07.02.2011 17:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -4
 
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@backuhra: "Sie hat gedopt"

Nein, hat sie nicht.

Sie hat "auffällige" Blutwerte, wie man sie auch nach Erkrankungen oder erblich bedingt haben kann.

Da im Leistungssport dank der "Arbeit" der Dopingermittler inzwischen die Unschuldsvermutung abgeschafft wurde, hat man sie einfach des Dopings bezichtigt, OHNE einen Beweis zu haben.

Nur ums klar zu stellen: Ich bin absolut gegen jegliches Doping.
Allerdings sollte man dabei nicht ein gesundes Maß bei der Jagd nach Dopingsündern verlieren.

Dass sie nun aus der Förderung rausgefallen ist, naja, ist sicher die direkte Folge der Dopinganschuldigungen, weil sie ja nicht mehr ihren Sport betreiben darf. Insofern steht ihr keine Förderung zu.
Andererseits hätte ich schon soviel Rückgrat erwartet, dass man zu einer fälschlich Beschuldigten steht, über deren Gold-Medaillen man jahrelang gejubelt und als Vorzeige-Athlet gefeiert hat.
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07.02.2011 17:45 Uhr von tobe2006
 
+4 | -8
 
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naund: richtig so!
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07.02.2011 18:03 Uhr von sicness66
 
+4 | -3
 
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Alter? Doping hin oder her. Sie ist fast 39 und ist mit dieser Sportart kein Einkommensmillionär geworden. Ist doch gut, dass sie wieder zurück in den Dienst kann. Manche Fußballer, die mit 17 ihre Schule abbrechen, können das später nicht von sich behaupten...
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07.02.2011 18:08 Uhr von dr.b
 
+1 | -1
 
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@Jolly.Roger: "Andererseits hätte ich schon soviel Rückgrat erwartet, dass man zu einer fälschlich Beschuldigten steht, über deren Gold-Medaillen man jahrelang gejubelt und als Vorzeige-Athlet gefeiert hat."

Nein, ihr Arbeitgeber tut gut daran sich aus diesem Sachverhalt herauszuhalten...was soll eine Stellungsnahme in die eine oder andere Richtung....woher soll er auch wissen was die "Wahrheit" ist. Und ist doch, toll...die gute Frau darf nach ihrer langen Krankheit wieder in ihren Job zurückkehren....wo gibt es sowas heute noch. Was soll man denn sonst tun...sie mit 38 in Pension gehen lassen...so weit kommts noch...nein danke.
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07.02.2011 18:17 Uhr von Marius2007
 
+3 | -2
 
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Ich find das schon komisch: Da tauchen vermeintlich auffällige Blutwerte auf , dessen Herkunft sogar von Professoren als nicht ungewöhnlich herausgestellt werden und keiner glaubt ihr.
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07.02.2011 18:18 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -0
 
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dr.b. Die Sperre läuft am 8. Februar 2011 ab. Also morgen.

Am Samstag wird sie in Erfurt wieder einen offiziellen Wettkampf bestreiten.

Ich würde mal sagen, der Zeitpunkt, sie aus der Sportförderung zu nehmen, ist etwas ...nun ja... seltsam.
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07.02.2011 18:47 Uhr von dr.b
 
+2 | -5
 
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@Jolly.Roger: Es steht ihr frei ihre sportliche Karriere selbst weiter zu finanzieren oder sich andere "Sponsoren" zu suchen....müssen andere Sportler auch. Sie während der Sperre aus der Förderung zu nehmen, wäre ein Statement gewesen...dies hat man so vermieden.
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07.02.2011 18:50 Uhr von Mario1985
 
+3 | -3
 
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Schlottentieftaucher: wie tief bist du gesunken... Arbeiten wie eine Beamtin???? Arbeiten die wirklich?? Warum habe ich dann auf dem Finanzamt keinen mehr erreicht am Freitag um 11Uhr??? Warum wurde meine 11 Anzeigen wegen Betruges nicht am Freitag nachmittag mehr komplett bearbeitet? sondern nur auf Band aufgenommen, damit das diese Woche aufgenommen wird??? Beamte und Arbeiten... Naja Ausnahmen mögen die Regel bestätigen aber im Grunde genommen hat man als Beamter/Beamtin ein leichtes Leben, sofern man nicht soviel selbst nachdenkt und auch mal gegen das Fahrwasser schwimmt, was aber 90% der Bevölkerung nicht machen würde.... Ich zähle die Vorteile gegenüber einer normalen Beschäftigung auf:
1. Unkündbarer Status, im normalfall kann man nicht gekündigt werden -> keine Sorge um Arbeitsplatzverlust
2. Regelmäßige Bezahlung ->Keine Sorge dass Arbeitgeber in die Insolvenz geht und nicht Zahlen kann(wobei das auch ne unnötige sorge ist, aber das ist n anderes Thema)
3. Feste Arbeitszeiten, kaum überstunden -> Man kann den "Abend" auch noch planen....

Die einzigen Nachteile die sich mir stellen sind: 1. Die Bezahlung ist nicht so gut wie in der freien Wirtschaft. -> kann man ja vielleicht nebenberuflich ein Gewerbe aufmachen und damit paar Kröten zus