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Trotz Gesetzesänderung: Reiche kassieren immer noch Elterngeld

Das Gesetz zum Thema Elterngeld für Reiche kann leicht ausgehebelt werden, wie der Steuerrechtler Frank Hechtner nachweist.

Eigentlich sollten vermögende Eltern kein Elterngeld mehr beziehen können, weil auch Langzeit-Hartz-IV-Empfängern dieses gestrichen wurde. Doch weil die Behörden nicht nachsehen können, welche Einkünfte die Eltern beziehen, könnten die Reichen dennoch das Geld einstreichen.

"Eine Person, die ein zu versteuerndes Einkommen von 150.000 Euro aufweist, gleichzeitig aber noch Kapitaleinkünfte von 250.000 Euro bezieht, kann also weiter Elterngeld beantragen und auch beziehen", so der Experte.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Politik, Hartz IV, Arbeitslosigkeit, Elterngeld, Gesetzesänderung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2011 12:24 Uhr von Klassenfeind
 
+12 | -3
 
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Klar die grauchen das Geld ja auch ganz dringend..
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07.02.2011 13:18 Uhr von Earaendil
 
+9 | -3
 
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Wie immer die,deren Arsch eh schon so fett ist,daß sie anfangen schwachsinnigen Wohlstandsmüll und NOCH ein Auto zu kaufen,kriegen den Hals wieder nicht voll.Anstatt man selber sagt:Ok,ich hab ein gutes Einkommen,ich ernähre mein Kind allein,die Kassen sind eh schonmal voller gewesen..ich komme ohne Unterstützung klar ....NEIN.
Man rafft alles ansicht , was man bekommen kann.
Das ist die asozialste Schicht überhaupt in Deutschland .. die ,die nehmen,ohne zu brauchen .
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07.02.2011 14:22 Uhr von PhoenixCst
 
+2 | -4
 
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erst lesen, dann meckern: Laut Quelle zahlte die Gruppe der "Reichen", die keinen Anspruch auf Elterngeld haben, im letzten Jahr 21,5 Milliarden Euro Einkommensteuer. Und auch von den hier erwähnten Kapitalerträgen werden 25% Steuern abgeführt.

Wieviele "Reiche" kennt ihr, die so viel verdienen und Elterngeld beantragen? Dessen Maximum liegt bei 1.800€, die man schon mit 2.800 netto Monatslohn erreicht - beweitem kein Oberschichtenlohn.

In der Quelle wird von bis zu 2000 Elterngeldanträgen von Reichen ausgegangen, die verweigert werden, im Gegensatz zu 130.000 Anträgen von Langzeitarbeitslosen.

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