07.02.11 11:30 Uhr
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Sanddünen auf dem Mars sind doch nicht starr

Bei den Sanddünen der nördlichen Hemisphäre des Mars handelt es sich nicht um auf immer und ewig festgefrorene und verkrustete Strukturen, sondern sie unterliegen saisonalen Veränderungen.

Entdeckt wurden die jahreszeitlichen Veränderungen auf Aufnahmen der "High Resolution Imaging Science Experiment"-Kamera (HiRISE) an Bord der NASA-Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter". Bisher vermuteten die Forscher, dass diese Strukturen vor langer Zeit so geformt wurden und starr sind.

Doch Beobachtungen ergaben, dass sich die Dünen jahreszeitlich verändern, was wohl am Kohlendioxid (Trockeneis) liegt. Ein Forscher sagte: "Das gefrorene Kohlendioxid geht im Frühling vom festen in den gasförmigen Zustand über. Diese so genannte Sublimation destabilisiert den Dünensand, so dass es zu Sandlawinen kommt."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mars, Astronomie, Struktur, Sand
Quelle: www.uniaktuell.unibe.ch

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