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Türkische Wähler sollen in Deutschland an türkischen Parlamentswahlen teilnehmen

Die türkische Regierung will, dass die in Deutschland lebenden Türken sich auch mit einer Stimmabgabe in der BRD an den türkischen Parlamentswahlen Mitte des Jahres beteiligen.

Der für die im Ausland lebenden Türken zuständige türkische Staatsminister Faruk Celik hat laut den Presseberichten vom Montag gesagt, er hätte mit den Ämtern der BRD über die Wahlurnen-Aufstellung in den türkischen Einrichtungen wie z.B. der Botschaft sowie in den Konsulaten geredet.

Allerdings würde er noch auf eine Beantwortung seitens der Berliner Behörden warten. Deutschland lehnte das Abstimmverfahren in den letzten Jahren aufgrund von Sicherheitsbedenken ab.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Türkei, Wahl, Parlament, Wähler
Quelle: de.news.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2011 10:26 Uhr von atrocity
 
+24 | -5
 
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@Autor: Es geht um Menschen mit türkischem Pass die in Deutschland leben. Warum sollen die nicht das türkische Parlament wählen dürfen?

Als Italiener kannst du bei ner italienischen Wahl auch in die ital. Botschaft gehen und deine Stimme dort abgeben.

Oder man macht einfach Briefwahl. Das steht normal jedem offen.
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07.02.2011 10:34 Uhr von Showtime85
 
+21 | -8
 
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der Autor hat mal wieder keine Ahnung: Warum dürfen dann Deutsche die im Ausland leben wählen? hee Warum Aguirre?
Ist ein Deutscher MENSCH mehr wert als ein Türkischer MENSCH?
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07.02.2011 10:35 Uhr von Nuggo
 
+10 | -10
 
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türken da: türken dort türken stören unser lebenstil. meine güte wann hört es denn damit auf lass uns doch einfach so weiterleben. wir werden eh nicht lange auf dieser welt leben. die leute die wählen wollen sollen gehen und die nicht wählen wollen sollen nicht gehen so einfach ist das. wenn wir über die migration weiter diskutieren haben die ausländer keine lust mehr und wandern aus und das sind nur die gebildete ausländer und die ungebildeten bleiben im lande für die wäre das dann sowiueso egal das wäre zu schade

[ nachträglich editiert von Nuggo ]
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07.02.2011 10:39 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -12
 
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Eyhm....nichts gegen Demokratie, aber sollten nicht nur die Leute wählen die auch in dem Land leben?
Man stelle sich das so vor, ich lebe in irgendwo ausserhalb meines Heimatlandes in irgendeiner Steueroase und wähle in meinem Heimatland eine Partei wo sich das Program gut anhört aber unheimlichen Steuererhöhungen zur Folge hat die dann zu Lasten der Bürger geht die dort leben. So kann ich die Welt ändern ohne selbst zur Verantwortung gezogen zu werden. Das betrifft auch die Leute die ihren Hauptwohnsitz nicht mehr in Deutschland haben weil woanders sie weniger Steuern zahlen müssen, ist auch so ein Unding.

Ich glaub noch weltfremder geht das nicht.
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07.02.2011 10:50 Uhr von CoffeMaker
 
+6 | -5
 
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"Warum dürfen dann Deutsche die im Ausland leben wählen? hee Warum Aguirre?
Ist ein Deutscher MENSCH mehr wert als ein Türkischer MENSCH? "

Darüber wurde auch nicht das deutsche Volk befragt. Ich denke das sonst auch diesen Leuten das Wahlrecht genommen würde.

Laß einfach die Nationalitäten weg und stelle die Frage was für ein Recht jemand besitzt über etwas zu entscheiden wenn es ihn garnicht betrifft.

Am Ende sollte das türkische Volk befragt werden ob sie es überhaupt wollen das Menschen die Politik bestimmen die garnicht in ihrem Land leben. Ganz einfache Sache.
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07.02.2011 11:00 Uhr von psycoman
 
+8 | -3
 
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@CoffeMaker: Du willst also deutschen Staatsbürger ihr Wahlrecht nehmen. Interessantes Verständnis von Demokratie.

Nicht alle Deutschen die im Ausland leben, machen das, weil sie gerne dem Deutschen Staat Steuern vorenthalten wollen. Die meisten sind wohl aus beruflichen Gründen im Ausland. Wenn mich mein Arbeitgeber aus Deutschland ins Ausland schickt, bin ich doch aufeinmal nicht weniger Deutscher.

Wenn ich weider zurückkomme betrifft mich die Politik auch wieder, also sollte ich wählen dürfen.

Wenn man nur danach geht, dass es einen Betrifft, müssten Ausländer in Deutschland auch an den Bundestagswahlen teilnehmen dürfen. Betrifft sie ja schließlich.

Das Ausänder an Wahlen in ihrem Heimatland teilnehmen können ist ja nun wirklich nichts Neues.
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07.02.2011 11:38 Uhr von suiweb
 
+7 | -4
 
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hmmm: also meine zwei deutschen Mitbewohner in Istanbul (Auslandssemester) haben im Sommer 2009 problemlos von Istanbul aus wählen dürfen, das haben sie auch gemacht!
Ich verstehe nicht, warum das sooo ein unding sein soll?!
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07.02.2011 12:13 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -3
 
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Wozu die Aufregung? Natürlich dürfen und sollen Ausländer, die in Deutschland leben, an Wahlen in ihrem Heimatland teilnehmen.

Warum man dafür allerdings Wahlurnen bei deutschen Ämtern aufstellen möchte und denen damit Kosten verursacht, leuchtet mir nicht so ganz ein.

Die Türkei sollte doch wissen, was eine Briefwahl ist. Außerdem gibt es doch Botschaften und Konsulate in den meisten größeren Städten. Machen Ausländer anderer Herkunft ja auch so...
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07.02.2011 17:05 Uhr von Klecks13
 
+4 | -2
 
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@ Jolly.Roger: Ich glaube, da hast du dich verlesen.. Es geht nicht darum, dass in deutschen Ämtern Wahlurnen eingerichtet werden. Die sollen in türkischen Einrichtungen aufgestellt werden. Zitat:

"Der für die im Ausland lebenden Türken zuständige türkische Staatsminister Faruk Celik hat laut den Presseberichten vom Montag gesagt, er hätte mit den Ämtern der BRD über die Wahlurnen-Aufstellung in den türkischen Einrichtungen wie z.B. der Botschaft sowie in den Konsulaten geredet."

Warum das so ein Problem sein soll, ist mir auch nicht klar. Als Deutscher kann ich in jeder Botschaft auf der Welt meine Stimme abgeben. Von dem her sollte das eigentlich selbstverständlich sein..
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07.02.2011 17:07 Uhr von Klecks13
 
+2 | -3
 
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@ CoffeMaker: Wenn ich dich richtig verstehe, plädierst du also für ein deutsches Wahlrecht für unsere ausländischen Mitbürger? Schließlich haben die ja hier ihren Lebensmittelpunkt ;-)
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07.02.2011 18:07 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -2
 
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@Klecks13: Ja, hast recht...

Verstehe es trotzdem nicht....

Was brauchen die die Unterstützung deutscher Ämter um in der Botschaft und den Konsulaten Wahlurnen aufzustellen? Haben die Türken keine Urnen?

Zumindest die Botschaft ist nicht deutsches Staatsgebiet, da dürfen die doch machen was sie wollen. Bei den Konsulaten dachte ich, wäre es genauso....und für die Briefwahl braucht man das alles sowieso nicht...
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07.02.2011 18:24 Uhr von Klecks13
 
+1 | -2
 
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@ Jolly: so ganz nachvollziehen kann ich das auch nicht..
Ich schätze es geht vor allem um die Sicherheit vor den Botschaftsgebäuden usw.; solche Polizeieinsätze müssen ja genehmigt werden. Verstehen kann ich es trotzdem nicht ganz. Für irgendwelche Sicherheitskonferenzen werden bestimmt deutlich höhere Summen ausgegeben.
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07.02.2011 18:37 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
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Habe das hier bei Focus.de gefunden:

"Rund 1,5 Millionen der insgesamt 2,5 Millionen türkischen Auslandswähler leben in der Bundesrepublik. Laut Celik sollen sie die Möglichkeit erhalten, ihre Stimme in insgesamt 14 Wahllokalen abzugeben: in der Botschaft in Berlin und in den 13 über Deutschland verteilten Konsulaten der Türkei. Die Stimmabgabe soll demnach in einem Zeitraum von 38 Tagen möglich sein und am 5. Juni enden, eine Woche vor dem türkischen Wahltag am 12. Juni. Bisher können abstimmungswillige Auslandstürken ihre Stimme nur an türkischen Grenzübergangsstellen abgeben, müssen zur Teilnahme an einer Wahl also in die Türkei reisen. Ein Gesetz zur Einführung der Briefwahl war 2008 vom türkischen Verfassungsgericht verworfen worden."


1,5 Millionen Menschen auf 14 Wahllokale könnte ein organisatorisches Problem geben, auch wenn sie 38 Tage Zeit haben....Briefwahl wurde von den Türken selbst abgelehnt...

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