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Rätsel um Entstehung von Federn weiterhin ungelöst

Die heutigen Vögel stammen ursprünglich von Dinosauriern ab. Ein wesentliches Merkmal der Vogelanatomie ist die Feder. Wie diese entstand ist aber weiterhin Grund für allerlei Spekulation, eine gesicherte Lehrmeinung sucht man weiterhin vergebens.

Dabei ist man seit 1861 und dem Fund des Urvogels "Archaeopteryx" bereits auf der Suche. Die ursprüngliche Form des Vogels zeigte neben Federn auch Merkmale von Reptilien. Ein möglicher Ansatzpunkt könnte die Beschaffenheit von Schuppen der Reptilienhaut sein.

Allerdings wird diese lange Zeit geltende Mehrheitsmeinung seit 40 Jahren angezweifelt. Untersuchungen des Wissenschaftlers John Ostrom belegen, dass Vögel wohl die Nachkommen von landlebenden Sauriern waren. Wie sich aus den damaligen Sauriern aber die ersten Vögel entwickelten, bleibt ein Rätsel.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Rätsel, Vogel, Dinosaurier, Entstehung, Feder
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2011 20:12 Uhr von datenfehler
 
+32 | -6
 
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ICH WEIß NE LÖSUNG! Das erspart uns viel Forschen, viel Anstrengung und viel Denken!
Wir lösen das einfach RELIGIÖS!
Hirn ausschalten bitte!

Warum Federn entstanden sind?
GOTT WARS! :)
Fertig aus.
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06.02.2011 20:18 Uhr von GLOTIS2006
 
+2 | -9
 
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Zweifel: Mir ist auch schleierhaft wie Vögel direkt von den Dinosauriern abstammen können, wenn diese vor rund 65 mio. Jahren ins Graß gebissen haben.

Vielleicht weiß hier jemand mehr? Ich kenne in dieser Hinsicht nur die Meinung, die in den Schulbüchern vertreten wird.
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06.02.2011 20:43 Uhr von Rheinnachrichten
 
+9 | -2
 
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@Glotis: Ich versuch´s mal:

Man muss sich Evolution als sehr langsamen Prozess vorstellen. Immer wieder gab es in der Erdgeschichte Phasen, in denen das Leben regelrecht explodierte. Abgelöst wurden diese Phasen durch regelmäßige Perioden des Artensterbens.

Archäopteryx wird auf rund 150 Millionen Jahre geschätzt. Bis zum Ende der Dinos hatte die Natur also noch jede Menge Zeit, ihr Spielchen nach Darwin zu treiben. Und je mehr Lebewesen einen Planeten bevölkern, je mehr Biomasse gebildet wird (im warmen Klima funktioniert das besser als bei Kälte), desto höher scheint die Artenvielfalt.

So ein Flugsaurier kam nicht plötzlich, sondern über einen Zeitraum, den Menschen in ihrer eigenen Endlichkeit weder verstehen, noch nachvollziehen können. Sie können nur drüber reden und schreiben - oder auch einfach nur dran glauben.

Insofern ist die Religion in der Tat nicht weit.

[ nachträglich editiert von Rheinnachrichten ]
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06.02.2011 20:44 Uhr von K.T.M.
 
+6 | -1
 
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@GLOTIS2006: "Mir ist auch schleierhaft wie Vögel direkt von den Dinosauriern abstammen können, wenn diese vor rund 65 mio. Jahren ins Graß gebissen haben."

Vögel gab es schon lange vor dem Massenaussterben vor rund 65 Mio Jahren.
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06.02.2011 22:09 Uhr von Phyra
 
+0 | -1
 
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da kam ein kleiner gruener mann dachte sich mit federn anstatt schuppen wird aus dem archäopterix viel mehr, und ein, zweitausend reagenzglaeser spaeter wars soweit :p
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06.02.2011 22:15 Uhr von Kappii
 
+3 | -2
 
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@Separis: und wie genau stellst du dir einen solchen "Prototypen" vor? Flugsaurier mit nur einem Flügel? Schon alleine dass sich zwei Sauerier gleicher Rasse nicht genau ähneln zeigt doch schon Evolution.

Ausserdem: Wenn ein versteinerter Saurier gefunden wird, wird er entweder einer bestimmten Gattung zugeordnet oder als neue Art bestimmt. Und man kann anhand eines Fundes nicht bestimmen wie erfolgreich diese neue Gattung war.

Im Bereich des Homo Sapiens gibt es übrigens genügend Funde für Arten die nicht überlebt haben, das liegt aber daran dass die Anthropologie interessanter für die Menschheit und die biologische Geschichte des Menschen so gesehen noch relativ jung ist.
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06.02.2011 22:59 Uhr von Guschdel123
 
+6 | -0
 
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@ Separis: ´´und wer was anderes behauptet, soll mal erklären wo die ganzen missglückten prototypen higekommen sind? ´´

Das Problem, dass wir heutzutage haben ist Folgendes: Finden wir einen uns bis dato unbekannten Saurier, wird dieser gleich einer neuen Art / Unterart zugeordnet. Stellen wir uns nun das Beispiel von Kappii vor: Ein Flugsaurier ´´X´´, welcher 2 Flügel hat wird gefunden. Nun finden wir einen weiteren Flugsaurier, mit nur einem Flügel. Dieser wird von der Art her allerdings als ´´XY´´ bezeichnet, obwohl er lediglich eine Mutation (Flügel fehlend) vorweist, also eigentlich ein Flugsaurier ´´X´´ mit Behinderung darstellt.


´´und vererbung selbst setzt zeugungsfähigkeit vorraus, die auch ganz zufällig bei allen lebewesen vorhanden ist!? durch zufall lässt sich ´´

Das stimmt. Es ist zufällig entstanden, man bezeichnet es als ´´Mutation´´, welche durch ´´Mutagene´´ (z.B. Umwelteinflüsse) oder nur zufällig geschehen kann.
Passiert jeden Tag in deinem Körper, bei der Herstellung von Antikörpern bzw. deren genetischen Codes.
Nun denn: Geschlechtliche Fortpflanzung war deswegen erfolgreich, weil der ´´Kosten-Nutzen-Faktor´´ für die Lebewesen, welche sie zuerst betrieben, schlicht der bessere war (gemäß Darwin: Survival of the fittest = Überleben der ´´Geeignetsten´´ / am besten Angepassten)

´´aber es muss ein grunddesign schon vorher existiert haben, der nicht aus dem chaos hätte entstehen können´´

Es gibt Theorien, dass das Leben auf der Erde durch ´´befallene´´ Meteoriten hervorgerufen wurde, wir wären also quasi alle ´´Außerirdische´´.
Allerdings drehen wir uns dann im Kreis: Woher kommt das Leben auf dem Meteoriten usw...
Ferner muss es solch ein Grunddesign nicht gegeben haben: kleinste Lebewesen (wenn man weiter denkt auch wir, also komplexere Lebewesen) bauen letztendlich auf chemischen Verbindungen, Enzymen, Aminosäuren auf. Wir sind nichts ´´designtes´´, sondern ein Komplex aus Chemie, der sich im Laufe der Jahrmillionen zusammengefunden hat und sich als funktionsfähig bewiesen hat.

´´ob das jetzt gott ist, ist nicht die frage. sondern was verstehen wir unter "gott" ´´

Gott ist die Erklärung der Menschen auf Dinge, die sie sich nicht erklären können (man nehme zum Beispiel die 10 Plagen der Ägypter, welche in der heutigen Zeit wissenschaftlich erklärt werden können), beispielsweise eine innere Blockade davor haben, etwas so zu sehen, wie es eigentlich ist.
Oder aber er wird als ein Punkt zum Festhalten in der Not angesehen. Jedenfalls ist er nichts allgemein, objektiv Erklärbares, mehr aber eine psychologische, subjektive Reflexion.

[ nachträglich editiert von Guschdel123 ]
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07.02.2011 00:07 Uhr von ArnyNomus
 
+3 | -1
 
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@Separis: Keine Art entsteht zufällig, auch der Mensch ist nicht zufällig so geworden wie er heute herumläuft. Du vermischt zwei elemente der Evolutionstheorie: Die Mutation und die Selektion.

Die Mutation kann tatsächlich zufällig sein, das sind aber meist nur sehr minimale Effekte (oder sie sind so drastisch, das sie die Überlebensfähigkeit auf null senken und dadurch ausselektiert werden). Durch den Biologie-Unterricht solltest du wissen wie ein Embryo entsteht und wie die Gene der Eltern miteinander "gemixt" werden - bei dem Vorgang entstehen immer Abweichungen und Kombinationen - und weil das leben nicht perfekt ist, entstehen hier auch Fehler (Mutationen).

Die Mutation kann - muss aber nicht zwangsläufig - zufällig sein. Ob die Mutation sich gegenüber dem "original" durchsetzt ist alles andere als Zufällig. Es gibt schon in Darwins ursprünglicher Theorie** diverse Faktoren die darüber entscheiden ob sich eine Mutation durchsetzt oder nicht. Generell überlebt jede Mutation die ihrem "Besitzer" folgende Aufgaben erleichtert oder ihm sonstige Vorteile verschaft:
Flucht, Jagd / Erreichen der Nahrung / Finden der Nahrung, Finden eines Partners, Zeugen des Nachwuchses (je mehr, desto besser), Tarnung, Schnelligkeit, Genauigkeit, "zurechtkommen" mit umweltfaktoren (Kälte, Wärme, Feuchtigkeit, Trockenheit, etc).

Aber jetzt bitte keine Elefanten anführen, weil die nicht gut getarnt sind. Je nach art bringen andere Faktoren die besseren Chancen wenn sie verbessert wurden, und andere sogar Nachteile (ein Chamäleon das mit 20 KM/h über die Äste rast verscheucht bloß seine Beute). Und ein Elefant hat nichts davon wenn er getarnt ist: Seine Größe verscheucht potenzielle Jäger in den allermeisten fällen.

Ich empfehle dir "Der Gotteswahn" und "Die Gelehrten der Scheibenwelt" zu lesen, da lernt man recht viel über Evolution. Gerade im zuletzt genannten.

**Ich sage "Darwins Ursprünglicher Theorie", weil schlaue Köpfe das ganze noch erweitert haben. Generell reicht es die Darwinsche Grundtheorie zu kennen, wenn man nicht gerade Biologie studieren möchte.

[ nachträglich editiert von ArnyNomus ]

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