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Alte Atomkraftwerke werden wohl abgeschaltet

Sollten die von der Bundesregierung angekündigten Sicherheitsauflagen für alte Atomkraftwerke kommen, droht vielen der alten Meiler die Abschaltung, weil der weitere Betrieb unrentabel wäre. Das könnte dazu führen dass Strommengen von alten Meilern auf jüngere Kraftwerke übertragen werden.

Zuvor wurde die Laufzeit deutscher Kernkraftwerke bis in das Jahr 2035 verlängert. Ohne die Verlängerung wären die Atomkraftwerke wahrscheinlich schon 2021 oder 2022 abgeschaltet worden.

Doch der mit der Laufzeitverlängerung einhergehende Mehrbedarf an Sicherheitsvorkehrungen kostet die Betreiber etwa 500 Millionen Euro, was dazu führen könnte, dass 17 der alten Reaktoren, wie zum Beispiel Biblis A oder Brunsbüttel, abgeschaltet werden könnten.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sicherheit, Atomkraftwerk, Abschalten, Meiler
Quelle: www.handelsblatt.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2011 20:03 Uhr von ZzaiH
 
+21 | -8
 
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mir: ist ein dt. akw 100mal lieber als eins das irgendwo in polen, tschechien, russland usw. steht...
daran sollten die leute, die denken, strom käme aus der steckdose auch mal denken
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06.02.2011 20:04 Uhr von datenfehler
 
+13 | -11
 
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juhuuuu Schnell heizt die Kohlekraftwerke ordentlich an, auf dass wir noch üblere Hochwässer und noch wildere Stürme bekommen.
Vielleicht schaffen wirs auch noch, dass Australien komplett absäuft!
Super Sache. AKWs abschalten und das Hirn gleich mit...
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06.02.2011 21:13 Uhr von kampfstock
 
+6 | -0
 
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Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg...

Da sollte man Aussteigen!
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06.02.2011 21:34 Uhr von Falap6
 
+5 | -1
 
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ZzaiH: Zzaih: Da Deutschland netto Stromexporteur ist und das auch bleiben wird, müssen wir uns ja nicht zwischen einem AKW in Deutschland und Russland entscheiden.

bertl058: Also bei mir erwecken Sie diesen Eindruck nicht. Der Ausstieg wurde durch Rot-Grün so festgelegt und es wurde niemals behauptet, dass der Ausstieg sofort stattfinden soll.

datenfehler: Natürlich hast du Recht, dass die CO2 emissionen bei Kohlekraftwerken über 10 mal höher sein bei Kohlekraftwerken. Allerdings wird dieser Vorteil durch andere Nachteil erkauft. Es gibt immer noch kein Endlager, das ist aus meiner Sich inakzeptabel. Ich möchte nicht in der Nähe eines AKWs bzw eines Zwischenlager wohnen.
Weiterhin sollte man bedenken, dass "nur" ein viertel des deutschen Stroms aus Atomkraft gewonnen wird und diese ja nicht durch Kohlekraftwerke ersetzt werden soll, sondern tendentiell durch regenrative Energien.
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06.02.2011 21:47 Uhr von maximleyh
 
+0 | -0
 
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ob sie sich wohl irgendwann einig werden
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06.02.2011 22:07 Uhr von xenonatal
 
+2 | -2
 
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@datenfehler: "Schnell heizt die Kohlekraftwerke ordentlich an, auf dass wir noch üblere Hochwässer und noch wildere Stürme bekommen.
Vielleicht schaffen wirs auch noch, dass Australien komplett absäuft!
Super Sache. AKWs abschalten und das Hirn gleich mit... "

Da hat wohl jemand einen Datenfehler !?
Hochwasser ist etwas ganz normales. Stürme sind auch völlig im Rahmen der Natur. Da tun die KKWs nichts messbares dazu! Eher schon ein paar völlig natürliche Vulkanausbrüche.
Allerdings die Masse an radioaktiver Strahlung die der Mensch künstlich für zehntausende für Jahre produziert, entspricht NICHT der Natur unseres Planeten.
Da schalten wohl die falschen Leute das Hirn aus!
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06.02.2011 22:16 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -4
 
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xenonatal: du benutzt das Wort Hirn und datenfehler in einem Satz ?
Du kennst ihn noch nicht lange genug. Wenn ich könnte würde ich ihn in die 60er schicken zu den Blumenkindern... da wäre er
richtig aufgehoben...
Die ganzen Grünen und Ökos sollen mal eine Weg zeigen wie man dann bitte ohne AKW den immer weiter steigenden Strombedarf decken will ??? Soviele Windräder könne die garnicht auf den Acker stellen und Solarzellen auf die Dächer Pflastern von der stabelität der Stromnetze mal ganz zu schweigen.

[ nachträglich editiert von Tuvok_ ]
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06.02.2011 22:36 Uhr von UICC
 
+3 | -0
 
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@Tuvok_: oh ja, beim unglaublichen kernenergieanteil von 22% muss man sich richtig sorgen machen wie man das abfedert wenn der müll abgeschaltet wird.
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06.02.2011 23:19 Uhr von MrKlein
 
+1 | -0
 
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"Doch der mit der Laufzeitverlängerung einhergehende Mehrbedarf an Sicherheitsvorkehrungen kostet die Betreiber etwa 500 Millionen Euro"

und irgenwann kommt dann das diese mehrkosten auf die endverbraucher umgelegt werden....
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07.02.2011 01:06 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
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Hey hey nun mal langsam: Ich sage nicht das die ganzen AKW der weisheit letzter Schluss sind ! Und hört mal auf von einem extrem ins andere zu fallen. Solarzellen Produktion erzeugt auch nicht gerade Biodünger für eure Geranien ! Der Chemie Müll der da Anfällt ist auch nicht ohne.
Aber im gegensatz zu Wind, Solar, Wasser etc. liefert ein AK / Kohle Kraftwerk Konstant ohne unterbrechung 24/7/365 stabil Strom. Ich wünsche dir viel Spass wenn fast 1/4 davon wegfällt.
Wir haben ein Stromnetz das gerade mal 15 Minuten Ausfall im Jahr aufweisst.. frag mal die Amerikaner... die Träumen davon.
Im Sommer kracht es da doch regelmässig wg. ihrer ganzen Klimaanlagen. Diese ganzen "unregelmässigen" Quellen sind
für ein stabiles Netz nun nicht gerade förderlich. Die Regelarbeit wird dadurch eher komplexer als einfacher. Wie gesagt ein AKW ist auf keinen Fall die beste Lösung aber derzeit die einzige die wir verlässlich haben bis das Uran mal alle ist.
Ich hätte nichts gegen ne funktionierende Kernfusion Technologie aber leider wird das wohl noch 20-30 jahre dauern bevor das funzt (wenn überhaupt)
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07.02.2011 04:26 Uhr von Falap6
 
+0 | -0
 
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Tuvok: Naja, auch wenn die Umweltbelastung bei Solarzellen schon deutlich ist empfinde ich das immer noch überschaubaer als bei der Atomkraft. Jetzt fällst du von einem Extrem ins andere!

Informier dich mal, wieviele Tage im Jahr ein AKW Strom produziert, und wie teuer dieser Strom NETTO ist (bedenke, diese Zahlen sind ohne die Entsorgund des Mülls, damit muss der Steuerzahler leben!)

Was soll denn jetzt das Bsp mit den USA? Die haben über 100 AKWs und einen Anteil an Kernenergie der unserem entspricht, also was soll der Stromausfall im Jahr mit AKWs zu tun haben? Schonmal dran gedacht, dass die Amis ihren Strom über viel größere Strecken "transportieren" müssen.

Es gibt Warnungen vom Bundesamt, dass bei einem weiteren Ausbau von erneurbaren Energien, die Gewährleistung der Stromversorgung schwierig werde, das stimmt zwar, aber das hat nichts mit "unregelmäßigen" Quellen zu tun. Wenn die erneuerbaren Energieqeuellen ausgebaut sind, dann können ruhig mal einige schwächer laufen. Die AKWs sollen ja auch nicht alle morgen abgeschaltet werden. Das Problem, dass die Stromnetze nicht ausgebaut sind und jetzt rat mal wer dem Asubau im Weg steht!!!

[ nachträglich editiert von Falap6 ]
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07.02.2011 07:19 Uhr von mort76
 
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Zzsai, in Deutschland und in den USA stehen die ältesten Meiler, die es auf der Welt gibt- das alte Märchen von den "unsicheren Reaktoren im Ausland" ist Makulatur, denn die wirklich gefährlichen AKWs stehen nun bei uns!

Und sie werden betrieben von einer raffgierigen, gewissenlosen Mafia, die das deutsche Volk auspreßt...so sieht das in der Realität aus.
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07.02.2011 08:01 Uhr von meisterthomas
 
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Alice im Wunderland? Es wäre wirklich vernünftig und ein beachtlicher Fortschritt deutscher Politik wenn die alten Schrottkisten verschwinden, wozu ich nicht einmal Brunsbüttel rechne.

Aber dass der Verlust von 500 Millionen Euro dazu führen könnte, dass 17 der alten Kraftwerke abgeschaltet werden, ist eine Illusion. 500 Millionen Euro soviel beträgt schätzungsweise der Tagesumsatz eines jeden Einzelnen, denn vor 20 Jahren lag er schon bei 500 Millionen Mark täglich.
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07.02.2011 08:35 Uhr von BeANews
 
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Ich höre immer wieder, dass Atomkraftwerke abgeschlatet werden müssen, da wir kein Endlager haben. Dieses benötigen wir aber doch SO ODER SO, da auf DER GANZEN WELT schon Müll vorhanden ist. Ob es dann ein paar Tonnen mehr oder weniger sind ist meinem Erachten nach absolut irrelevant.

Zudem sollten wir uns viel mehr Gedanken darüber machen, dass die Länder um uns herum AKWs haben. Insbesondere Frankreich bezieht einen absoluten Großteil seiner Energie aus AKWs. Denkt ihr, dass wenn wir unsere abschalten und da etwas passiert wir vom lieben Gott verschont werden, da wir ja so einsichtig waren?

Es gibt NICHTS was aktuell gegen die Abschaltung spricht!
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09.02.2011 11:29 Uhr von Edenman8
 
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uro, was dazu führen könnte, dass 17 der alten Reaktoren, wie zum Beispiel Biblis A oder Brunsbüttel, abgeschaltet werden könnten.
17 abschalten? meines wissens haben wir gar nicht mehr so viele oder gerade so

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