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Afghanistan: Auch nach ISAF-Truppenabzug muss sich die BRD dort engagieren

Für "FDP"-Außenminister Guido Westerwelle ist die BRD und die NATO auch noch nach dem vorgesehenen ISAF-Truppen-Abzug aus Afghanistan (2014) dazu verpflichtet, weiterhin seine Verantwortung am Hindukusch zu übernehmen.

Guido Westerwelle sagte am heutigen Sonntag auf der Sicherheitskonferenz in München: "Wer wirklich stabile Verhältnisse möchte, der darf nicht vergessen, dass unsere Verantwortung nicht im Jahr 2014 endet".

Weiter sagte Westerwelle, dass der Afghanistan-Einsatz länger dauern würde als der dortige Kampftruppen-Einsatz. Zugleich hat er davor gewarnt, dass die vorgesehene Truppenreduzierung unserer bundesdeutschen Einsatzkräfte nicht die Sicherheit der dort bleibenden Truppen gefährden darf.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Guido Westerwelle, BRD, ISAF
Quelle: de.news.yahoo.com
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2011 12:41 Uhr von jupiter12
 
+3 | -3
 
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Man Bananien, das meinst Du doch nicht ernst? oder?
KOPFSCHUETTELN......
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06.02.2011 20:01 Uhr von DIDI1980
 
+1 | -0
 
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Ich stehe zwar nicht auf Wortklauberei: aber bei Politikern muss man pingelich sein.
Also, Herr Westerwelle redet von Kampftruppen. Gut. Aber die Bundeswehr besteht nicht nur aus Kampftruppe.
Wir reden hier schließlich von NUR 1500 Soldaten der Kampftruppen am Hindukusch. Der Rest ist Unterstützung. Die will man nach Redensart der Politnasen auch nicht abziehen. Ich tippe, es läuft wie bei den Amerikanern im IRAK. Kampftruppen raus und denn ist Stille. Die restlichen 20000 - 50000 GI´s an Euphrat und Tigris sind unerheblich, denn sie sind ja keine Kampftruppen.
Aber Soldaten sind sie, doch was kümmert das Westerwelle. Wenn 2014 gekommen ist, ist er wieder Opposition und schimpft gegen sich selbst...
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06.02.2011 21:58 Uhr von maximleyh
 
+1 | -0
 
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-.-
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07.02.2011 01:32 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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1984: Ah, jetzt sinds wieder die Opiumfelder und die längst ad acta gelegte Pipeline. Zwischendurch warens noch die reichen Rohstoffvorkommen, aber ups! da waren ja die Chinesen schneller. Opiumfelder? Tja, wenn die Chinesen erst den ganzen Rohstoffmarkt beherrschen und konsolidiert haben, ist da auch kein Platz mehr - oder, noch wahrscheinlicher, werden sich die Triaden den Rest unter den Nagel reissen.

...irgendwie buddelt ihr auch allenaselang neue Thesen aus. So langsam könntet ihr euch entscheiden.

Um die Menschen ging es verdammt lang, in weiten Teilen hat das auch recht funktioniert, sogar so gut, das die Menschen vor Ort sich eine edukierte Meinung erlauben können, warum sie gerne unabhängig (sowohl von Taliban, den Verbrecherbanden und ISAF) wünschen. Aber das kannst du ja nicht wissen - oder warst du da und hast mit der Bevölkerung gesprochen? Fehlanzeige? Tja, doof. Aber was will man machen.

Einen Aufbau ohne Militär... tja, so wie das der Guido verspricht, ist es Augenwischerei. Es wird IMMER Militärs aus den Unterstützerländern brauchen, um dort was sinngebendes zu schaffen. Auch nach dem offiziellen Abzugstermin. Das sollte eigentlich jedem klargewesen sein, schon während der Planung diesen Einsatzes.

Dummerweise laufen ja genug Trottel rum, die glauben, es ginge um Pipelines und Opium. Die lassen sich dann mit sowas gut blenden.

...und am Rande: Wo soll die Pipeline nach Israel langgehen? Durch den Iran? Die Länder im Norden - mit denen es sich die Amerikaner lange verscherzt haben? Witzige Vorstellung.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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