06.02.11 10:17 Uhr
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Wagenfeld: Unfall aufgrund starken Windes - junger Mann stirbt

Am Samstagmorgen ereignete sich ein folgenschwerer Unfall bei Wagenfelde-Ströhne.

Der 23-jährige Fahrer kam aufgrund des starken Windes von der Fahrbahn ab. Er versuchte seinen PKW durch Gegenlenken wieder auf die Fahrbahn zu steuern.

Dies gelang ihm nicht rechtzeitig und er prallte gegen einen, am Straßenrand stehenden, Baum. Dieser Baum zerteilte das Auto in zwei Stücke. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.


WebReporter: Jaul
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Unfall, Verkehrsunfall, Baum, Wagenfeld
Quelle: www.weser-kurier.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2011 11:19 Uhr von witold18
 
+6 | -6
 
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Hat seine Fahrweise wohl nicht den Witterungsbedingungen angepasst.
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06.02.2011 11:32 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -3
 
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sorry, aber das glaube ich nicht ganz. wenn ein auto gegen einen baum prallt und dabei in zwei stücke gespalten wird, dann muss dieses auto eine sehr hohe geschwindigkeit gehabt haben. die kräfte die bei 50/60 wirken, reichen da bei weitem nicht aus. sprich: der mann ist mit deutlich überhöhter geschwindigkeit gefahren. dass der wind so stark war, dass er nicht einmal mit gegenlenken diesem entgegen kommen konnte, kann ich mir nicht vorstellen. so ein auto wiegt im grunde 1 bis 1,5 tonnen im durchschnitt. kein wind in unseren breiten ist stark genug, um ein objekt diesen gewichts trotz angewendeter gegenkraft zu bewegen. und ein wirbelsturm war es ja nun offenbar nicht. selbst ein orkan, der es vllt noch hätte sein können, war es nicht. da der mann dennoch die kontrolle über sein auto verloren hat, vermute ich dass er einfach das lenkrad nicht fest gehalten hat als die böe kam und nicht schnell genug reagiert hat, was wiederum vermuten lässt, dass alkohol im spiel war.

desweiteren würde mich auch mal interessieren woher man weiß, dass der wind der grund für den unfall war. der war der einzige insasse in dem wagen und er starb noch an der unfallstelle. wer hat denen also erzählt, dass es am wind lag? nächste frage: wenn es am wind lag, wieso ist dann nur er als einziger von der straße abgekommen und nicht noch andere autos, die ebenfalls diesem wind ausgesetzt waren? fragen über fragen. es kommen sehr oft autos wegen überhöhter geschwindigkeit und unter alkoholeinfluss von der straße ab, auch wenn es windstill ist, vor allem junge männliche fahrer um die 20.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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06.02.2011 12:47 Uhr von hboeger
 
+0 | -12
 
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06.02.2011 13:20 Uhr von Miem
 
+2 | -2
 
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Nebelfrost: So unwahrscheinlich ist das nicht, obwohl ich dir zustimme, dass er schon recht schnell gefahren sein muss. Erstens erreichen Windböen im Norden schon eine ordentliche Geschwindigkeit, ich habe es selbst erlebt, dass ich mich nicht auf den Füßen halten konnte bei einem Sturm. Zweitens wehen Winde eben nicht gleichmäßig und es kann durchaus vorkommen, dass man unvermutet einen Windstoß abbekommt, der einen von der Straße fegt und der Hintermann bemerkt nur starken, aber nicht unbezwingbaren Wind. Drittens ist auch die Größe des Autos entscheidend. Ich kann mich an einen Sturmtag erinnern, wir wollten eigentlich eine Bekannte besuchen, haben es gelassen, weil wir bei dem Sturm nicht mal zur Garage gekommen wären und erfuhren später, dass es so einige Autos von der Straße gefegt hatte - alles Kleinwagen wie damals unser Käfer. Die haben um die 600 Kilo und sind für eine ordentliche Windböe kein Gewicht.

Wie der Unfall passiert ist, wird die Polizei mit Sicherheit über die Spuren auf der Strasse erkannt haben. Denn so ein Gegenlenken bei starkem Windschub verursacht logischerweise Abriebspuren. Außerdem kann auch ein anderer Fahrer auf der Straße den Unfall beobachtet haben.
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06.02.2011 13:25 Uhr von DTrox
 
+1 | -4
 
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Nebelfrost: Na du bist ja der Experte. An dir ist wohl ein guter Unfallsachverständiger verloren gegangen
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06.02.2011 13:29 Uhr von DTrox
 
+0 | -3
 
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Achja: Noch ein Hinweis an den Klugscheißer Nebelfrost: Bei einem seitlichen Aufprall auf einen Baum reichen die wirkenden Kräft bei 80-90 km/h meist schon aus, um einen Wagen in zwei Teile zu zerreisen.

[ nachträglich editiert von DTrox ]
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07.02.2011 22:17 Uhr von Ottokar VI
 
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Beileid: Ein bedauerlicher Unfall. Es ist bedauerlich, daß viele jugendliche Fahrer aus der Erkenntnis der Unzulänglichkeit ihrer Fahrkünste keine Lehren mehr ziehen können.

Wenn Wind so stark ist, daß er einen bei normaler Geschwindigkeit seitlich von der Straße fegen kann, muß man langsamer fahren. Wenn nicht, ist man schlicht zu schnell.
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09.02.2011 13:50 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Ottokar VI: Und wenn es eine Böe war und kein "dauernder Wind"??

Ich mein ich war am Wochenende auf der Autobahn und wurde auch durch ne Böhe "verschoben"
Bin dann auch mal ein wenig runter vom Gas aber vorher gab es keienn Grund langsamer zu fahren

Aber naja er war Jung also ist es nachlässigkeit und falsche Fahrweise. Wäre es ein Rentner hatte er nciht mehr die Reaktion und htte besser den Führerschein abgegeben. Was will man machen
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09.02.2011 16:48 Uhr von Ottokar VI
 
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@PeterLustig2009: Böen kommen nicht aus dem Nichts. Auch in Deinem selbst erlebten Beispiel war die Böe ein guter Grund, auch vorher langsamer zu fahren. Wer sich am Limit bewegt, lebt gefährlich.

Ich fühle mich an die Spazialisten erinnert, die bei Regen mit 160 durch die Gegend brettern. Und wenn sie dann irgendwann wegen Aquaplaning verunfallen, heißt es:" Die letzten 150 km ging es doch auch gut. Am Regen kann es also nicht liegen."

Ich hätte in meinem vorherigem Beitrag das jugendliche vor Fahrer weglassen sollen. Das Problem besteht wohl durch alle Altersstufen.

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