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Paderborn: Hella stellt Heckleuchtenproduktion ein und geht in die Slowakei

Das Paderborner Werk des Autoleuchtenhersteller Hella, in dem derzeit Heckleuchten für Autos produziert werden, soll zum Ende dieses Jahres dicht gemacht werden. Hella teilte mit, dass die Auslastung auf die Dauer nicht gegeben ist und daher auch nicht profitabel sei.

Normale Leuchten will Hella dann demnächst in der Slowakei produzieren, während "hochkomplexe" Leuchten in Lippstadt, dem Stammsitz des Unternehmens, hergestellt werden sollen.

Heinz Paus (CDU), der Bürgermeister von Paderborn, ist mit dieser Maßnahme nicht einverstanden, weil die Stadt dem Unternehmen sehr viel Unterstützung gegeben hat.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Produktion, Paderborn, Slowakei, Hella
Quelle: www.wdr.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2011 23:20 Uhr von FredII
 
+4 | -28
 
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06.02.2011 02:41 Uhr von Leeson
 
+4 | -2
 
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Joo: und der Umzug kostet nichts und der Neubau der Halle und die Anlagen kosten ja auch nichts.

Ich sage, wir sehen uns in fünf Jahren wieder wenn die alte Halle wieder eröffnet wird.
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06.02.2011 07:40 Uhr von Djerun
 
+1 | -0
 
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der: bürgermeister ist dagegen?

jaja als ob der mann von irgendwann nen plan hat
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06.02.2011 10:06 Uhr von dagi
 
+2 | -0
 
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die: kassieren eu-gelder für neue arbeitsplätze in der slowakei, und kassieren eu-gelder wenn sie hier arbeitsplätze abbauen!! und der neubau in der slowakei wird auch mit eu-mittel gefördert!! so baut der steuerzahler seinen arbeitsplatz ab!!! und der deutsche michel lacht dazu! mal sehen wie lange noch!!!!
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06.02.2011 10:10 Uhr von Zerker
 
+2 | -0
 
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Ich kenne jemanden der bei Hella in Paderborn gearbeitet hat, der wurde schon mit dieser Begründung vor ca. nem Jahr nach Lippstadt versetzt. Das war also schon seit langem abzusehen.

[ nachträglich editiert von Zerker ]
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06.02.2011 10:12 Uhr von v6avant
 
+4 | -0
 
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Es liegt: natürlich an den Löhnen? Blödsinn!
Nicht die Löhne sind Schuld sondern die Gier nach noch mehr und billiger.
Qualität braucht nicht mehr, hauptsache billig, billig, billig!
Deutschland wird immer mehr Qualität abverlangt und für ein Bauteil braucht es mittlerweile einen DIN-A4-Ordner, weil es verlangt wird. Im Ausland scheißegal, billig muß es sein.
Hier wird mit zweierlei Maß gemessen!
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06.02.2011 12:06 Uhr von vonStein
 
+4 | -0
 
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Auslastung nicht gegeben - deshalb Standortwechsel: Mit was für fadenscheinigen Begründungen Standortwechsel, zwecks Renditesteigerung, begründet werden, wird von mal zu mal debiler.

Man lese: "Die Auslastung sei auf Dauer nicht gegeben und daher auch nicht profitabel".

Andererseits, lohnt sich ein Standortwechsel in die Slowakei.
Dieser bringt erst langfristig Profite. Es sei denn, er wurde seitens der Slowakei "subventioniert". Das heißt: Grundstück auf Pacht für geringe Scheinkosten oder gar umsonst. Neue Infrastruktur mit Autobahnanschluss, da der LKW schneller ist, als die Bahn in der abgelegenen Slowakei und in Deutschland. Hier in D., werden in Hochzeiten nur 12,5% aller Güter-Transporte mit der Bahn bewegt. Es heißt weiterhin, das Hella in der Slowakei mit geringeren Löhnen und Steuern "belastet" wird.

Nur der Umzug und der Ankauf der neuen Produktionsmaschinen der kostet Geld. Diese werden dann in Deutschland, in Lippstadt, steuerlich abgeschrieben. Genau das diese Spielchen so funktionieren, wurde immer wieder abgestritten.

Anstatt solchen Unternehmen "sehr viel Unterstützung zu geben", sollten "neue Unternehmen" und Entwickler, unterstützt und angesiedelt werden. Man sieht doch, das z.B., zu Hella keine Produktalternative besteht. Entweder von Hella oder gar nicht. Genau das, ist das Hauptproblem. Einstmals Deutsche Unternehmen kauften im Inland alle Konkurrenten auf, beherrschen dann den Markt, verhindern somit Konkurrenz und wandern, nachdem sie Schröders und Eichels Finanzreformen dreimal abkassiert haben ab. Weder steuerliche noch Lohnerleichterungen halten Kapitalunternehmen auf Aktienbasis in Deutschland. Im Gegenteil. Nach dem Aufschwung, ist gleich vor dem neuerlichen Anstieg der Arbeitslosenanzahl. Denn der normale Abwanderungsprozess läuft nicht so platt ab, sondern schleichend. Der Staat muss wieder selbst seine Rolle als Arbeitgeber ausspielen. Nicht in der Verwaltung, sondern bei Energie - Rückführung der Energieproduktion in Staatshand, sondern auch bei Bahn und Post. Die Bahnprivatiosierungen, in dieser Form, müssen aufhören. Wir brauchen wieder eine Bahn mit Sachverständiger Führung und aus einer Hand. Aus Staatshand.
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06.02.2011 13:54 Uhr von vonStein
 
+1 | -0
 
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Neue Planwirtschaft aber verdeckt: @berechtigt und dagi

Ich möchte kurz ergänzen, das ich mit meinem beitrag folgendes zu verstehen geben wollte, a.) Ihre beiden Beiträge haben dies besser aufgezeigt, das hier "Hella" für höhere Rendite kaum Eigenleistungen aufbringen muss.
b.) Neue Maschinen und Anlagen noch beim alten Hauptsitz in Lippstadt steuermindernd geltend machen wird. (Abschreibungen)

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