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Gekaperter Frachter "Beluga" : Piraten richten vermutlich zwei Besatzungsmitglieder hin

Nach Berichten des "Weser-Kurier" und der "Bild"-Zeitung sind auf dem von Piraten entführten deutschen Frachter "Beluga Nomination" zwei Besatzungsmitglieder im Zuge einer gescheiterten Befreiungsaktion hingerichtet worden. Der leitende Ingenieur des Frachters soll möglicherweise ertrunken sein.

Die "Beluga" wurde vor ca. zwei Wochen im Indischen Ozean von somalischen Piraten attackiert. Die Besatzung hatte sich in einen Schutzraum gerettet. Nach zweieinhalb Tagen gelang es den Piraten, die starken Stahltüren zu öffnen. Ein Patrouillenboot und ein Kriegsschiff kamen dem Frachter zu Hilfe.

Die Reederei will ab sofort auf ihren Frachtern in dieser Region privates Sicherheitspersonal mit an Bord nehmen. Auch die Routen der Schiffe soll kurzfristig geändert werden.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schiff, Frachter, Piraterie, Beluga
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2011 14:41 Uhr von pascal.1973
 
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sorry: auch wenn ich jetzt massenhaft minus bekomme diese leute sollten sie schon von weiten abknallen!
hier geht es denen nicht um ihre existenz weil sie nix zu essen haben sonden um erpressung wo das geld in dunkle kanäle verschwindet.
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05.02.2011 15:34 Uhr von NGen
 
+2 | -0
 
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stimme den ersten beiden zu: man hört ja vermehrt, im zusammenhang mit dem piratenprozess in hamburg, von den betreuenden pädagogen der vermeintlich minderjährigen somalier, dass das alles bemitleidenswerte schicksale sind, die nur durch ihre armut und verzweiflung dazu getrieben werden. wenn das tatsächlich so wäre, müsste man aber nicht hingehen und wie in diesem fall, mitglieder der crew hinrichten. dafür gibt es überhaupt keine rechtfertigung. das zeigt nur - auch wenn die somalische bevölkerung zweifellos leidet - dass das elend als motivation für die eigenen taten eher fadenscheinig ist. ich frag mich auch warum die leute die am hungertuch nagen, schnellboote und raketenwerfer, aber keinen einzigen laib brot auftreiben können.
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05.02.2011 23:05 Uhr von Rob550
 
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@ Pascal.1973: "Man sollte tatsächlich die Frachtrouten überdenken"
Erzähl das der Reederei. Schiffe werden nur überfallen wenn sie nicht den von der Antipirateriemission "Atalanta" geschützten Korridor benutzen.

"und für mehr Begleitschutz sorgen. So kann es nicht weitergehen. "
Begleitschutz gibt es zwar in dem Sinne nicht, da es schlichtweg aufgrund der Masse der Schiffe nciht möglich ist. Es werden Konvois gebildet, da einzelne Schiffe viel einfacher anzugreifen sind.

Die Reedereien sind oftmals so habgierig, dass sie den Kapitänen anweisen alleine zu fahren und den profitabelsten Weg zu nutzen.

Im übrigen handelt es sich bei dem besagten Schiff ncihtmal um ein "bremer Schiff" da es nciht unter deutscher Flagge fährt (zu sehen im folgenden Link). http://www.marinetraffic.com/...
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08.02.2011 19:48 Uhr von ElChefo
 
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Rob550: "Erzähl das der Reederei. Schiffe werden nur überfallen wenn sie nicht den von der Antipirateriemission "Atalanta" geschützten Korridor benutzen."

Erzähl das den Piraten - der Korridor liegt schon genau da wo er liegt, weil genau dort ein spezielles Schutzbedürfnis besteht. Sonst wäre er dort ja falsch, oder?

"Im übrigen handelt es sich bei dem besagten Schiff ncihtmal um ein "bremer Schiff" da es nciht unter deutscher Flagge fährt"

Ein Schiff muss nicht unter deutscher Flagge stehen, um deutsch zu sein - der Reeder reicht als Halter schon aus. So taucht es lediglich nicht im deutschen Schiffsregister auf.
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05.06.2011 12:02 Uhr von Nidhoegg
 
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Seit wann richten Piraten Menschen hin? Der richtige Ausdruck für das Töten von Menschen aus niederen Beweggründen heißt ermorden und nicht hinrichten!!!

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