05.02.11 12:20 Uhr
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Der geringe Frauenanteil in Chefetagen ist ein Widerspruch zum Grundgesetz

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, ist der Ansicht, das der nur geringe Anteil von Frauen in den Führungsetagen der Unternehmen in Deutschland mit dem deutschen Grundgesetz unvereinbar ist.

Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte die Fraktionsvorsitzende: "Die großen deutschen Unternehmen sind auch im Jahr 2011 noch Orte reiner Männerherrlichkeit".

Weiter meinte Renate Künast, dass die Politik den (Wähler-) Auftrag habe, dass das permanente Verstoßen gegen das Grundgesetzgebot der Gleichbehandlung abgestellt wird. Aus diesem Grund müsse endlich eine rechtsverbindliche Frauenquote für Aufsichtsräte sowie Vorstände geschaffen werden, so Künast.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Unternehmen, Vorstand, Grundgesetz, Widerspruch, Renate Künast, Frauenanteil
Quelle: de.news.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2011 12:26 Uhr von nchcom
 
+76 | -0
 
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Hallo: gehts noch?
Die besten gehören in die Chefetage und da ist es egal wessen Geschlecht sie angehören.

Als nächsten kommt noch die Homosexuellen und Transenquote
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05.02.2011 12:47 Uhr von SystemSlave
 
+27 | -0
 
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Was für ein Quatch: Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Das GG würde da nur greifen wenn die Unternehmen Systematisch gegen Frauen in der Chefetage vorgehen würden.

Wenn aber nunmal es keine Frauen als Bewerber gibt oder die Qualifikationen nicht ausreichen ist es jedem sein gutes recht sich fpr einen Männlichen bewerber zu entscheiden.

Diese Diskussion ist der Größte Quatsch überhaubt, weil der Staat im grunde nur bei sich Frauenqouten einführen kann aber nicht bei Privaten unternehmen.
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05.02.2011 13:03 Uhr von Mainzlmaennchen
 
+14 | -0
 
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@Gothminister: So ist es! Emanzipation ist gut, aber leider heißt es für viele in letzter Konsequenz "Besserstellung der Frau", siehe Alice Schwarzer ;-)

Das Gute rauspicken und das Unangenehme (Baustelle, Polizei, Möbelpacker, ...) schön außen vor lassen. Ist aber im Endeffekt auch nur menschlich - jeder denkt in erster Linie eben an sich selbst. Fazit: Wir Männer müssen dagegen halten ;-)

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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05.02.2011 13:06 Uhr von Götterspötter
 
+11 | -0
 
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So ein Quatsch kann auch nur von den Grünen kommen !

Und, das das die Künast sagt - ist auch nicht sehr überraschend .....

Allerdings ! Die meisten Forderungen und Gesetzesvorschläge die aus den grünen Reihen kommt sind sehr wohl gegen das GG !!


Wer wählt diese Spakkos ?

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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05.02.2011 13:11 Uhr von reala
 
+11 | -0
 
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Frauenquouten wären genauso durchsetzbar, wie Frauenparkplätze.. nämlich garnicht.

Sobald eine Firma sagt: "Sie sind besser Quallifiziert, aber wir musste eine Frau nehmen". Verstößt das genauso gegen die Gleichbehandlung und hab Grund zu klagen.
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05.02.2011 13:42 Uhr von TheRoadrunner
 
+10 | -0
 
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@ BastB: Gibt doch genug Frauen auf dem Bau, geschätzt 1/3. Hängt ja schließlich bei jedem zweiten eine im Spind :)

Und zur Sache: selbst Frauen in höheren Positionen sind gegen diese Quote, da sie sonst nur noch als Quotenfrauen wahrgenommen würden.
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05.02.2011 13:46 Uhr von Glimmer
 
+8 | -3
 
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Frauen sind nicht wettbewerbsfähig: Es schadet der Wirtschaft, inkompetente Emanzen einzustellen.
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05.02.2011 13:47 Uhr von Berufspsycho
 
+7 | -0
 
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Warum gibt es denn keine Männerquote bei Krankenschwestern, Kindergärtnern etc., die sind dort doch auch untervertreten! Womöglich, weil die den Job nicht machen wollen? Es soll ja die Ausnahmen geben die das trotz Quote schaffen, merkwürdig, merkwürdig...
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05.02.2011 13:59 Uhr von :raven:
 
+8 | -0
 
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Ich finde es auch im grassen Gegensatz zum Grundgesetz, dass Männer keine Kinder gebären können! Männer werden total unterdrückt und dürfen nur immer Schuften gehen. Warum werden Männer nicht als Hausmann akzeptiert?

Es wird Zeit, dass sich Männer emanzipieren!
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05.02.2011 14:12 Uhr von florian.turm
 
+7 | -0
 
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oh, diese schmerzen weiss frau künast wirklich nicht, dass das grundegesetz das verhältnis zwischen bürger und staat regelt. es ist ein schutzgesetz des bürgers vor einem überstarken staat.

wer, wen und warum einstellt oder eben auch nicht, ist teil des privatrechts, in dem das grundgesetz nicht zur anwendung kommt.
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05.02.2011 14:23 Uhr von quade34
 
+6 | -1
 
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es wäre keine Bevorzugung: nötig, wenn die Frauen ihre Qualifizierungen genauso wie die Männer durchziehen würden. Aber was tun sie? Wegen jedem Dings schmeißen sie alles hin und sind dann nur noch der Liebe verpflichtet. Sich hinterher hinzustellen, wegen der Liebesfolgen konnte man ja nicht, ist purer Selbstzweck, denn das gut unterfütterte Hausfrauendasein hat etwas für sich. Hauptsache der Alte bringt die Kohle und wenn er dazu keine Lust mehr hat, ist das Geschrei groß. 20 Jahre nicht an Arbeit denken und dann aber in den Aufsichtsrat.
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05.02.2011 14:39 Uhr von CrazyWolf1981
 
+6 | -0
 
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Nachdem: die Politik zeigt was Frauen in der Chefetage anrichten, stehen Frauen allgemein da halt auch nicht gut da. Merkel, Zensursula. Die machen alles, nur nicht ihren Job (FÜR das Volk arbeiten)
Von daher haben die Leute wohl Angst vor Frauen in der Chefetage.
Demnächst beschwert sich noch wer dass die Puffmütter überwiegend weiblich sind. Da brauch man ne Männerquote ;)
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05.02.2011 14:56 Uhr von Mainzlmaennchen
 
+4 | -0
 
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@ florian.turm: Doch, das GG kommt jedenfalls im Rahmen der sog. mittelbaren Drittwirkung auch im Privatrecht zur Anwendung. In diesem Fall allerdings scheint es mir fraglich, wie sie einen "Quotenanspruch" daraus begründen möchte. Noch fraglicher ist, ob sie sich jemals mit dem Thema auseinander gesetzt hat, oder die Keule des GG nur auspackt, weil sie medienwirksam ist.

Art. 3 II 2 GG ermöglicht ermöglicht grundsätzlich die Diskriminierung eines Geschlechts (idR der Mann) und die Besserstellung des anderen Geschlechts (idR die Frau) zum Zwecke der Einwirkung auf eine GLEICHSTELLUNG. Insoweit kann eine Besserstellung grundgesetzlich doch gerechtfertigt sein. Sie darf nur nicht zu einem unverhältnismäßigen Gleichgewicht führen. Die Frauenqoute würde aber genau dazu führen.

Denn wie schon gesagt - wirkliche Gleichheit zwischen Mann und Frau gibt es aufgrund biologischer / interessenbedingter Unterschiede nie und wird es auch nie geben. Die ganze Diskussion ist im Grunde nur ein populistischer Schachzug um mit einem Thema, das die Öffentlichkeit interessiert, vor dem Wahljahr 2011 mit hohlen, nicht durchdachten, sinnfreien Parolen eine möglichst einfach gestrickte Wählerklientel anzusprechen. Aber was sage ich - so funktioniert Politik!

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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05.02.2011 17:21 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+5 | -0
 
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Ich würde sagen: Der geringe Frauenanteil in Chefetagen steht im Widerspruch zum Grundgesetz.
Aber über den geringen Frauenanteil bei Müllmännern regt sich keiner auf.
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05.02.2011 17:26 Uhr von Shoiin
 
+0 | -0
 
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überschrift falsch: nur weil künast es so sieht, ist es noch lange nicht so!
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05.02.2011 17:44 Uhr von hori
 
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"Verstoßen gegen das Grundgesetzgebot der Gleichbehandlung"
"rechtsverbindliche Frauenquote"
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06.03.2011 09:43 Uhr von DEMOSH
 
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Frauen müssen auch Leistung bringen. Quoten sind für Idioten.
Siehe Angela Merkel.
Liebe Frauen; nur bei Leistung dürft iht leiten.
Oder wollt ihr wegen einer Quote regieren.

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