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Tarifgemeinschaft der Länder fordert im Tarifstreit mit Ver.di eine Nullrunde

Die Tarifverhandlungen für etwa 585.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst in 14 Bundesländern sind vertagt worden. Die Gewerkschaft Ver.di und die Arbeitgeber haben ihre Standpunkte erklärt und die Verhandlungen nun aufgeschoben. Ver.di fordert fünf Prozent mehr Gehalt, die Länder eine Nullrunde.

Frank Bsirske, Ver.di-Chef, sagte, dass man die Entwicklung auf dem Binnenmarkt unterstützen müsse. Die Forderung nach einer Gehaltserhöhung um fünf Prozent würde quasi als "Schutzschirm für den Aufschwung" fungieren. Die Tarifgemeinschaft der Länder habe aber kein Geld, so CDU-Politiker Möllring.

2009 und 2010 habe man die Gehälter der im öffentlichen Dienst Beschäftigten trotz Wirtschaftskrise angehoben. Dagegen seien die Gehälter in der freien Wirtschaft nicht gestiegen sondern sogar gesunken. Einen Streik würde man zur Not hinnehmen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Tarifstreit, Öffentlicher Dienst, Ver.di, Nullrunde
Quelle: www.tagesschau.de

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