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Der Wasserfloh besitzt 33 Prozent mehr Gene als der Mensch

Wissenschaftler an der US-amerikanischen "Indiana University" in Bloomington entzifferten das Erbgut des äußerst kleinen Wasserflohs (Daphnia pulex) und stellten fest, dass bei diesem mehr Gene vorkommen als beim Menschen. Damit wurden erstmals Gen-Untersuchungen an einem Krebstier durchgeführt.

Das winzige Krebstier hat laut den Untersuchungen 30.907 Gene. Das sind circa 33 Prozent mehr als beim Menschen. Dies geht aus einem Bericht des Wissenschaftlers John Colbourne hervor. Möglicherweise hat das große Gen-Vorkommen der Tiere mit dem optimalen Anpassen an die wechselhafte Umwelt zu tun.

Beim Wasserfloh bildet sich das neue Erbgut zudem wesentlich rascher als bei der Spezies Mensch. Weiter heißt es im Bericht, dass eine Vielzahl der Gene des Wasserflohs in der restlichen Tierwelt noch nie gesehen wurden.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Prozent, Mensch, Krebs, Tier
Quelle: de.news.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2011 09:24 Uhr von 16669
 
+5 | -28
 
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04.02.2011 09:29 Uhr von tommynator2
 
+18 | -4
 
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@16669: Genau! Nieder mit der Forschung + Wissenschaft!

...


Oh mann...
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04.02.2011 09:35 Uhr von Cosmopolitana
 
+2 | -0
 
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hahaha: Ich hab´s gewusst ! :)
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04.02.2011 09:40 Uhr von KingPiKe
 
+7 | -3
 
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@16669: Hätten die Menschen schon früher so gedacht wie du, dann würden wir jetzt noch im Mittelalter leben :) Wenn wir überhaupt so weit gekommen wären.

Es gibt immer etwas wichtigeres. Und was wichtig ist, liegt immer im Auge des Betrachters.
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04.02.2011 09:48 Uhr von zer0six
 
+9 | -2
 
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@16669: Haha :) Ich finde es immer irgendwie lustig, wenn Leute sich über Forschungsausgaben aufregen. Vielleicht wird - krass ausgedrückt - euch mal eine gute Innovation vor dem Hungertod bewahren?
Man sollte eher mal an unsinnigen Protzbauten und ähnlichem sparen... Die machen den Braten nämlich fett.
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04.02.2011 10:05 Uhr von 16669
 
+2 | -7
 
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@tommynator2, KingPiKe, zer0six: seht ihr, genau das meinte ich! ;-)

ich habe nichts gegen forschung, aber an den richtigen stellen.

wasserfloh? *kopfschüttel*
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04.02.2011 11:04 Uhr von Python44
 
+2 | -1
 
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Also wie war das nochmal: mit der Krone der Schöpfung ?

;o)))
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04.02.2011 11:10 Uhr von ROBKAYE
 
+5 | -1
 
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Endlich wissen wir wie Außerirdische wirklich aussehen! Sie sind klein, leben schon seit Jahrmillionen unentdeckt in den Ozeanen der Erde und haben vor 30.000 Jahren mittels Genmanipulation eine neue Rasse erschaffen, die sie "Mensch" nannten... ;-)

@16669

"ich habe nichts gegen forschung, aber an den richtigen stellen. wasserfloh? *kopfschüttel*

Wieder mal ein super Beispiel dafür, dass zu viel McDonalds und Fernsehen augenscheinlich die geistige Entwicklung eines Menschen stark negativ beeinflussen, wenn nicht sogar umkehren können.

Manchmal frage ich mich, was in den letzten Jahren wohl alles schief gelaufen sein muss, dass ein Mensch noch nicht mal mehr selber merkt, dass er sich mit so seinem Dummgeschwätz vor aller Welt lächerlich macht.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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04.02.2011 11:25 Uhr von Ginseng
 
+4 | -2
 
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@16669: Seit Anbeginn der Menschheit leidet dieser Not und Elend, eigentlich jedes Tier was nicht auf einer endemischen Insel lebt, das nennt man Mutationsdruck. Das bischen Wohlstand und Nichtelend was wir heute haben verdanken wir der Forschung, auch die Erfindung des Feuers und des Faustkeils waren Forschung. Ohne Forschung würde die Menschheit heute noch ohne Feuer, Kleidung und Werkzeugen in Sümpfen/Wäldern/Savannen herumhocken und sich vor Raubtieren fürchten!

Denk mal drüber nach.

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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04.02.2011 11:44 Uhr von 16669
 
+1 | -7
 
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*LOL*: interessant zu sehen, wie hier einige mehr aus meinen kommentaren herauslesen wollen, als ich eigentlich damit aussagen wollte.

ich wusste gar nicht, dass das feuer erfunden worden ist und das erfindungen der frühen menschheit einen so engen zusammenhang mit der genfoschung eines wasserflohs haben.

das man mir hier teilweise mit überheblichkeit und pseudointelligenten kommentaren weiss machen will, dass ich angeblich den wahrscheinlich hohen nutzen der foschung an wasserflöhen nicht erkennen kann, zeigt doch nur, wie lächerlich hier über eine so banales thema diskutiert wird.

"dumm ist der, der dummes tut!"
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04.02.2011 11:51 Uhr von Ginseng
 
+3 | -2
 
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@16669: Eigentlich lohnt es garnicht Zeit an dich zu verschwenden, du kannst ja nicht mal Erfindungen von Forschung unterscheiden.
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04.02.2011 12:08 Uhr von 16669
 
+2 | -3
 
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@Ginseng: "auch die Erfindung des Feuers und des Faustkeils waren Forschung"

danke für deinen kommentar, denn damit hast du bewiesen, dass du nicht einmal deine eigene kommentare kennst und verstehst.
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04.02.2011 12:16 Uhr von Ginseng
 
+2 | -2
 
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du hast recht und ich meine ruhe, man man man

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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04.02.2011 13:25 Uhr von little_skunk
 
+3 | -1
 
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@16669: Was macht ein Wasserfloh den ganzen Tag? Er schwimmt im Wasser rum und frist. Eignet sich somit super zur Wasseraufbereitung und ist auch noch verdammt kostengünstig.

Not und Elend hast du ja schon Angesprochen. Das größte Problem ist immernoch, dass vielen Menschen kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Eine Wasseraufbereitungsanlage nach unseren Maßstäben werden sie sich vieleicht nicht leisten können aber ein paar Wasserflöhe sind kostengünstig und können schon einiges Bewirken.

Es gibt aber noch ein weiteres Problem. Selbst mit unserer Wasseraufbereitungstechnik können wir nicht alles rausfiltern. Es bleiben zum Beispiel Medikamentenrückstände im Wasser, deren Auswirkungen wir nicht genau kennen. Da wäre ein gezüchteter Wasserfloh die Lösung.

Kleine Anmerkung zum Schluss. Der Wasserfloh reinigt das Wasser nicht alleine. Es sind noch diverse Backterien und andere Kleinstlebewesen daran beteiligt.
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04.02.2011 23:54 Uhr von cheetah181
 
+2 | -0
 
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16669: "das man mir hier teilweise mit überheblichkeit und pseudointelligenten kommentaren weiss machen will, dass ich angeblich den wahrscheinlich hohen nutzen der foschung an wasserflöhen nicht erkennen kann, zeigt doch nur, wie lächerlich hier über eine so banales thema diskutiert wird."

Vermutlich hast/hättest du das gleiche über die Taufliege behauptet. Dass man von der inzwischen sehr viel über Embryonalentwicklung und Immunsystem aller höheren Lebewesen herausgefunden hat, zeigt dir wie banal das Thema ist. Tipp: Dass 36% (Wikipedia) der Gene unbekannt sind, bedeutet im Umkehrschluss, dass 64% bekannt sind und Schlüsse auf andere Lebewesen zulassen.

Und sei beruhigt, Millionen kostet Sequenzierung nicht mehr.

"dumm ist der, der dummes tut!"

"Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."
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06.02.2011 00:12 Uhr von PeppiBaby
 
+1 | -0
 
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Manchmal habe ich das Gefuehl das ein Wasserfrosch sogar mehr Gehirn hat als so mancher hier ;)...
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06.02.2011 12:00 Uhr von Smoxed
 
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Forschung ist sehr wichtig. Es gibt keine "Bereich" in denen es sich mehr lohnt zu forschen. Ob ein Schwein oder ein Wasserfloh ist vollkommen egal. Jedes Lebewesen wird interessante Ergebnisse liefern, die uns vielleicht einige Dinge leichter verstehen oder nachvollziehen lassen. Vielleicht besitzt ein Tier Antikörper gegen Krankheiten, die bisher gar nicht oder nur schwer heilbar sind. @ 16669: Spätestens zu diesem Zeitpunkt würdest du deine Meinung schlagartig ändern. Natürlich gibt es auch Forschungen die rein gar nichts bringen, aber das weiß man erst, wenn man es versucht hat.
Ich jedenfalls finde Forschung absolut erforderlich, schon allein um ein besseres Verständnis für unsere Umwelt zu bekommen.

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