03.02.11 19:28 Uhr
 585
 

Ägypten: Vodafone verschickte Pro-Mubarak-SMS

Kurzmitteilungen auf dem Handy mit Inhalten wie "Hütet euch vor Gerüchten", "Bewahrt dieses Land" und "Ägypten beschützen" bekamen ägyptische Vodafone-Kunden in den letzten Tagen vermehrt zugesandt.

Laut Aussage des britischen Unternehmens fühlte man sich gezwungen, diese Massen-SMS zu versenden, da es einen Befehl des ägyptischen Regimes gab und man sich dem Gesetz im Land beugte.

Vodafone fordert nun mehr Transparenz beim Versenden dieser Massen-SMS. Denn einen Einfluss auf den Inhalt oder eine Kenntlichmachung des Absenders gäbe es nicht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Präsident, Ägypten, SMS, Vodafone
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Chaos Computer Club möchte Lücken bei Software "PC-Wahl" schließen
Facebook testet Snooze-Button: Pause von nervtötenden Freunden
NES Classic Mini soll im Sommer 2018 wieder erhältlich sein

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.02.2011 19:59 Uhr von usambara
 
+5 | -4
 
ANZEIGEN
Polizeigewalt: Vorsicht- nix für schwache Gemüter:
http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
Kommentar ansehen
03.02.2011 20:00 Uhr von exekutive
 
+5 | -4
 
ANZEIGEN
hoffentlich: werden alle "noch vodafone" kunden nach einer erfolgreichen revolution ihren vertrag kündigen!

dann kann vodafone ja sich als ersatz in nordkorea niederlassen.. die würden sich da garantiert freuen...
Kommentar ansehen
03.02.2011 23:09 Uhr von Really.Me
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@exekutive: "Die Regierung habe sich als Grundlage für die SMS-Forderung auf Notstandsbefugnisse des Telekommunikationsnetzes berufen."

Auch in Deutschland gibt es solche Gesetze. Und Vodafone kann dagegen relativ wenig tun. Im übrigen war Vodafone nicht der einzige Anbieter der zum senden solcher SMS gezwungen wurde.
Kommentar ansehen
04.02.2011 10:31 Uhr von TripleX87
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Der Titel ist irreführend: Der Titel ist eindeutig irreführend. Es wird impliziert das Vodafone diese Nachrichten von sich aus schickt - dabei werden diese Nachrichten durch das Regime verschickt und Vodafone kann recht wenig dagegen machen da sie dazu gezwungen werden (laut Quelle).

Vodafone sollte meiner Meinung nach Rückgrat beweisen und aus Ägypten abziehen, wenn deren Gesetze ihnen nicht passen. Zuerst werden sie (gegen ihren Willen) gezwungen das Handynetz zu kappen und jetzt werden auch noch in ihrem Namen Nachrichten verschickt. Sie beteuern zwar dass dort die Gesetzte halt so sind - aber das ist meiner Meinung nach nicht genug.

Wie gesagt, Vodafone sollte sich aus dem Land zurückziehen wenn ihr Beteuerungen ernst gemeint sind - aber da würde ihnen ja Geld flöten gehen -.- . Sche*s Heuchler ...

[ nachträglich editiert von TripleX87 ]

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Der Fall Arppe - Aufklärung im Landtag gefordert
Die Mitwirkung der AFD in den parlamentarischen Gremien soll sabotiert werden.
Tegernsee: Ermittlungen wegen Urkundenfälschung gegen AfD-"Prinz"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?