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Letzte IP-Adresse vergeben: Neuer Standard soll Abhilfe schaffen

Am heutigen Donnerstag wurden die letzten IP-Adressen vergeben und der Standard IPv4 hat damit ausgedient. Er ermöglichte in der Vergangenheit 4,3 Milliarden Adressen.

Der neue Standard heißt IPv6 und soll 340 Sextillionen Adressen schaffen. Er ermöglicht 128 Bit lange Adressen, die alten hatten 32 Bit.

Die Umstellung ist zwar schon lange in Sicht, wird aber dennoch nicht reibungslos verlaufen, wie Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer warnt: "Europa hinkt bei der Umstellung auf IPv6 Asien und Amerika hinterher."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Standard, Adresse, IP-Adresse
Quelle: www.spiegel.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2011 18:01 Uhr von Mathew595
 
+47 | -4
 
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und: wer ist der gewinner?

da muss es doch ein pop up geben oder sowass wie " kein scherz, sie haben die letzte ip bekomme"
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03.02.2011 18:10 Uhr von Klecks13
 
+29 | -0
 
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Naja: "Am heutigen Donnerstag wurden die letzten IP-Adressen vergeben und der Standard IPv4 hat damit ausgedient."

Ist so nicht ganz richtig. Es wurde der letzte freie Adressbereich vergeben; das heißt aber nicht, dass kein User mehr "bedient" werden könnte. Außerdem wurden in den Anfängen des Internets riesige Ranges vergeben, die zu einem großen Teil ungenutzt sind und über deren Rückgabe jetzt verhandelt wird.
Ausgedient hat der Standard deshalb noch lange nicht. Nach wie vor basiert der größte Teil der Datenkommunikation auf IPv4. So schnell wird sich das auch nicht ändern, dazu bereitet IPv6 derzeit noch zu große Probleme. Und gerade ärmere Länder mit älterer Technik würden eine kurzfristige Umstellung vor riesige Problemen stellen: Wo Netzknoten nur IPv4 "sprechen" wären die Netze isoliert.

"Er ermöglichte in der Vergangenheit 4,3 Milliarden Adressen."

Das tut er immer noch ;-)
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03.02.2011 18:11 Uhr von Delios
 
+3 | -11
 
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das ganze Thema: wird unglaubwürdig

Vor kurzem hieß es noch bis Ostern würden die IP´s reichen. Vor einigen Tagen dann auf einmal September. Und nun diese Nachricht...
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03.02.2011 18:11 Uhr von Pils28
 
+18 | -2
 
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Nicht so schnell! Die letzten Ipv4 Adressen wurden an Ripe zur Weitervergabe vergeben. Also die letzten Adressen kommen nun in den Umlauf. Beim Endbenutzer sind die noch lange nicht angekommen. Und ändern tut sich hoffentlich nichts. Angst habe ich davor, dass mit Ipv6 jemand uns Bürgern plötzlich feste Ips vergeben will und uns somit das letzte bißchen Anonymität im Netz nehmen will.
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03.02.2011 18:16 Uhr von das kleine krokodil
 
+3 | -0
 
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@Mathew595: Einen "Gewinner" gibt es nicht. Sie ist ja eigentlich auch noch garnicht an Endkunden vergeben worden.
Die Letzten 5 Blöcke wurden verteilt. Jeder der 5 Kontinente hat eine Organisation, die diese dann weiter verteilt.
Hier mal eine Übersicht über die 5 http://de.wikipedia.org/...

Vermutlich reichen Adressen wohl noch bis Herbst / Winter und dann könnten auch Provider keine neuen mehr ordern.

Evtl. gibt auch noch die ein oder andere Organisation ihren /8er Block zurück, weil früher wurden die Sehr Grosszügig vergeben. Ein /8er Block umfasst ca. 16 Millionen IP adressen http://en.wikipedia.org/... wobei eine Rückgabe auch nur eine Kurzfristige Lösung währe und die IP verfügbaren IP Adressen nur um ein Paar Monate verlängern würde.
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03.02.2011 19:24 Uhr von fraro
 
+6 | -1
 
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Wie jetzt, bekommt man nun bei facebook keine neuen Freunde mehr? Schluchz!!

;-)
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03.02.2011 19:58 Uhr von BK
 
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Autor bekommt heute den Preis für die dümmsten Titel... :(
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03.02.2011 21:07 Uhr von neminem
 
+5 | -5
 
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oh mann wozu ipv6: und nicht ipv5?? die 6-er adressen sind viel zu lang :/ ne ip konnte man sich wenigstens noch einigermaßen merken...
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03.02.2011 23:03 Uhr von TK-CEM
 
+1 | -1
 
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Nun ja . . . . . . . . . . IPv6 wird kommen, so oder so. Ist doch egal, wann wir davon betroffen sind, denn in naher Zukunft kommen auch wir daran nicht mehr vorbei. Und wer jetzt schon weiß, wie das mit IPv6 funktioniert, hat später weniger Probleme, damit zurecht zu kommen.

Hier von Panikmache oder Probaganda zu posten finde ich reichlich übertrieben. Es ist halt wieder mal was Neues, für viele Unbekanntes, was einem nicht so leicht begreiflich erscheint. Wenn es aber die "Schinnezzen" schaffen, kriegen wir das doch wohl auch noch hin, oder?

Na also . . . . .
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04.02.2011 07:18 Uhr von ulkibaeri
 
+1 | -0
 
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Ein Phatastillion: neue IP-Adressen! hrhr
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04.02.2011 08:40 Uhr von Metaln00b
 
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IPv6 cool was??? Wie lange ist Windows Vista - Seven draußen??? Man was sind die News neu...
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04.02.2011 09:28 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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autor??? neuer standart??? ipv6 gibt es doch schon EWIG wurde bisher nur schleppend umgesetzt...

also so neu is das ja nu nicht heise hat vor ein paar monaten erst einen ipv6 versuch gestartet und läuft nun auch paralel genauso wie einige andere webseiten, google seit 1 jahr usw.

selbst mein server läuft paralell dank meines hosters..

tja lustig an der ganzen situation finde ich allerdings, das seit 2 jahren jetzt heftig diskutiert wird, der neue "standart" seit jahren bekannt ist und es trotzdem alles wieder auf den letzten tag gemacht wird...

naja für user dürfte das eh kaum probleme geben windows kann ipv7 (gut xp weiss ich jetzt nicht aber das sollte man eh nicht mehr benutzen), ios und linux haben damit auch keine probleme auch die anderen betriebssysteme die es so gibt schaffen ipv6 ohne probleme... jetzt müssen noch die provider mitspielen und schon is das problem gelöst.... alternativ kann man natürlich auch die ganzen pornowebseiten abschalten dann hat man bestimmt zig millionen ipv4 nummern wieder frei :D
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04.02.2011 09:49 Uhr von daiakuma
 
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@neminem IPv5???? ...man merkt schon, du hast keine Ahnung :)
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04.02.2011 10:22 Uhr von theojk
 
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Nicht an der Technik hängt es sondern am Prinzip. IP4-Adresse wurden und werden dynamisch vergeben. Somit ist eine gewisse Anonymität gegeben.
Mit IPv6 bekommt jeder eine feste IP. Über die IP kann dann sogar die geographische Position (bei Festanschlüssen) ermittelt werden und das ohne irgendwelche Dienste zum Übersetzen.
Mit einer festen IPv6 ist jeder überall wiederkennbar und es wird den "Marktforschern" erleichtert, Bewegungsprofile, Shoppingprofile und vieles andere zu erstellen.
Genau davor fürchten sich die meisten, und deshalb wird sich IPv6 nicht wirklich durchsetzen.
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04.02.2011 11:00 Uhr von U.R.Wankers
 
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ipv6 wurde gerade 15 Jahre alt: so viel zum Thema "neu"
http://www.heise.de/...
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04.02.2011 11:09 Uhr von Suppen.Kasper
 
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@theojk: Nicht ganz richtig.
Endnutzer bekommen einen "kleinen" IPv6-Stack aus dem bei jedem Verbindungsaufbau zum ISP eine andere Adresse gewählt wird...desweiteren ist auch IPv6 geographisch nicht verfolgbarer als ipv4
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04.02.2011 12:35 Uhr von FiesoDuck
 
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@theojk: Die letzten 64 Bit der IPv6 Adresse sind die sogenannte Interface-ID. Diese Interface-ID wird aus der global eindeutigen MAC-Adresse einer Netzwerkkarte gebildet. Daher ist jeder PC und mehr oder weniger auch dessen Benutzer über IPv6 eindeutig im Internet anhand seiner Adresse zu identifizieren. Durch RFC 4941 kann man die “Privacy Extensions” benutzen damit genau das nicht passiert.

http://en.wikipedia.org/...
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04.02.2011 13:25 Uhr von theojk
 
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@Suppen Kasper: ich hab vor 15 Jahren das ein wenig anders gelernt im Studium. Aber seit dem hat sich anscheinend wieder einiges geändert.

Mit IPv4 wurden die privaten Rechner hinter einem Router versteckt und mittels NAT erreicht. Unter IPv6 gibt es kein NAT mehr, dann müssen alle IPs im lokalen Netz auch ausserhalb sichtbar sein, also bekommt jeder Rechner eine eindeutig zuweisbare IP.
Und da es genug IPv6-Adressen gibt, wird sich kein Provider mehr die Mühe machen, die Adressen (oder Adress-Bereiche) dynamisch zu vergeben. Also wird jedem Gerät direkt eine IPv6-Adresse zugeordnet. Das wars es dann mit der Anonymität.

(Unter http://bit.ly/... ist das ein wenig erklärt, allerdings in english.)

[ nachträglich editiert von theojk ]
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04.02.2011 14:34 Uhr von FiesoDuck
 
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@theojk: Nur wenn du nicht, wie in meinen obigen Kommentar bereits erwähnt, die “Privacy Extensions” einschaltest. Windows macht es von Haus aus, bei MAC OS X, Linux & Konsorten muss man nachträglich aktivieren. IPv4 war keineswegs anonym als alle Provider anfingen die Verbindungsdaten aufzuzeichnen, ob nun gewollt oder nicht.
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04.02.2011 15:47 Uhr von Klecks13
 
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@ theojk: "Mit IPv4 wurden die privaten Rechner hinter einem Router versteckt und mittels NAT erreicht"

sagt dir HTTP Header Enrichment was? Soviel zu "versteckt"....
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04.02.2011 23:43 Uhr von maximleyh
 
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sollte das nich schon vor 2 jahren eingeführt werden?!??
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06.02.2011 10:05 Uhr von Marco Werner
 
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@Klecks13: "Wo Netzknoten nur IPv4 sprechen,wären die Netze isoliert"

Ich verstehe zwar,worauf du hinauswillst,aber das nennt sich nunmal technischer Fortschritt. Die Menschheit kann nunmal nicht mit jeder technischen Neuerung warten,bis auch der letzte Hinterwäldler bereit dafür ist. Sonst wäre das schnellste Fortbewegungsmittel noch immer das Pferd und Nachrichtenübermittlung fände noch immer via Bote statt.
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07.02.2011 09:19 Uhr von Klecks13
 
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@ Marco Werner: Klar, aber nur weil die westlichen Industriestaaten keine Probleme damit haben, kann man den Rest der Welt nicht einfach abschneiden. "Das" Internet gibt es nicht, es ist ein Verbund hundertausender Netze weltweit; es lebt von und in diesem Verbund. Isoliere Teile davon und "das" Internet beginnt langsam zu sterben.

Es wäre auch ziemlich arogant einfach zu sagen "wenn ihr euch IPv6 nicht leisten könnt, habt ihr Pech gehabt".
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07.02.2011 09:39 Uhr von Marco Werner
 
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@Klecks13: Im Grunde genommen hast du ja Recht. Allerdings sollten hier trotzdem die Interessen der Mehrheit das Sagen haben. Und der wesentlich größere Teil der "Internetgemeinde" sitzt nunmal in den westlichen Industriestaaten. Wenn auf Dauer gesehen für 4/5 der Internetgemeinde kein Weg an IPv6 vorbeiführt,sollen diese 4/5 dann lieber in Zukunft mit massiven Problemen unter IPv4 kämpen,nur weil das restliche 1/5 keine Lust oder kein Geld hat, sich auch umzustellen ? Wer nicht mit der Zeit gehen will oder kann,der fällt halt irgendwann hinten runter...das ist überall im Leben so,wieso sollte das Internet da eine Ausnahme sein ?

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