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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Kirche darf Andersgläubigen kündigen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden, dass die Kirche andersgläubigen Mitarbeitern kündigen darf.

Geklagt hatte eine Kindergärtnerin, die zu der Universalen Kirche/Bruderschaft der Menschheit gehörte und dies auch öffentlich kundtat. Ihr Arbeitgeber - die evangelische Kirche - entließ die Frau daraufhin bereits im Jahr 1998, weil sie nicht mehr loyal sei.

Die Frau fühlte sich dadurch in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt und klagte wegen Diskriminierung. Die Straßburger Richter sahen dies jedoch anders und wiesen nun die Klage ab.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Kirche, Entlassung, Europäischer Gerichtshof, Gerichtshof für Menschenrechte
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2011 17:24 Uhr von DEMOSH
 
+1 | -2
 
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Mittelalter: der straßburger richter ist gleichzeitig richter in einer kirchenorganisation wie viele richter in deutschland.
ist aber verboten.
leider haben wir eine mittelalterliche kirche.
kirchliche kinderschänder behalten ihre posten.
teilweise mit frischfleisch.
dessen schutzpatron in rom wirds schon richten.
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03.02.2011 21:56 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+3 | -1
 
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Die große Frage, die sich mir förmlich aufdrängt: Inwieweit ist der Kindergarten steuerfinanziert?

Falls auch nur ein € an Steuergeldern in diesen Kindergarten fließt, ist sowohl die Kündigung, als auch die Entscheidung der Richter HÖCHSTGRADIG bedenklich.

Steuern werden schließlich auch von Menschen gezahlt, die keine Christen sind.
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04.02.2011 06:31 Uhr von supermeier
 
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Kündigung gerechtfertig: Immerhin ist wohl noch leichtgläubiger oder eher dümmer als ihr Arbeitgeber verlangt.

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