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Bilanz zur Berliner Hausräumung: 61 verletzte Polizisten und 82 Festnahmen

Während der Krawalle, die aufgrund der Zwangsräumung des in Berlin-Friedrichshain besetzten Wohnhauses stattfanden, erlitten insgesamt 61 Polizeibeamte Verletzungen.

Zudem wurden 82 Personen festgenommen. 22 der Festgenommenen wurden dem Haftrichter zugeführt. Der Polizeipräsident von Berlin, Dieter Glietsch, hat nun diese Bilanz gezogen.

Bei den in Berlin bis zum frühen Morgen andauernden Krawallen waren autonome Gruppen randalierend durch verschiedene Berliner Stadtteile gezogen. Zudem kam es auch in der Hansestadt Hamburg sowie in Kiel zu Krawallen.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Demonstration, Bilanz, Randale, Krawall, Hausräumung
Quelle: de.news.yahoo.com

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03.02.2011 15:04 Uhr von T0b3
 
+2 | -5
 
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[edited by maeckes]
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03.02.2011 15:14 Uhr von quade34
 
+10 | -6
 
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Dass man endlich: den Stadtterroristen ihre Burg weggenommen hat ist wunderbar. Für den angerichteten Schaden am Gebäude sollten sie aufkommen müssen. Ist leider mangels Masse nicht möglich.
Ihre Unterstützer wie Schulz und Ströbele könnten sehr wohl bezahlen, haben sie doch gut dotierte Jobs. Doch diese Grünen Anheizer übernehmen niemals Verantwortung, es ist niemals geschehen.
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03.02.2011 15:22 Uhr von Jummi
 
+4 | -12
 
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Deutschl. wird Polizeistaat: "Deeskalation verhindert
Ein Großaufgebot der Polizei hat am Mittwoch das linksalternative Wohnprojekt in der Liebigstraße 14 in Berlin-Friedrichshain geräumt. Rund 1500 Unterstützer der Bewohner protestierten in den umliegenden Straßen und schafften es zweimal im Lauf des Vormittags, die Kreuzung am U-Bahnhof Frankfurter Tor zu blockieren. Mülltonnen brannten, vereinzelt flogen Böller und Flaschen. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben 2500 Beamte ein. Das Haus war weitläufig mit ihren Einsatzfahrzeugen umstellt. Kamerateams und Journalisten, die sich dem Gebäude näherten, wurden von der Polizei abgewiesen. Wie es hieß, zu ihrer eigenen Sicherheit. Direkte Nachbarn der Liebig-14-Bewohner brachten ihren Protest zum Ausdruck, indem sie mit Kochgeschirr lärmten.

Die Räumung begann um kurz nach acht Uhr und gestaltete sich nach Polizeiangaben schwierig, da die Bewohner das Treppenhaus eingerissen und sich im dritten Stock verbarrikadiert hatten. Einsatzkräfte drangen folglich über das Dach ein. Erst um die Mittagszeit konnten die sechs Männer und drei Frauen, die sich im Haus aufhielten, festgenommen werden. Vorgeworfen wurde ihnen Körperverletzung. Sie sollen die Beamten bei deren Eindringen in die Wohnung mit einem Spray attackiert haben. Insgesamt sprach die Polizei am Nachmittag von 32 Festgenommenen und acht verletzten Polizisten.

Der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), kritisierte gegenüber dem RBB-Inforadio die Räumung. »Das ist kein guter Tag, wir werden ein wichtiges alternatives Projekt verlieren«, sagte Schulz. Deeskalieren wollte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele. Der taz sagte er, es habe sich »in der Vergangenheit gezeigt, daß alles ein bißchen sanfter zugeht, wenn ich dabei bin«. Die Polizei sprach ihm am späten Vormittag auf Weisung von Hausbesitzer Suitbert Beulker ein Hausverbot aus.

Der Anwalt des Vereins Liebig 14 e.V., Max Althoff war am Tag zuvor mit einem Eilantrag vor Gericht gescheitert. Althoff bezeichnete die Räumung als unrechtmäßig. Nach einem Beschluß des Berliner Landgerichts vom Vorabend hatte der Gerichtsvollzieher vor Räumungsbeginn mit ihm sprechen müssen.

Das Haus war 1990 besetzt worden. Bevor es 1999 an Privatinvestoren verkauft wurde, erhielten die Bewohner Mietverträge. Vor Gericht unterlagen sie nach langjährigen Prozessen. Bis zuletzt zahlten sie jedoch eine Nutzungsentschädigung in Höhe der zuvor vereinbarten Miete. Kritik an der Räumung übte am Mittwoch auch die Bundesvorsitzende der Linkspartei, Gesine Lötzsch: »Die Verantwortung für diese Entwicklung liegt natürlich bei den politisch Verantwortlichen, dem Senat«, sagte sie der Tageszeitung Neues Deutschland (Donnerstagsausgabe). Für den Abend kündigten Unterstützergruppen in Berlin-Friedrichshain weitere Solidaritätsaktionen an."

oder hier:

http://www.jungewelt.de/...
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03.02.2011 17:53 Uhr von zUWEndung
 
+2 | -6
 
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sie haben Miete bezahlt!! Wieder mal etwas "deutsche" Kultur weniger..
aja, dafür bekommt ja der neue Besitzer eine Entschädigung und kann das HAus dann gewinnbringend vermieten...
Wie oft soll es noch so offensichtlich sein dass das Recht immer öfter ungleich gerecht ist?
könnte kotzen..
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03.02.2011 20:14 Uhr von Phyra
 
+5 | -1
 
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es war nicht ihr haus, weder am anfang noch am ende.
Nur weil sie miete gezahlt haben und selbststaendig arbeiten am haus durchgefuehrt haben gibt es ihnn noch lange niht das anrecht sich gegen den willen des eigentuemers zu stellen.

es ist schon ein zeichen des charackters dieser personen, wenn sie darauf mit gewalt reagieren und polizisten die nur ihren job machen verletzen, in solchen situationen sollte der polizei schwerere mittel/waffen zur verfuegung stehen.
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04.02.2011 18:16 Uhr von Soulfire
 
+2 | -0
 
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@Jummi: Die Junge Welt ist bei sowas genauso neutral wie der Völkische Beobachter es war.
Als Quelle hier unbrauchbar.
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05.02.2011 12:52 Uhr von 54kpa
 
+1 | -1
 
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Wahnsinn.

Da werden ehrenwerte Leute, die eine wirklich nicht leichte Arbeit für die Ordnung in der Gesellschaft leisten von asozialem Sozialschmarotzerpack verletzt.

Dieser ... hat nichts davon selbst bezahlt, sogar die Räumung muss die Allgemeinheit bezahlen.

Die 61 Polizisten zahlen alle Steuern für die Dumpfbacken und kommen nach einem Einsatz (den bestimmt NIEMAND von ihnen wollte, aber machen musste) verletzt zu ihren Familien zurück.

[ nachträglich editiert von 54kpa ]

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