03.02.11 13:50 Uhr
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Künstler können schlechter räumlich sehen

Forscher der Harvard Medical School haben herausgefunden, dass Künstler beim räumlichen Sehen besonders schlecht abschneiden. Bei der Analyse von Augenstellungen berühmter Bildhauer und Maler zeigte sich häufig ein geringfügiges Schielen, was das räumliche Sehen einschränkt.

In einem Experiment sollten 593 Probanden, von denen 403 Kunst studierten, am Monitor sagen, ob sie ein Objekt eines virtuellen 3D-Bildes direkt auf der Ebene des Monitors, dahinter oder davor sehen. Dabei zeigte sich, dass die Kunststudenten ein geringeres räumliches Sehvermögen vorweisen konnten.

Eine Erklärung könnte laut der Forscher sein, dass Menschen mit weniger Tiefenwahrnehmung mehr auf Schatten oder die Perspektiven in ihrer Umgebung achten, was ihnen Vorteile bringt, diese künstlerisch auf Leinwand oder Papier festzuhalten.


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WebReporter: uhrknall
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kunst, Künstler, 3D, Wahrnehmung, Räumlichkeit
Quelle: www.wissenschaft.de

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03.02.2011 13:50 Uhr von uhrknall
 
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