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Annette Schavan ist generell für zentrale Abschlussprüfungen an den Schulen

Die CDU-Bildungsministerin Annette Schavan befürwortet es generell, zentrale Abschlussprüfungen an allen Gymnasien in Deutschland einzuführen.

In einem Gespräch mit dem "General-Anzeiger" (Bonn) hat die Bundesministerin die Initiative der fünf deutschen Bundesländer, die das Zentralabitur einführen wollen, begrüßt. Bei den Ländern handelt es sich um Bayern sowie Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt sowie Sachsen und Thüringen.

"Ich wünsche mir, dass sich alle (Länder) anschließen. Auch bei anderen Schulabschlüssen sind zentrale Prüfungen denkbar", sagte die Bundesministerin.


WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prüfung, Initiative, Gymnasium, Annette Schavan, Bildungsministerium
Quelle: de.news.yahoo.com
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2011 10:15 Uhr von Python44
 
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Chancengleichheit verbessern ? Das Bildungsniveau wird weiter sinken, weil sich die Abiturvorbereitungen auf ein reines "learning-for-the-test" reduzieren werden. Ein Minimalcurriculum aus Standardthemen wird dann as dem Effeff beherrscht und sorgt für exzellente Ergebnisse, aber die Allgemeinbildung sinkt weiter Richtung null. Diese Auswirkungen kann man z.B. in England seit Jahren beobachten, verbunden mit dem Problem dass die Unis kaum noch entscheiden können, wen der zig tausend "straight A´s" sie jetzt aufnehmen sollen.
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03.02.2011 11:37 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
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dann müssen in den ländern aber auch ALLE lehrer gleich sein, gleich unterrichten, exakt dieselben themen behandeln... dazu darf dann kein lehrer krankheitsbedingt oder so für wochen oder gar monate ausfallen
letzteres war bei mir früher der fall...eine deutschlehrerin fiel fast 5 monate aus... (2 familienmitglieder waren gestorben)
da es auch so gut wie nie ersatzlehrer gab, hätten wir am ende des schuljahres nicht die geringste chance gehabt, gegen alle anderen klassen, schulen, länder...

ganz abgesehen von den schülern, die je nach schule oder region nunmal einfach unterschiedlich "bildungsnah" sind
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03.02.2011 14:54 Uhr von edv-pm
 
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... dann wäre es doch: sinnvoll vielleicht gleich herzugehen und das Bildungssystem als Ganzes zur Bundesangelegenheit zu machen. Das würde wohl das ganze Chaos auflösen. Aber nein, dann müsste man sich ja an dieses hier halten:

http://de.wikipedia.org/...

Solange Bildung Landessache ist, kann man dafür Geld kassieren, die Bundesrepublik ist ja schließlich an diesen Vertrag gebunden. Die einzelnen Länder nicht.
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03.02.2011 15:13 Uhr von hori
 
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Klingt: erstmal sinnvoll, vereinheitlichte Prüfungen sorgen für bessere Vergleichbarkeit.
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04.02.2011 10:02 Uhr von CoffeMaker
 
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@H.O.L.Z.I. Das ist bums. Die I.H.K. macht auch zentrale Prüfungen egal was die überall in ihren Ausbildungsfirmen gelernt haben.

Und genauso wäre es dann mit der Schule. Ist eigentlich nichts anderes. Der Lehrer/Ausbilder muss nur dafür sorgen das seine Schüler/Azubis den Stoff lernen der für Prüfungen relevant ist und gut ist.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]

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