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Straßenschlachten befürchtet: 2.500 Polizisten sichern Hausräumung in Berlin

In der Hauptstadt Berlin hat am Morgen die Räumung des besetzten Hauses Liebigstraße 14 begonnen. Das Haus wurde von Mitgliedern der linken Szene 1990 besetzt. Später bekamen die Bewohner Mietverträge. Diese wurden aber gekündigt, nachdem zwei Investoren das Haus gekauft hatten.

Gegen das Verlassen ihrer Wohnungen wehren sie sich zwar bis heute, nach juristischen Niederlagen vor Gericht steht aber nun die Zwangsräumung an. Die Hausbesetzer haben sich verbarrikadiert und unter anderem die Balkone mit Stacheldraht umzäunt.

Da starke Proteste befürchtet werden, sind rund 2.500 Beamte aus mehreren Bundesländern im Einsatz. Sie sollen die Massen von dem Haus fernhalten. Die Polizei stellt sich auf gewaltsame Zusammenstöße ein. Allein am letzten Samstag wurden bei einer Demo gegen die Räumung rund 40 Polizisten verletzt.


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WebReporter: mrbasket
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Berlin, Hausräumung, Liebigstraße 14
Quelle: www.focus.de

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2011 10:51 Uhr von Oberhenne1980
 
+30 | -4
 
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Eigenkauf? Die hätten in den 20 Jahren das Haus inzwischen doch auch selbst kaufen können. Hat in meiner Alma Mater jedenfalls fast schon Tradition, dass die besetzen, selbstverwalteten Gebäude nach und nach durch einen Förder- und Freundeverein gekauft werden, um den alternativen Lebensraum zu sichern.
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02.02.2011 10:53 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+33 | -16
 
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manchmal denk ich man sollte Berlin komplett abreißen. Incl. sogenannter "Problemviertel" und den Regierungsgebäuden.
Aber was solls, solang ich da net wohnen muss...
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02.02.2011 10:55 Uhr von Dracultepes
 
+14 | -6
 
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@Oberhenne1980: Sie haben es versucht, aber die Investoren wollten nicht verkaufen.
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02.02.2011 10:56 Uhr von Oberhenne1980
 
+14 | -0
 
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@ Dracultepes: Da ist es natürlich auch zu spät!

Das muss man natürlich machen BEVOR Investoren das Gebäude kaufen. Irgendwem muss das Gebäude da formal gehört haben.
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02.02.2011 11:01 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+24 | -42
 
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02.02.2011 11:05 Uhr von Really.Me
 
+43 | -17
 
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An alle die, welche die Hausbesetzer so toll finden:

Ladet sie doch zu euch nach Hause ein.
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02.02.2011 11:14 Uhr von usambara
 
+15 | -17
 
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die Häuser waren alle mal Volkseigentum bis zur "Wende"...VEB Kommunale Wohnungsverwaltung
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02.02.2011 11:16 Uhr von Really.Me
 
+26 | -13
 
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@usambara: Die DDR...ja...damals hätte das Pack aber auch arbeiten gehen müssen.

BTW haben die alle Urlaub genommen oder wie kommt es, dass die den ganzen "Tag" zuhause bleiben können?

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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02.02.2011 11:21 Uhr von Oberhenne1980
 
+17 | -9
 
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@ usambara: Das Märchen vom "Volkseigentum" in der DDR glaubst Du doch nicht wirklich, oder?
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02.02.2011 11:28 Uhr von TickTickBoom
 
+11 | -32
 
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02.02.2011 11:30 Uhr von usambara
 
+13 | -15
 
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die 20 Bewohner sind Studenten, Arbeitende und auch Arbeitslose- also nix besonderes für Berlin...
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02.02.2011 11:31 Uhr von Dracultepes
 
+16 | -9
 
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Ich halte ja im Grunde nichts von Hausbesetzern. Allerdings hatten sie Mitverträge und der Grund weshalb diese gekündigt wurden ist eine Farce.
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02.02.2011 11:31 Uhr von taKs
 
+19 | -13
 
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kann mich mal jemand aufklären?

da sind irgendwelche dahergelaufenen leute in ein haus und haben es "Besetzt" - warum? ist das ein besonderes haus? oder waren es obdachlose penner die nur ein dach übern kopf brauchten?

und jezt wo der vertrag gekündigt ist müssen sie raus. wie unfair, sowas passtiert ja sonst nirgendwo in deutschland.

demnächst mache ich ne sitzbarrikade beim bäcker weil ich meine semmel nicht bezahlen will.
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02.02.2011 11:32 Uhr von Berlio
 
+25 | -12
 
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Kein Verständnis für Hausbesetzer: Man sollte den Hausbesetzern mal ihr Eigentum nehmen und sagen "Das haben wir jetzt besetzt"! Mal schauen wie Sie selber darauf reagieren.
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02.02.2011 11:40 Uhr von Ryuk
 
+8 | -8
 
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Es wird ein Link gepostet der zusätzlich viel Informationen bietet und es hagelt negative Bewertungen ???

Hätte wenigstens einer der "-" geber soviel Arsch in der Hose das zu erklären ?

Edit: Echtes Volkseigentum gab es in der DDR nie. Und das Haus wird auf jeden Fall geräumt werden.
Fragt sich nur wie das ganze ausgehen wird.....



[ nachträglich editiert von Ryuk ]
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02.02.2011 11:46 Uhr von kulifumpen
 
+17 | -16
 
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wenn man keine ahnung hat " kann mich mal jemand aufklären?

da sind irgendwelche dahergelaufenen leute in ein haus und haben es "Besetzt" - warum? ist das ein besonderes haus? oder waren es obdachlose penner die nur ein dach übern kopf brauchten?

und jezt wo der vertrag gekündigt ist müssen sie raus. wie unfair, sowas passtiert ja sonst nirgendwo in deutschland.

demnächst mache ich ne sitzbarrikade beim bäcker weil ich meine semmel nicht bezahlen will. "

Die aktuellen "Besetzer" haben nach der Wende Mietverträge bekommen und auch die Miete anständig bezahlt. Der aktuelle Investor, hat das Haus gekauft, wie viele andere "besetzte" häuser in berlin und dann wegen einer Lapalie die Mieverträge gekündigt. bei liebig 14 war dies auf grund einer eingesetzt tür die dem besitzer so nicht passte geschehen. Dabei wurde diese besagte tür bereits eingesetzt bevor der investor das haus kaufte...nagut dieser herr ist ja dafür bekannt und beim berliner senat auch gern gesehen...aber war ja klar, das hier gleich wieder die stammtischfaschos angerannt kommen und auf die linken zecken schimpfen...
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02.02.2011 11:49 Uhr von taKs
 
+11 | -2
 
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@usambara

verstehe ich das richtig, dass die im endeffekt nur neue wohnungen brauchen? also einfach schlichtweg nicht ausziehen wollen, ohne da jetzt irgendeinen poilitischen hintergrund in dem haus der liebigstraße 14 zu sehen?
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02.02.2011 11:59 Uhr von Bleifuss88
 
+14 | -9
 
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Wieso räumen? Wenn sich die Personen dort illegal aufhalten: Abrissbirne, Haus einreißen, wer noch drin ist, ist selber Schuld. Ach nee, das lässt sich ja nicht mit unseren rechtsstaatlichen Prinzipien vereinbaren.

Schlimm genug, dass unsere steuergelder für so ein asoziales Pack draufgehen.
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02.02.2011 12:06 Uhr von usambara
 
+5 | -15
 
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02.02.2011 12:17 Uhr von vorhaengeschloss
 
+14 | -5
 
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@usambara: super wenn man das so bei twitter unter dem von dir geposteten link liest. und wer bezahlt am ende den ganzen scheiß den die "besetzer" anstellen? also polizeieinsatz, schäden durch steine- oder farbbeutelwerfer? richtig, die arbeitende bevölkerung und nicht die verursacher.

bin dafür, dass die verursacher zur kasse gebeten werden. kein verständnis für solche "menschen", wie kann ich nur sowas mit fremdem eigntum anstellen? aber naja, wer nichts hat denkt sich halt dass die, die sich etwas geschaffen haben, auch nichts haben dürfen/brauchen.

ASSOZIAL!
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02.02.2011 12:22 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -9
 
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@vorhaengeschloss: Schon blöd wenn man vergisst dass Liebig14 vollständig von den Bewohnern renoviert wurde. So im Sinne von nichts gehabt und nichts geschaffen.

Ich glaube die haben da mehr geschafft als viele die hier meckern und letztendlich froh sind wenn sie es schaffen das Bild gerade hinzuhängen.
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02.02.2011 12:39 Uhr von taKs
 
+14 | -6
 
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naja aber mal ehrlich, ich habe ein haus gekauft und darf da auch verdammt noch mal entscheiden was damit passiert. wenn die 28 leute einen anspruch auf das haus stellen wollen, sollen sie es kaufen. fertig aus. das sie renoviert haben schön, aber das tut noch nichts zur sache.

stell dir mal vor du kaufst dir n gebrauchtes auto welches mal neu lackiert wurde und optisch aufgewertet wurde. jetzt bleibt aber leider die ehefrau des verkäufers auf dem beifahrersitz hocken weil sie die amaturen so schön verziert hat und will nicht weichen.

sorry aber kein verständnis. das die leute ausziehen müssen ok is scheisse, aber dann so nen aufstand zu machen steht in keinem verhältnis.
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02.02.2011 12:52 Uhr von freax
 
+5 | -10
 
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@Miajihad: Nazis in der Liebigstraße? Die würden da niemals lebend rein- oder rauskommen *lol*
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02.02.2011 12:52 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -13
 
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"naja aber mal ehrlich, ich habe ein haus gekauft und darf da auch verdammt noch mal entscheiden was damit passiert"

Eher weniger, versuch das doch mal. Hier wurde mit Schmu gekündigt. Aber das scheint vielen egal zu sein solange sie nicht selber betroffen sind und dann heulen sie.

"wenn die 28 leute einen anspruch auf das haus stellen wollen, sollen sie es kaufen"

Haben sie versucht. Der aktuelle Besitzer lässt nicht mit sich reden.

"stell dir mal vor du kaufst dir n gebrauchtes auto welches mal neu lackiert wurde und optisch aufgewertet wurde. jetzt bleibt aber leider die ehefrau des verkäufers auf dem beifahrersitz hocken weil sie die amaturen so schön verziert hat und will nicht weichen."

Dann konstruiere das Beispiel bitte richtig. Der Verkäufer hatte das Auto vermietet und dann unberechtigterweise den Mietvertrag fristlos gekündigt. Auf dem Beifahrersitz sitzt dann der ehemalige Besitzer.

"aber dann so nen aufstand zu machen steht in keinem verhältnis."

Da das eine Masche ist die im moment in gewissen "Szene" Vierteln viele ereilt denke ich doch dass das Verhältnis stimmt. Aber wie gesagt die meisten kriegen es erst mit wenn es sie selber trifft.
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02.02.2011 12:59 Uhr von CrazyCatD
 
+7 | -13
 
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Auch dort leben nur Menschen, gar Familien mit kleinen Kindern die ein Dach über dem Kopf brauchen und diese werden gerade Opfer von geldgierigen Spekulanten, auch wenn dieses Haus vor etlichen Jahren Besetzt wurde, wurde doch den dort lebenden Menschen sogar irgendwann mit gültigen Mietverträgen erlaubt dort zu wohnen und kaum wurde dieses Haus verkauft wurde durch alle möglichen Rechtsbeugungen, so das es nur zum Himmel stinkt, eben diesen Menschen ihr Wohnrecht wieder aberkannt, da ist ja wohl für jeden klar ersichtlich das es nur um finazielle Interessen geht und nicht um das Recht der Menschen und dieses sogar mit Füßen getreten bzw. mit Polizeiknüppeln niedergeschlagen wird. Unser Land entwickelt sich immer weiter von einer Demokratie weg und wird zu einer Demokratur im Sinne von Wirtschaflichen Interessen.

Würden in diesem Haus dort nur "gute Deutsche" Familien und Senioren leben, die geregelter Arbeit nachgingen oder ihren wohlverdienten Ruhestand genießen wäre der allgemeine Tenor bestimmt ein ganz anderer und es würde geschrien und sich beschwert das diese Menschen um ihr "gutes" Recht gebracht würden.

Daran sieht man das es wieder eine zwei klassen Gesellschaft gibt, eine die als Lebenswürdig und eine die als Lebensunwürdig eingestuft wird.

Wo soll das noch hinführen?

Wehret den Anfängen!

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]

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