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Nordkorea: Atomanlagen weiter fortgeschritten als bekannt

Aus einem bisher unveröffentlichten Bericht des Sanktionsausschuss des Sicherheitsrat der Vereinten Nationen geht hervor, dass Nordkorea trotz der Sanktion durch die UN auf äußere Hilfe zur Vorantreibung ihrer Atomanlagen zurückgegriffen hat.

Aus dem Bericht geht auch hervor, dass Nordkorea bereits seit zehn Jahren die Möglichkeit besitzen soll Uran anzureichern, sowohl für zivile als auch militärische Zwecke. Damit bestätigen die Berichte die Beobachtungen von US-Atomwissenschaftler Siegfried Hecker.

Dieser durfte am Ende des vergangenen Jahres auf Einladung von Nordkorea die Anlagen in Augenschein nehmen. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird nun geprüft, ob es noch stärkere Sanktionen oder verschärfte Kontrollen für die Einhaltung der Sanktionen geben wird.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordkorea, Sanktion, Fortschritt, Atomanlage
Quelle: www.an-online.de

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01.02.2011 22:58 Uhr von CrazyWolf1981
 
+6 | -0
 
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Was nützen: Sanktionen wenn das Volk dort unter der Diktatur leidet. Dem muss ein Ende bereitet werden. Unter vernünftiger Führung machen auch Atomanlagen nichts, die würden dann eher für Energie als für Waffen eingesetzt werden. Nicht Folgen bekämpfen, sondern Ursachen.
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01.02.2011 23:15 Uhr von FlatFlow
 
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@CrazyWolf1981: Jedes Volk sollte selber aus der Schiesse raus kommen in der es drin ist, eine Einmischung jeglicher Art sollte nicht stattfinden, egal welche Gründe man vorzeigt.

Die EU und USA verhandeln auch mit ex Terroristen und Disputen in Nord Afrika und Nahe Osten und anderswo auch, wo hin das führt sieht man gerade sehr deutlich, wenn das Volk auf die Straße geht.

Zu Nordkorea, das Land muss man ernst nehmen und mit den Leute da reden, anders wird nicht gehen. Wer eine Militärische Lösung bevorzugt, sollte erst über die Konsequenzen nachdenken.
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02.02.2011 00:15 Uhr von jayjay2222
 
+1 | -1
 
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@FlatFlow: Zitat:

"Jedes Volk sollte selber aus der Schiesse raus kommen in der es drin ist, eine Einmischung jeglicher Art sollte nicht stattfinden, egal welche Gründe man vorzeigt."

Bitte?? Jedes Volk? Was kann das Volk dazu das sie von einem despotischen und kommunistischen Regime geführt wird und dazu noch von Russland und China unterstützt wird??

Zitat:

"Die EU und USA verhandeln auch mit ex Terroristen und Disputen in Nord Afrika und Nahe Osten und anderswo auch, wo hin das führt sieht man gerade sehr deutlich, wenn das Volk auf die Straße geht"

Was ist das denn für ein Beispiel??
Die Menschen, wo aktuell die Aufstände stattfinden, hatten wenigstens Zugang zu Medien die das Volk in Nordkorea nicht hat, außer den Diktatoren selber. Dort gibt es nur den Propaganda Sender, mehr nicht.
Die Amerikaner und EU sollten erstmal Israel, Pakistan und Indien dazu bringen den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen.

Und was willst Du den mit diesem Regime reden? Solange China und Russland Nordkorea unterstützen kannst du dich dumm und dämlich reden. Die werden solange garantiert nicht nachgeben. Mir tut das Nordkoreanische Volk nur leid.
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02.02.2011 00:32 Uhr von Mario1985
 
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FlatFlow: dann hätte man Deutschland damals auch nicht "helfen" dürfen.... Dann hätten wir noch heute ein Diktatur mit einem Adolf jr. an der Spitze und unter UMständen einem Deutschland welches min. Komplett Europa umgreifen würde.... Freie Meinungsäußerung Tabu, Frauen die min. 5 Kinder für die Armee gebären und und und. Dann hätte es den Marshall Plan und den damit verbundenen "Wirtschaftswunder" Deutschlands nicht gegeben.
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02.02.2011 02:27 Uhr von Lucotus
 
+0 | -0
 
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Ich wette wenn es nennenswert Ölessourcen in Nordkorea gäbe, wären die Amis schon seit Jahren da unten um "dem Volk Demokratie und Freiheit zu bringen".

So wird es leider wohl immer weiter brodeln, bis es einen großen Knall gibt und die ganze Insel von der Landkarte gefegt wird. Einerseits tragisch, aber wenigstens eine Lösung, bei der dann dauerhaft Ruhe ist...
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02.02.2011 03:28 Uhr von CHR.BEST
 
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Denke das Hauptproblem ist, dass China seine schützende Hand über Nordkorea hält, weil China so indirekt gegen den Westen opportunieren kann, ohne sich dabei selber die Hände schmutzig machen zu müssen.

Eine Twitter/Facebook-Revolution, wie in Tunesien oder Ägypten, kann es in diesem Land auch nicht geben, weil die Menschen dort noch nicht mal genug zu essen haben, geschweige denn Internet.

Interessanterweise vergleicht eine Frau, die aus Nordkorea flüchten konnte, dieses Regime mit einer Psycho-Sekte, die ganz und gar ihrem Anführer hörig ist.
Das würde auch erklären, wieso sich die Nordkoreaner das alles über sich ergehen lassen, ohne sich zu wehren.
Bei diesen Selbstmord-Sekten in den USA ist es ja genauso (gewesen).

Nein, ich denke Nordkorea kann am ehesten von Außen befreit werden. China ist dazu, im Vergleich, so mächtig - es bräuchte lediglich einen Finger krumm zu machen um das Leiden der Menschen zu beenden.
Aber China hat auch sehr viel Angst vor Umsturzversuchen in eigenem Land. Das wird auch dadurch wieder bestätigt, dass man das Internet in China bzgl. der Vorgänge in Ägypten neuerdings zensiert.

Vermutlich muss sich erst China reformieren, damit sich auch in Nordkorea etwas ändert.

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