Konstanz: Taxi-Mörder vom Bodensee "wollte eine Tote zum Sex"
Alleine einem Gutachter hatte sich der des Mordes an eine Taxifahrerin angeklagte Andrej W. geöffnet und über seine Motive Auskunft gegeben. Der 28-Jährige, geboren in Russland, hatte sich am Bodensee an zwei Taxifahrerinnen sexuell vergangen, eine brachte er um, die andere ist bis heute gelähmt.
Dem Gutachter offenbarte er seine Motivation und das sexuelle Ziel, das er bei den Überfällen auf die Frauen hatte. Er wollte sie erst im Zustand ihres Todes zu seiner Befriedigung sexuell nehmen. Sein erstes Opfer spielte ihm ihren Tod vor, was ihn sexuell zusätzlich erregte.
In seiner Heimat saß Andrej zwei Jahre lang im Gefängnis. Hass entwickelte er gegenüber seiner Mutter, die ihn dort nie besucht hatte. Mit einem Kauf der späteren Mordwaffe, ein Messer, wollte er zuerst seine Mutter töten. Am Ende war es die Taxifahrerin, die er mit fünf Stichen in den Hals tötete.