01.02.11 14:47 Uhr
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Jordaniens Regierung von König Abdullah II. abgesetzt

In Amman (Jordanien) hat König Abdullah II. nach Protesten durch die Bevölkerung gegen zu hohe Lebensmittelpreise und schleppende Regierungsreformen den Regierungschef Samir Rifai und sein Kabinett abgesetzt. Der König begründete dies damit, dass Reformen nicht schnell genug umgesetzt wurden.

Neuer Regierungschef ist der Militärberater des Königs, Marouf Bakhit, der schon zuvor in einer Regierung als Ministerpräsident tätig war. Dieser soll die politische Reformierung des Landes schnell und mit konkreten Schritten vorantreiben und den Jordaniern ein anständiges Leben ermöglichen.

Dadurch soll vor allem die Korruption bekämpft werden. König Abdullah II. hofft so, seine Position im Volk zu stärken und zeigte so seinen Unmut über nicht erfüllte Forderungen an das Parlament.


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WebReporter: psycoman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Protest, König, Abdullah II., Marouf Bakhit
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2011 14:47 Uhr von psycoman
 
+5 | -1
 
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Wenn die Reformen zügig durchgezogen werden und sich das Volk dann wohler fühlt, ist es sicher eine gute Sache. Der Unmut der Bevölkerung richtet sich wohl gegen die Regierung und nicht gegen das Königshaus.
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01.02.2011 15:19 Uhr von Vasto-Lorde
 
+7 | -1
 
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Nunja wenn der König, mit ein paar Gefolgsmänndern, die Sache selbst in die Hand nimmt werden die Reformen, somal diese positiv für das Volk sind, schnell und unbürokratisch durchgezogen. Nicht wie in Deutschland wo nen Haufen Arschkriecher sich dumm und dämlich sabbeln ohne das etwas bei rum kommt.

Manchmal wünsche ich mir das Kaiserreich zurück....weil schlimmer als aktuell kann es nicht mehr werden.
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01.02.2011 15:20 Uhr von farm666
 
+6 | -0
 
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Wie die geschichte: uns lehrt...

Der könig wird hinter dem vorhang als oberster staatsmann weiter agieren.
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01.02.2011 15:26 Uhr von jayjay2222
 
+1 | -4
 
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Korruption? "Dadurch soll die Korruption bekämpft werden."

Der tut so als ob "seine" Ministerpräsidenten und "Gefolgsleute", sprich Marionetten, überhaupt nicht korrupt wären :))

Ich hoffe auch, das diese König vom jordanischen Volk seine Grenzen aufgezeigt bekommt und zurücktritt.
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01.02.2011 17:10 Uhr von ProSuite123
 
+4 | -0
 
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Der König ist in Jordanien aber außerordentlich beliebt, weswegen eine Revolution gegen die Monarchie eher unwahrscheinlich ist.

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