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Dresden: Weil er einem Hund das Leben rettete, musste Tierarzt vor Gericht

Weil ein Tierarzt in Dresden einen vier Jahre alten Hund nicht einschläfern wollte, musste er sich jetzt wegen Betruges vor Gericht verantworten. Die Besitzerin des Hundes brachte das Tier in die Praxis, nachdem es von einem Auto angefahren wurde.

Die Notfallbehandlung kostete 500 Euro. Da das Tier einen komplizierten Ellenbruch hatte, wäre eine weitere Behandlung nötig gewesen, welche der Frau 2.000 Euro gekostet hätte. Das war ihr zu teuer und sie verlangte, das Tier einzuschläfern. Dies tat der Arzt aber nicht.

Er pflegte das Tier, ohne es der Halterin zu sagen, auf eigene Kosten gesund. Der Arzt hatte Angst, dass die Frau das Tier woanders töten lässt. Die Besitzerin erfuhr Monate später, dass das Tier noch lebt und verklagte den Arzt. Das Verfahren wurde eingestellt. Der Tierarzt muss 1.000 Euro an den Tierschutz zahlen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Hund, Dresden, Verfahren, Tierarzt
Quelle: www.bild.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2011 12:23 Uhr von SN_Spitfire
 
+8 | -3
 
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Wo sind die ganzen anderen Beiträge hin?
Oder wurde die News erneut eingestellt?
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01.02.2011 12:35 Uhr von PeterLustig2009
 
+10 | -44
 
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01.02.2011 12:40 Uhr von Ossi35
 
+20 | -1
 
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@j.wankelbrecher: PETA betreibt selbst aktiv Euthanasie, auch an gesunden Tieren. Die werden ihm garantiert nichts Spenden.
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01.02.2011 12:41 Uhr von Bender-1729
 
+76 | -9
 
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Was für eine dreckige Fo*** ("Selbstzensur")

Tut mir leid, aber für sowas finde ich keine angenehmeren Worte. Erst ein Tier aus purem Geiz heraus töten lassen wollen, da es ihr scheinbar nicht mehr wert war als ein Gegenstand und dann auch noch von einem hilfsbereiten Menschen Schadenersatz einklagen, sobald sich die Gelegenheit dazu ergibt.

Solche "Menschen" sind wirklich der Abschaum unserer Gesellschaft. Skrupellos und geldgeil.

@ PeterLustig2009

Mag sein, dass der Arzt ihr dann die Einschläferung des Tieres fälschlicherweise in Rechnung gestellt hat. Es stellt sich jedoch (zumindest auf moralischer Ebene) die Frage, welche Tat schlimmer ist? Der versuchte Mord an dem Tier durch die Frau, oder die unberechtigte Forderung eines relativ geringen Geldbetrages durch den Tierarzt ...

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]
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01.02.2011 12:43 Uhr von Bokaj
 
+41 | -2
 
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Wieso Strafe: Der Tierarzt hatte vioel höhrere Kosten, als was das Einschläfern kostet. Die Frau wollt enur das Einschläfern zahlen.

Die Strafe finde ich eine Unverschämtheit!!!!!!

Die Frau sollte sich abgrundtief schämen, dass sie den Tierarzt angeklagt hat.
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01.02.2011 12:50 Uhr von Randall_Flagg
 
+28 | -2
 
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j.wankelbrecher: Das Problem ist, dass PETA ja auch bekannt dafür ist, fast alle Heimtiere einschläfern zu lassen :P Die hätten ihn wohl eher Geld gegeben, wenn er es wirklich durchgezogen hat.

Zur News: Ich finde sowas total dämlich. Was hat denn die Frau noch, dass der Hund lebt? Ist ihr ein Schaden entstanden? Hat sich der Arzt bereichert? Ich denke nicht. Er hat ein Leben erhalten und sollte dafür belohnt werden. Und nicht auch noch bestraft ...
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01.02.2011 13:01 Uhr von blz
 
+19 | -1
 
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@Bender: Sorry, aber es soll Leute geben, die keine 2000€ für Ihre Haustiere haben. Das ist irgendwo traurig, aber ich glaube kaum, dass es der Frau nicht nahe gegangen ist.
Was ich aber dann nicht verstehen kann, ist die Klage. Ich persönlich wäre froh, wenn ich wissen würde, dass es dem Tier gut geht und es doch lebt.
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01.02.2011 13:06 Uhr von TheBearez
 
+28 | -4
 
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was eine dreckige Schl**pe: Da zeigt der Tierarzt Courage und will das Tier retten, aber die olle interessiert´s sich nur für´s Geld.

Wenn ihr an dem Tier auch nur ansatzweise was gelegen hätte, dann hätte sie den Tierarzt nicht verklagt!

Da kann auch niemand kommen "Ja, sie hatte kein Geld etc."


Wer jmd. nach solch einer Tat auch noch anklagt, dem Wünsche ich selbst mal eine Giftspritze, wenn diese sich was bricht!

Jedes Lebewesen hat das Recht zu leben!
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01.02.2011 13:09 Uhr von Miem
 
+12 | -2
 
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Was das Geld angeht: hätte ihr der Tierarzt sicher gestundet. Wenn ihr also was an dem Tier gelegen wäre, wäre das Geld kein Problem gewesen.

Betrug hätte vorgelegen, wenn der Tierarzt das Tier für 2000 Euro geheilt und dann für 4000 Euro verkauft hätte.
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01.02.2011 13:23 Uhr von Jaecko
 
+12 | -4
 
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Die Zensur ist da. Mittlerweile hats Shortnews nicht mal mehr nötig, User zu informieren, dass ihre Beiträge gelöscht wurden.
Es geht endgültig abwärts.

Achja: Und nicht vergessen: immer schön weiter Beiträge löschen und alles aus dem Zusammenhang reissen...

Baah... wo kann ma sich hier abmelden?
Oder muss man erst Schei*e bauen, damit das Konto gelöscht wird?

Aber trotzdem nochmal: Auf der einen Seite Tierfreund und Vegetarier, auf der anderen Seite aber Lederschuhe/-jacke tragen... Scheinheiligkeit in Person halt.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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01.02.2011 13:28 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -0
 
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News doppelt? Hab doch schon mal auf so ein Thema geantwortet?
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01.02.2011 13:36 Uhr von leerpe
 
+7 | -1
 
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@Jaecko und @Johnny Cache: Ist weder Zensur noch doppelt. Ich musste die News noch einmal einstellen, nachdem ein User sie als falsch gemeldet hatte. Dieser User hatte dann auch Recht, weil die Nachricht in der Quelle ein Update erfuhr. Damit hatte die News nicht mehr ganz gestimmt. Hoffe ich konnte helfen :-)
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01.02.2011 13:39 Uhr von MacGp
 
+6 | -0
 
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nach dem Tierschutzgesetz: darf ein Tier nicht aus Kostengründen eingeschläfert werden!
Ein Tierarzt sollte sowas wissen und es auch nicht zum Schein vorschlagen. Lösung: Einfach Notoperieren, dann hat die Frau auch keine Chance das Tier mitzunehmen. Kosten danach entweder einklagen oder eben selber bezahlen, was er ja sowieso vorhatte und schon gibts auch keine Betrugsvorwürfe, die offensichtlich auch noch standhalten.
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01.02.2011 13:42 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -5
 
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@leerpe: Ah, und warum dann immer noch die völlig falsche Überschrift?
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01.02.2011 13:47 Uhr von Anomaly92
 
+10 | -1
 
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Äh, was? Er muss die Strafe an den Tierschutz zahlen, weil er ein Tier gerettet hat?

Schon sehr paradox.

Und sehr traurig...
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01.02.2011 13:48 Uhr von leerpe
 
+10 | -2
 
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Johnny Cache: Warum ist die Überschrift falsch. Der Tierarzt tötete den Hund nicht wie die Besitzerin wollte und wurde deswegen verklagt. Also rettete der Tierarzt dem Hund das Leben und kam deswegen vor Gericht. Die Überschrift ist absolut korrekt.
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01.02.2011 13:49 Uhr von uhrknall
 
+6 | -1
 
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Die Strafe ist total daneben: Ich finde es gut, wenn einem Tierarzt ein Tier leid tut. Es gibt leider auch andere Tierärzte.
Tierliebe passt zu diesem Beruf, und es würde auch der ehemaligen Hundehalterin stehen.
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01.02.2011 13:51 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -11
 
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@leerpe: Die Straftat ist aber Diebstahl, weil er sich einen ihm überlassenen Gegenstand illegal angeeignet hat.
Hatten wir ja schon alles im anderen Thread.
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01.02.2011 13:55 Uhr von MacGp
 
+3 | -10
 
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Wie denkt ihr denn darüber, wenns sich eigentlich: folgendermaßen abgespielt hat und die "Bild-Version" garnicht den Tatsachen entspricht.
Der Tierarzt rät der Frau zu einer Einschläferung des Tiers, weil angeblich große Kosten entstehen und der Hund nach seinen Angaben möglicherweise garnicht wieder gesund wird und einen langen Leidensweg hat. Die Frau stimmt schweren Herzens zu.
In Wahheit sind die Verletzungen des Tiers aber garnicht so schlimm, der Tierarzt deckt die Behandlungskosten mit den Einschäferungskosten nahezu, pflegt den Hund gesund und verkauft ihn für 2000€, die in seiner Tasche landen.
Würdest ihr dann immernoch genauso über diese "herzlose" Frau denken und schreiben?
Irgendwie macht diese Version viel mehr Sinn, oder? Plötzlich hat die Frau einen sehr guten Grund den Tierarzt zu verklagen...
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01.02.2011 14:04 Uhr von leerpe
 
+8 | -3
 
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Johnny Cache: Also ich will mich hier jetzt nicht mit dir rumstreiten und Haarspalterei betreiben. Deswegen wird das auch meine einzige Antwort zu dem Thema sein. Also erst mal sehe ich ein Hund nicht als Gegenstand, denn er lebt. Zweitens hat der Arzt nicht in der Absicht gehandelt, das Tier zu stehlen, sondern ihm das Leben zu retten. Und drittens hat auch das Gericht diesen Fall nicht als Straftat angesehen und das Verfahren eingestellt. Also kannst du Diebstahl schon mal knicken. Das er nicht vor dem Gericht gelandet ist, weil er das Tier gerettet hat, dürfte ja wohl jeden hier klar sein. Trotzdem war diese Rettungstat, des mir sehr sympatischen Tierarztes, der Ausgangspunk der Geschichte. Dementsprechend ist auch die Überschrift so richtig.
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01.02.2011 14:05 Uhr von MacGp
 
+3 | -7
 
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Die Begründung des Tierarztes: warum er der Frau weder den Vorschlag gemacht hat das Tier auf eigene Kosten zu operieren noch etwas von der nicht durchgeführten Einschläferung zu erzählen ist außerdem noch kaum nachzuvollziehen. Jeder normale Mensch hätte dem Tierarzt zugestimmt wenn er vor der Wahl steht, entweder Einschläfern oder das Tier auf Kosten des Arztes zu operieren.
Und genau WEIL diese Erklärung des Arztes nicht schlüssig ist, glaube ich ihm nicht.
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01.02.2011 14:59 Uhr von Drehmoment
 
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@MacGp: Tut mir leid, aber nein, deine vollkommen abstruse und zusammengesponnene Version macht nicht nur nicht mehr Sinn, sie ist auch abseits jeder Realität.
Mir scheint ziemlich sicher, dass du kein Hundebesitzer bist oder jemals warst, wenn du allen ernstes glaubst, dass man das große Geld mit dem Verkauf eines vierjährigen Hundes machen kann.

Welpen - die grundsätzlich teurer sind als ausgewachsene Hunde, da sie in ihrem Wesen noch vollkommen form- und erziehbar sind, sich ganz natürlich eine oder mehrere Bezugspersonen in der Familie, in der sie aufwachsen, suchen und, weil sie noch ihr gesamtes Leben vor sich haben - erriechen selbst bei teuren Rassehunden nicht im entferntesten diesen Preis. Insbesondere Schäferhunde, zu denen auch der vom Arzt gesundgepflegte Hund gehört, sind als Welpen für einen gängigen Preis von weit unter 1000€ erhältlich.

Da ist es schon eine enorm törichte Behauptung, der Tierarzt könne bei einem verunfallten Tier das große Geschäft wittern, inden er einen vier Jahre alten Hund, der bereits in etwa sein halbes Leben hinter sich hat, ohne jegliche Papiere und eine Ahnentafel, so mir nichts, dir nichts, für 2000€ verkaufen könne.

Leute, die keinen Wert darauf legen, sich einen Welpen anzuschaffen, gehen ins Tierheim, um sich ihren Hund dort kostenfrei zu besorgen und kaufen nicht irgendwelchen dubiosen Tierärzten alte Hunde in zwielichtigen Hinterhofgeschäften ab.

Zur News:

Meinen aufrichtigen Respekt hat der Tierarzt, der scheinbar seinen Beruf aus Leidenschaft und der Überzeugung Tieren helfen zu wollen, macht.
Die Aktion der Frau und die Tatsache, dass das Verfahren lediglich wegen Geringfügigkeit eingestellt wurde, ist ein Armutszeugnis unserer Justiz und Teile der amorlischen Gesellschaft.

[ nachträglich editiert von Drehmoment ]
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01.02.2011 15:18 Uhr von Bruno2.0
 
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Könnte der Frau doch SCHEI? egal sein denn der Hund wäre Tot wenn der Arzt ihn nicht auf eigene Kosten gerettet und Durch gefüttert hätte.

Paradox das man ihn dann auch noch angreift und ihm eine 1000€ Zahlung an den Tierschutz anordnet.



[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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01.02.2011 15:26 Uhr von Uli.H
 
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Wenn schon spitzfindig Mag ja sein, dass für Juristen das "Diebstahl" ist. Aber was wäre denn dann, wenn der Arzt den Hund tatsächlich eingeschläfert hätte (der Verbleib der sterblichen Überreste wird im Allgemeinen ja nicht vertraglich geregelt) und danach wiederbelebt? Wem "gehört" der Hund dann?
Es war doch sicher nicht festgelegt wie lange der tot sein muss? Also n guter Anwalt hätte das Ding sicher geschaukelt... Schätze ich :-)
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01.02.2011 15:32 Uhr von BlackPoison
 
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auf eigene kosten: klar, der tierarzt hätte also auch noch anbieten sollen,den hund auf seine eigenen kosten zu behandeln? das wär ja der kracher überhaupt ;)

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