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"Die zivilen Opfer des Krieges": 2010 wurden in Afghanistan 2.421 Zivilisten getötet

Im Jahr 2010 kamen in Afghanistan über 2.400 Zivilpersonen zu Tode. So viele Zivilisten sind seit Anfang des dortigen Militär-Einsatzes noch nie ums Leben gekommen.

In dem Jahresbericht "Die zivilen Opfer des Krieges" hat die "ARM"-Organisation nun bekannt gegeben, dass im vergangenen Jahr 2.421 Zivilpersonen bei den afghanischen Anschlägen während der Einsätze der ISAF-Schutztruppe sowie der Streitkräfte Afghanistans getötet wurden.

Weiter wird berichtet, dass 3.270 Zivilpersonen Verletzungen erlitten. Dabei fielen circa 66,7 Prozent den Aufständischen in Afghanistan zum Opfer.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Afghanistan, Opfer, Zivilist, Kriegstote
Quelle: de.news.yahoo.com

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01.02.2011 14:34 Uhr von TrangleC
 
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Wenn man bedenkt wieviele Leute in entwickelten Ländern durch Autounfälle und die zu fette Ernährung umkommen, sind weniger als 3000 Tote für einen Krieg doch noch recht harmlos.

Das mag zynisch klingen, aber Tatsache ist doch dass dort unten schon laaaange vor dem Aufkreuzen der NATO Krieg und Chaos herrschten. Wenn man dort abzieht geht es eben wieder mit den Kriegen zwischen den einzelnen Volksstämmen und Warlords weiter. Dass es dort auch schon vor dem Einmarsch der Roten Armee rassistisch motivierte Kriege und ethnische Säuberungen gab vergisst man oft bei all dem Geschwätz über die Taliban und religiös motivierte Gewalt.

Kurzum, die schlagen sich dort mit oder ohne NATO die Köpfe ein.
Für uns geht es doch sowieso nur um Pakistan und die Atombomben. All das Geschwätz vom Aufbau Afghanistans ist hirnverbrannte Propaganda die die verweichlichte Zivilbevölkerung beruhigen soll. Wenn je jemand im Weissen Haus und dem Pentagon wirklich vorhatte in afghanistan eine demokratische Zivilgesellschaft nach westlichem Vorbild aufzubauen, dann auch nur zu dem Zweck dass es mit so einem Brückenkopf leichter wäre die Region stabil und unter Kontrolle zu halten.
Dass man sich dann in der Praxis mal wieder genau so gerne mit der Unterstüzung eines korrupten Diktators zufriedengegeben hat ("He´s a bastard, but he is our bastard."), ist ja auch die Regel.
Leider sind viele der deutschen Politiker so blöd gewesen den offensichtlichen Lügen zu glauben und daher haben wir jetzt diese völlig unsinnige Diskussion darüber warum wir eigentlich noch dort sind und ach so viel Leid um die arme, ansonsten so friedliebende afghanische Bevölkerung bringen wo wir doch inzwischen garkeine Brunnen mehr bohren und Mädchenschulen bauen.

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