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Arbeitslosenzahl soll im Januar auf 3,33 Millionen angestiegen sein

Der extrem kalte Winter hat laut den Recherchen von Bankvolkswirten die Arbeitslosenzahl im ersten Monat des neuen Jahres auf circa 3,33 Millionen ansteigen lassen.

Nach den Berechnungen der Experten wären im Januar circa 320.000 mehr Menschen arbeitslos gewesen als noch im Vormonat. Jedoch wären es im Vergleich zum Vorjahr etwa 280.000 Arbeitslose weniger.

Dies geht aus Berichten von Bankvolkswirten laut einer "dpa"-Umfrage hervor. Am Dienstag wird die Bundesagentur für Arbeit die offiziellen Arbeitslosenzahlen bekannt geben.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Arbeitslosigkeit, Januar, Bundesagentur für Arbeit, Volkswirt
Quelle: de.news.yahoo.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2011 07:33 Uhr von turkishnews
 
+11 | -13
 
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Also ich bin gerne Arbeitslos :-): Habe Freizeit ohne ende...gehe schön zum Training,treffe mich mit vielen Mädels.....gehe nebenbei etwas Schwarzarbeiten (den Hartz4 kohle ist etwas wenig) gehe fast jede Woche Party machen...Schlafe immer schön aus.........Danke an alle die mich dabei Unterstützen .......xD bin 32 und sehe aus wie 24 hahahahahaha Danke liebe Deutschen ....Danke sehr...das meine ich aus Herzen...DANKE
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01.02.2011 08:04 Uhr von cm23
 
+5 | -3
 
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@Author: "erschreckend für ein so reiches Land wie das Unsere" - Das ist Ironie, oder?

Die Schuldenuhr zeigt im Moment 1.805.779.807.180 EUR Staatsverschuldung an, das sind 1,8 Billionen!
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01.02.2011 08:22 Uhr von Bender-1729
 
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Kaltes Wetter Vielleicht liegts auch an den arbeitsfaulen Beamten, die sich im Amt durch die Flure schieben um der Arbeit zu entfliehen ... Jeder der selber schon mal arbeitslos war, wird wissen, wovon ich spreche. Ohne Eigenmotivation geht da nämlich gar nichts, wenn man nicht als Sklave, oder wie es neu-deutsch heisst, "Zeitarbeiter", enden will.

Wurden die Angestellten der Agentur für Arbeit nicht letztes Jahr so dafür gelobt, dass die Arbeitslosenzahlen zurückgegangen sind? ... Wird wohl doch an was anderem gelegen haben.
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01.02.2011 09:14 Uhr von _Illusion_
 
+7 | -1
 
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@turkishnews: hey das ist sauber. Ich kündige und mach mit.

Ich würd mir einen Spaß draus machen, um halb 8, wenn der selbstständige Handwerker (geschröpfte Mittelschicht am unteren Rand mit IHK-Zwangsmitgliedschaft) gegenüber seinen LKW freikratzt, mal mit Kaffee und Kippe besuchen zu gehen fürn blöden Spruch.

Danach geh ich in die Bäckerei, in der die 400 Euro Kräfte die für 3,50 die Stunde arbeiten und 20 Kunden gleichzeitig bedienen müssen und beschwer mich wieso ich solang warten muss.

Dann sollte ich mal die EinEuroJobber in der Stadt besuchen und sie darauf hinweisen, dass da noch Krümel auf der Strasse sind und ich sie verklage, wenn ich ausrutschen sollte.

Dann fahr ich zu dem Callcenter, in dem ich mal 3 Wochen gearbeitet hab. Setz mich neben alte Bekannte und frage Sie, wieso sie immer noch für 800 Euro hier sich rundmachen lassen.

Irgendwann fahr ich dann mal locker und entspannt zu meinem ArbeitsamtTermin und sage der verbeamteten Dame mit Privilegien auf Lebenszeit dass mir Restriktionen scheißegal sind. Da der Staat durchaus begründetes Interesse an Schwarzarbeit hat und es nur unzureichend bekämpft, hol ich die Kürzungen irgendwo locker wieder raus.

Später dann zurück nachhaus, Internet an und ein wenig die Foren vollspammen. Mahn, 16 Uhr die ICQ-Leute sind immer doch nicht da, sind noch auf der Arbeit.

Ruhigen Gewissens warte ich auf sie, denn ich werde ja schließlich von Krediten bezahlt und nicht von Steuern.

Jaja das Leben könnte so schön sein :-)
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01.02.2011 09:27 Uhr von turkishnews
 
+6 | -4
 
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@illusion: ich war mal KFZ Mechaniker.....1400€ Netto für 220 Stunden Knochenarbeit.....das ist nun 7 Jahre her.......jetzt bin ich 7 Jahre Arbeitslos und lebe so gut wie ich noch nie gelebt habe....ich bin sehr Glücklich.....habe viele Freunde...unternehme sehr viel......meine Seele ist Frei...und wenn man sich als Arbeitsloser nicht gehen läst sondern mit seiner Zeit was anzufangen weiß (unteranderem nebenbei etwas Geld macht),lebt man mit sicherheit viel glücklicher als viele viele Ewig Arbeiter.
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01.02.2011 10:45 Uhr von _Illusion_
 
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@ hoeni: Meine Katze schreibt sinnvollere Posts wenn sie über die Tastatur stapft.

Meine Güte ... die Plusgeber hierfür kann man nur beneiden in ihrer unendlichen Weisheit.

@ turkishnews

weiter so :-) Wenn wir am Ende gleich wenig Rente erhalten war ich als Handwerker bei ca. 160 Stunden im Monat der Depp ... du hasts richtig gemacht.
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01.02.2011 11:05 Uhr von CoffeMaker
 
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@hoenipoenoekel: Ob turkishnews nun versteckte Hetze betreibt und in Wirklichkeit ein Rechter ist , ist fraglich.
Allerdings hab ich auch schon Gespräche mit Türken geführt die nur arbeiten gegangen sind wenn die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung anstand (laut ihrer Aussage). Und einige Dönerbuden in meiner Umgebung haben im Jahrestakt die Angestellten (Türken) gewechselt , was mir ehrlich gesagt komisch vorkommt wenn man weiß das für Anspruch auf Arbeitslosengeld man 1 Jahr arbeiten musste :)

Das war allerdings vor der Harz4-Reform. So undenkbar ist also die von iihm gebrachten Tatsachen nicht. Nur hören will sowas keiner gerne. Wo man die Schuld suchen kann ist auch fraglich, liegts an den faulen Menschen oder an den miesen Löhnen die oft grad mal Harz4-Höhe betragen. Arbeitslosengeld und Harz4 sollten ja ursprünglich auch mit verhindern das Lohndumping entsteht, allerdings wurde dies ausgehebelt mit der Einwanderung von Billigarbeitskräften. Heißt, entweder krückst du dich ab für Sklavenlohn oder bleibst arbeitslos.

Fragen über Fragen ;)

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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01.02.2011 11:21 Uhr von _Illusion_
 
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@BastB: Ne das ist es natürlich nicht. Große Sprünge sind bei Arbeitslosigkeit ohne Schwarz nebenher wirklich nicht drin.

Aber ich gehe mal davon aus, dass fast jeder (Langzeit-) Arbeitsloser irgendwie noch ein paar Euro nebenher beischafft.

Und richtig, ich persönlich frage mich, wie man es schafft jahrelang sich dem ArbeitsamtDruck zu entziehen. Geht wohl nur durch chronische Krankheit, Behinderung oder wirkliche Cleverness.

Und da sämtliches Geld, dass steuerfrei ausgezahlt wird, auch wieder als Steuern durch Konsum in den Kreislauf zurückfließt ist das ganze nicht so dramatisch.

@Coffe

genau das ist es :-) Dann lieber arbeitslos als Sklavenlohn *find

[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]
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01.02.2011 11:27 Uhr von Vasto-Lorde
 
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Oh man wer schenkt diesen Zahlen denn noch glauben? Einfach nur Betrug......
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01.02.2011 11:44 Uhr von SpEeDy235
 
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wenn die politiker: den mund auf machen, fangen sie an zu lügen.
arbeitslosenzahl soll auf 3,33 millionen gestiegen sein? sagt doch endlich mal die richtige zahl. ach ne geht ja nicht, das würde ja wählerstimmen bei der nächsten wahl kosten.

dieser statistik-betrug geht schon sein jahren so, egal welche partei an der macht ist.

schlimm sowas...
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01.02.2011 12:03 Uhr von CoffeMaker
 
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"Aber ich gehe mal davon aus, dass fast jeder (Langzeit-) Arbeitsloser irgendwie noch ein paar Euro nebenher beischafft."

Dazu wirst du ja als Harz4ler regelrecht gezwungen. Wenn du zb. mit deiner Wohnung den vollen Satz in Anspruch nimmst musst du alle weitere Kosten selbst tragen. Und das geht schnell wenn man bedenkt das es kaum billigen Wohnraum gibt und die Wohnnebenkosten drastig gestiegen sind. Da bezahlt das Arbeitsamt keine Betriebskostenabrechnung.
Also woher nehmen wenn nicht stehlen?

"genau das ist es :-) Dann lieber arbeitslos als Sklavenlohn *find"

Naja ob ich das lieber bin ist fraglich, das sehe ich auch eher als Zwang an. Lieber wäre mir wenn die Löhne auf das Maß steigen das die Arbeit attraktiv wird. Allerdings bewirkt die Einwanderungspolitik genau das Gegenteil, statts das ein Arbeitskräftemangel und die dadurch entstehnde liegengebliebende Arbeit den Wert der Arbeit erhöht wird alles getan um das Land mit Bürgern vollzustopfen um die Löhne zu drücken, durch die hohe Arbeitslosigkeit (und damit verbundenen Sozialausgaben) die Steuern erhöht das die Löhne noch mehr drückt mit dem Ziel den Absatz der Produkte und die Verschuldung der Arbeiter (wenn man wenig verdient muss man Kredite nehmen um sich Größeres zu leisten) voranzutreiben.

Die Gelackmeierten werden immer die Arbeiter (immer weniger Geld) und die Arbeitslosen (Existenzminimum mit kaum Chance das die Jobs wieder annehmbar werden).
Einzigst und alleine die Wirtschaft verdient dran, nicht umsonst sind die Aldileute (und andere) Milliardäre.
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01.02.2011 15:14 Uhr von Seravan
 
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aktuell auf N-TV: 3,35 Millionen = 7,9%
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01.02.2011 15:17 Uhr von _Illusion_
 
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@ Coffe: "Lieber wäre mir, wenn die Löhne auf das Maß steigen, dass Arbeit attraktiv wird"

yo wem nicht :-)

Aber ich glaube nicht, dass die Einwanderungspolitik damit wirklich was zu tun hat.

Entweder, du verdienst wenig, weil Dein Arbeitgeber wirklich nicht mehr bezahlen kann (kommt in der heutigen Zeit gerade in der Mittelschicht oft vor) oder der Arbeitgeber ist dem Kapitalismus verfallen und versucht durch Lohndumping bzw. durch Zeitarbeit, Praktikum, MiniJob oder Ausbildung den Gewinn so hoch wie möglich zu machen.

Das Problem der Einwanderung ... ich weiß nicht ob es politisch so gewollt ist oder ob es immer noch daran liegt, dass das böse Nazideutschland wegen der Vergangenheit nunmal so verfährt.

Es ist klar, dass Einwanderung und Bevölkerungszunahme die Sozialkasse stärker belasten. Nur muss man bedenken, dass steigende Sozialausgaben nicht der Anlass dafür sind, dass Steuern erhöht werden und Leistungen gekürzt werden.

Es ist eh kein Geld mehr vorhanden, es wird einfach gedruckt und ausbezahlt. Vorher wird es sich per Kredit ohne Aussicht auf Rückzahlung geliehen. Steuereinnahmen decken Ausgaben schon lange nicht mehr. Das ist so, bleibt so, wird so verteidigt bis das System zusammenbricht, was es auch irgendwann macht. Da ist es egal, wieviele Ausländer reinkommen oder nicht, ob sie das Sozialsystem in Anspruch nehmen oder Arbeitsplätze besetzen.

Was du sehr richtig schreibst, ist, dass versucht wird, Leute zu verschulden. Kauf Dir nen Plasma für 12 Raten, bau ein Haus, nimm nen günstigen Kredit ... überall schallt es in diese Richtung.

Keine Steuern an ein System, dass am Ende ist. Keine Steuern an Politiker, Beamte, an ein fortschreitendes manipulierendes Kontrollsystem. Kein Wahlkreuz um Leute in höhere Besoldungsstufen zu befördern.

Deine Steuern füllen eine Wasserpistole, die versucht, ein brennendes Haus zu löschen.

Aber eins muss ich anmerken, selbst wenn ich nur zu gern alles tue, um das System zu boykottieren und es gerne sehen würde, dass es fällt ... vielleicht schaue ich auch danach blöd aus der Wäsche, weil es mir dann vielleicht bei weitem nicht mehr so gut geht wie jetzt.
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01.02.2011 16:55 Uhr von CoffeMaker
 
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"Aber ich glaube nicht, dass die Einwanderungspolitik damit wirklich was zu tun hat."

Nein nein, nicht nur, es ist immer die Summe der Fehler die dazu führt. Ich habe schon von Mitarbeitern verschiedener Firmen, deren Personal zur Hälfte von Zeitarbeitsfimren aufgestockt werden, gehört das zu 90-95% der von den Zeitarbeitsfirmen geschickten Mitarbeiter nichtdeutsche Bürger waren und man weiß ja wie die Zeitarbeitsfirmen boomen. Vielleicht ist das auch regionalbedingt, keine Ahnung wie es in anderen Bundesländern aussieht.

Und die Politik schreit trotz hoher Arbeitslosenquote immer noch nach Einwanderern obwohl man das nicht gebacken bekommt die Löhne so anzuheben das diese Jobs für Deutsche attraktiv werden. Von daher ist die Sache mit der Einwanderung auch ein nicht unwichtiger Teil des Problems. Der andere teil ist wohl das viele Arbeitgeber einfach den Hals nicht voll genug bekommen. Das eine gerechte Bezahlung möglich ist sieht man an den Firmen die noch gerecht bezahlen.

Das das System krank ist sieht man alleine an der Verteilung des Vermögends. Da braucht man kein Wirtschaftsstudium belegt haben. In irgendeiner Vorlesung wurde mal erwähnt das je wirtschaftlich unbedeutender der Job ist (sprich dieser Job würde nichtmal fehlen wenn er weg wäre) je höher wird er bezahlt. Auch der ganze Rattenschwanz der wie Parasiten an der Witschaft (oder mehr am Endverbraucher) saugt ist einfach pervers und verspottet alle hart arbeitende Bürger die die Witschaftsgüter schöpfen bzw. aufwerten.

Es müsste mal ein gesellschaftlicher Reset stattfinden und wirklich jeder bei null anfangen. Hat allerdings einen Haken, es müsste jeder arbeiten.
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02.02.2011 19:27 Uhr von Y-U-U-K-I
 
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Das lustige daran ist, ist dass im Januar zumindest in Berlin so gut wie keine Maßnahmen stattgefunden haben. Damit das Jobcenter Geld sparen konnte, haben sie in dem Monat eine einmonatige Pause für die Maßnahmen eingeführt. Deswegen waren die ganzen 1 € Jobber plötzlich keine Arbeitssuchende mehr, sondern Arbeitslose. Jedenfalls meinte das mein Maßnahmenprojektleiter heute. Mit den Maßnahmen, die dann wieder am 1. Februar aufgenommen wurden, werden die Zahlen auch wieder sinken. ^^

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