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Intel: Konstruktionsfehler richtet 700 Millionen Dollar Schaden an

Durch einen Konstruktionsfehler an einem Hilfschip muss sich US-Konzern Intel einer teuren Panne stellen.

Ein neues Chipset des Konzerns beinhalte einen fehlerhaften Hilfschip, der nun den Haupt-Prozessor nicht mehr unterstützen könne. Intel habe die Auslieferung des Produktes bereits gestoppt.

Insgesamt 700 Millionen Dollar wird es den Konzern kosten, den Konstruktionsfehler an der neuen Chipgeneration zu beheben.


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WebReporter: Adina
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schaden, Intel, Chip, Konstruktionsfehler
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2011 19:44 Uhr von Klassenfeind
 
+10 | -5
 
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Tja ! Kann passieren und es ist doch immer wieder Heftig, was für einen Schaden so ein winziges Teil anrichten kann..
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31.01.2011 20:04 Uhr von c3rlsts
 
+8 | -11
 
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Hihi: Ich warte auf meinen Bulldozer :) *brumm brumm*
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31.01.2011 21:08 Uhr von pippin
 
+1 | -1
 
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Sehr dürftige News @adina: Bei Technik-News würde ich nicht unbedingt den Lokus als passende Quelle heranziehen.
Ein bisschen Recherche hätte da deutlich bessere Quellen ergeben.

Deutlich mehr Infos zum Thema gibt es bei Heise unte http://www.heise.de/...
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31.01.2011 21:24 Uhr von Sh@dowknight99
 
+7 | -0
 
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@globi123: "Chips werden auf "Rollen" produziert, die nun halt nicht ausgeliefert werden und ins Recycling kommen."

Chips werden auf Wafern produziert, die aus gezüchteten Siliziumeinkristallen geschnitten werden. Und was da an die Vertriebe ausgeliefert wird ist der Prozessor im Endzustand, welcher bis zur Endabnahme noch einige weitere Prozessschritte durchschreitet. "Mal eben Recyclen" ist da leider nicht möglich, da das verwendete Silizium im Chip zunächst mal wieder von seinen Dotierstoffen und anderen Additiven, sowie den Isolatorschichten befreit werden muss.

Noch dazu ist Sandybridge bereits ausgeliefert worden und befindet sich bereits im Verkauf. Diese Rückrufaktion publik zu machen wurde von Intel mit Sicherheit genauestens überlegt, da Ihnen zum einen nichts anderes übrig bliebe, ohne Kunden, die mit diesen fehlerhaften Chips arbeiten müssen, zu vergraulen und zum anderen wohl auch an AMDs Panne zum Release des Phenoms gedacht wurde. Hier hatte sich der TLB-Bug als absolutes KO-Kriterium beim Kauf erwiesen und AMD lange Zeit ins Abseits geschossen.
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31.01.2011 21:43 Uhr von Sh@dowknight99
 
+3 | -0
 
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Nachtrag: Habe mir die Quelle mal durchgelesen und muss noch etwas zu obigem hinzufügen.

Es handelt hier sich nicht um einen Fehler in der CPU, sondern um einen im Chipsatz des Mainboards, welcher u.a. für die BUS Systeme verantwortlich ist (hier genauer SATA II) und nur durch ein Umlöten des Chips selbst zu beheben ist.

D.h. das komplette Mainboard kann verschrottet werden, steht also nicht für den weiteren Verkauf zur Verfügung. Dadurch wirken die 700 Millionen € Umsatzverlust geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, was für Technik in den heutigen Mainboards drin steckt und nun sprichwörtlich "für die Tonne" ist.

Der bloße Austausch einer CPU wäre für Intel wohl weitaus weniger tragisch gewesen.
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01.02.2011 01:54 Uhr von AdiSimpson
 
+0 | -0
 
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nur: die sata anschlüsse können mit den jahren etwas langsamer werden..., ansonsten gibt es keine probleme. trotzdem ärgerlich .)
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01.02.2011 20:06 Uhr von Djerun
 
+0 | -1
 
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pentium: division-table-error
na wer erinnert sich?
(war 94)
damals hat intel lernen müssen, das man fehler nicht so einfach unter den tisch kehren kann und damals hat die sache ca 1mrd dollar gekostet
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01.02.2011 23:31 Uhr von Sh@dowknight99
 
+0 | -0
 
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@Djerun: Ohne Partei für irgendeine Prozessorschmiede ergreifen zu wollen, aber Intel hat bei beiden "Errata" jeweils kostenlosen Umtausch der CPUs (Beim FPDIV-Error sogar noch bis heute) garantiert.

AMDs TLB-Bug wurde heruntergespielt und per BIOS-Update sogar einfach "bei Seite geschafft", indem dieser essentiell wichtige defekte Part einfach deaktiviert wurde. Die CPU lief dann wesentlich langsamer, aber der Bug war "behoben".
-> Keine Kulanz ggü. dem Kunden, von der Informationspolitik ganz zu schweigen.

Und ja, ich verwende/verbaue sowohl Systeme von Intel, als auch von AMD (je nach Marktlage und Anforderung)
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01.02.2011 23:59 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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Betrifft den Chipsatz für die Mainboards "Hilfschip" klingt zwar für Laien evtl. verständlich, aber ich finde man hätte ruhig Chipsatz ("chipset") sagen können.
Dadurch verzögert sich die Einführung der Huron-River/Sandy Bridge Systeme für einige PC-Hersteller um mindestens nen Monat oder mehr... sehr ärgerlich.

Trotzdem + für die News.

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