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BGH: Sexuelle Übergriffe auf Behinderte werden doppelt so stark bestraft

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat beschlossen, sexuelle Übergriffe auf Behinderte doppelt so hart zu bestrafen wie bisher.

Anlass war der Fall eines gelähmten Frau im Rollstuhl, die zu Oral-, Vaginal- und Analsex gezwungen wurde. Der Täter bedrohte die Frau zudem, ihre Mutter ermorden zu wollen, sollte diese ihn verraten.

Das Gericht verurteilte den Mann sowohl wegen den sexuellen Übergriffen, als auch wegen der Drohung.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Vergewaltigung, Strafe, BGH, Behinderte
Quelle: de.news.yahoo.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2011 14:50 Uhr von StrammerBursche
 
+8 | -8
 
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Falsche Bevorzugung: Nach dieser Logik ist z.B eine behinderte Frau mehr wert als eine ohne Behinderung bzw. der erlittene Schaden bei gleichen Tatbestand größer.
Und das mit Ausnutzen ist auch Quark, schließlich wird die körperliche Überlegenheit bei den meisten Vergewaltigungen ausgenutzt.
Somit ist müsste man jeden Menschen so ansehen, als wenn er Gegenüber einem stärkeren eine Behinderung hätte - schließlich wird diese Überlegenheit ausgenutzt.

Die alten Herren vom BGH sind wohl schon vom Altersschwachsinn eingeholt worden.
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31.01.2011 21:57 Uhr von anderschd
 
+1 | -1
 
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Es geht wohl kaum um: Bevorzugung oder Wert. Blödsinn.
Der Täter muß ja immer mit Widerstand rechnen, den eine gesunde Frau leisten kann. Bei dieser Art Verbrechen hier eher nicht. Also nutzt er die Notsituation.

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