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Ägypten: Deutsche Außenpolitiker fürchten Einfluss islamischer Fundamentalisten

Die deutschen Außenpolitiker warnten angesichts der nicht stabilen Situation in Ägypten davor, dass die islamischen Fundamentalisten, die Macht dort übernehmen könnten.

Der außenpolitische Fraktionssprecher der Union, Philipp Mißfelder, äußerte gegenüber der "Bild": "Wofür die Opposition in Ägypten eigentlich stehen ist derzeit völlig unklar".

Zudem fragt es sich ob nicht die islamistischen Muslimbrüder bzw. "andere Islamisten von den Protesten profitieren". Ägypten könnte dadurch in eine politische Richtung gesteuert werden, die nicht gerade wünschenswert wäre.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Regierung, Ägypten, Opposition, Einfluss
Quelle: de.news.yahoo.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2011 08:51 Uhr von SirDragon
 
+14 | -9
 
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Nicht unternommen wird? Hallo gehts noch. Sollen wir da etwa auch noch einfallen und 10 Jahre Krieg und Aufbauhilfe leisten?

Was gehen uns die Leute dort an? Sollen die sich doch die Köpfe einschlagen, wir ham genug mit unseren Problemen zu tun.
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31.01.2011 09:05 Uhr von uhrknall
 
+13 | -4
 
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Ist das nicht Sache der Ägypter? Die beschweren sich auch nicht über unsere Politiker, weil sie ihnen nichts angehen. Anders herum sollte es genauso sein.

Und dass in einem islamischen Land islamische Politiker sein könnten, wie bei uns christliche, geht ebenfalls nur den Ägyptern etwas an. Es ist ihre Zukunft.
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31.01.2011 09:07 Uhr von Dimitric
 
+8 | -20
 
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31.01.2011 09:13 Uhr von CoffeMaker
 
+12 | -3
 
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Die solln sich mal lieber kümmern das Deutschland nicht eines Tages von islamischen Fundamentalisten regiert wird.
Andere Länder sollen sich die Gesellschaftsordnung aussuchen die ihnen dünkt, das geht uns nichts an es sei wir werden um Hilfe gebeten.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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31.01.2011 09:19 Uhr von Ginseng
 
+17 | -6
 
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@Dimitric: Ach ihr Griechen wieder, redet ihr euch immer noch ein das eure durch eure eigene Faulheit verursachte Krise von Deutschland im 2. Weltkriegt verschuldet wurde?

Die einzige "Einmischung" von Deutschland in Griechenland ist das Deutschland eure Schulden bezahlt!
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31.01.2011 09:23 Uhr von Ginseng
 
+7 | -4
 
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Zum Thema: Ich habe nichts dagegen das Ägypten und mit ihnen alle arabischen Staaten unter die Knute des Islam geraten. Sollen sie halt mal erfahren wie es ist wieder im Mittelalter zu leben. Danach lassen sie sich, genau wie wir im Westen, nichts mehr von irgendwelchen Pfaffen erzählen.
Das geht uns schlicht und ergreifend nichts an.

Jedes Volk hat die Regierung die es verdient!

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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31.01.2011 09:23 Uhr von beni-ara
 
+5 | -11
 
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Was geht das Deutschland an? Reden die Moslems darüber, dass man den Einfluss der Semiten und den der Kirche in Deutschland unterbinden soll?
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31.01.2011 09:25 Uhr von Kaan71
 
+10 | -6
 
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Wird also befürchtet das dass Volk: sich ihre Herrscher wählen darf??

Böse Agypter...
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31.01.2011 10:16 Uhr von KellerW2
 
+5 | -1
 
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Einfluss islamischer Fundamentalisten: warum haben die Deutschen Außenpolitiker angst . Die Deutschen Politiker Unterstürzen doch die islamischer Fundamentalisten schon Jahre bin kein Hellseher aber da unten
Explodiert Grade ein Fass und das ist erst der Anfang die Europäischen Politiker werden sich noch Umschauen .
Der Terror in den Ländern wirrt noch Schlimmer weil die Länder schon Unterwandert sind .Billig Billig Armut und Hunger ist immer der Anfang zum Terror und Aufstand und die Fundamentalisten nutzen das aus das weiß eigentlich jeder nur unsere Politiker nicht .

Guten Morgen Deutschland
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31.01.2011 10:36 Uhr von usambara
 
+7 | -6
 
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der FDP und Westerwelle geht es doch mehr darum, das die neoliberale Wirtschaftspolitik in Nordafrika weiter geführt wird.
Diese Wirtschaftspolitik, die am großen Teil der Bevölkerung (und der Jugend) vorbei geht, ist neben der politischen Unterdrückung der Hauptgrund der Aufstände von Algerien bis Ägypten- und nicht der Islamismus der immer als Grund der Unmündigkeit des Volkes vor geschoben wird.


[ nachträglich editiert von usambara ]
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31.01.2011 11:02 Uhr von usambara
 
+2 | -4
 
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vielleicht befragen die "Außenpolitiker" mal Alt-Kanzler Helmut über dessen Freundschaft zu Ägyptens Ex-Präsident Anwar as-Sadat, der selber zu der Muslimbruderschaft gehörte- einer
Organisation die bald 100 Jahre wird.
Aber hier wird Al Qaida, Hibollah, Hamas etc sowieso aus Unwissenheit in einen Topf geworfen.
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31.01.2011 13:46 Uhr von Ginseng
 
+0 | -2
 
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@usambara: "Aber hier wird Al Qaida, Hibollah, Hamas etc sowieso aus Unwissenheit in einen Topf geworfen. "

Die sind aber auch schwer zu unterscheiden, warum tragen die auch alle Windeln auf dem Kopf?!
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31.01.2011 15:40 Uhr von Bleifuss88
 
+2 | -1
 
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Es erinnert schon ein wenig: an die islamische Revolution im Iran 1979. Das Volk versammelt sich, um eine autoritäre Regierung zu beseitigen, nur was man danach eigentlich will, weiß keiner. Dasselbe Motto mit dem die amerikaner in den Irak marschiert sind: Erstmal die Reigerung stürzen und dann sehen wir weiter.

Die Muslimbruderschaft hat in Ägypten einigen Einfluss. Aus ihr heraus entspringt sogar die Ideologie des islamischen Fundamentalismus nach Sayyip Qutb (dessen Aufruf, die säkulären Regime in der islamischen Welt durch islamische zu ersetzen leider sehr schnell auch auf den Westen ausgedehnt wurde). Mir ist irgendwie unwohl bei dem Gedanken, dass der Sues-Kanal in die Hände von Islamfaschisten fallen könnte. El Baradei wäre da schon die wesentlich bessere Alternative. Für Ägypten kann man nur hoffen, dass eine Demokratie ohne extremistische Kräfte entsteht, denn Mubarak hat die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes bei weitem nicht benutzt.

[ nachträglich editiert von Bleifuss88 ]
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31.01.2011 16:20 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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usambara, bleifuss: Bevor du hier lustige Anekdoten aus dem Nähkästchen auspackst, solltest du vielleicht mal überprüfen, was du da redest.

...wer ermordete noch gleich As-Sadat? Abgesehen davon, das Sadat zu den Free Officers gehörte (zusammen mit Nasser, deren reguläre und gesetzeskonforme Nachfolge er später antrat) und als Teil dieser auch zum revolutionären Kommandorat bleibt da nicht viel Platz für so vieles andere.

Und wäre er ein ach-so-fundamentaler Muslim gewesen, dann wäre doch Jama´at Islamiyyah nicht auf die Idee gekommen, einen der Ihren einfach so öffentlich hinzurichten? Dann hätte man ihn doch wohl eher ersetzt und hinten rum entsorgt. Aber... es ging mal wieder um Konformität mit der Scharia - welcher Muslimbruder hätte Abstriche in seiner Regierung zugelassen, wie es Sadat getan hat?
Selbst die Nach-Nachfolge von Nasser war strikt nach den Gesetzen des Landes - da brauchte es keinen westlichen Schubser, wie ihn heute so viele hier unterstellen.

Fragen über Fragen... echt schlimm. Fang am besten nochmal bei "Kommentar abgeben" an.


bleifuss

Das geht bei denen frei nach dem Muster von Vladimir Illjitsch Uljanow: Erst die Revolution zur Machtergreifung, DANN entscheiden, was man eigentlich mit der Macht anstellen will.
...was im Falle des Ayatollah Chomenei prima geklappt hat. Der musste ja nach seiner idiotischen Illusion nur nach Westen zeigen und "Satan!" schreien. Hat ja gereicht, der Schrei hallt ja sogar hier noch nach.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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31.01.2011 17:12 Uhr von usambara
 
+0 | -2
 
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ElChefo, atze.friedrich: Zawahiri (sitzt nun mit Osama in Pakistan) wurde für die Sadat- Ermordung verurteilt. Fakt ist aber auch, Sadat war Muslimbruder wie Zawahiri.
Was Sadat später als Präsident vertrat ist eine andere Sache...
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31.01.2011 18:38 Uhr von ElChefo
 
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usambara: Mkay, kriegst nen halben Punkt. Im Rahmen der Kooperation gegen die britische Besatzer hat as-Sadat durchaus auch in der Organisation mitgewirkt.
...immerhin, und auch das sollte man bedenken, war es die Regierung Nasser, die die Bruderschaft verbat (und wieder zuliess, aber das hat sie nie von Attentatsversuchen abgehalten).
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31.01.2011 22:09 Uhr von Entertainerz
 
+0 | -2
 
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Lol: Wie geil wieder versucht wird, mit Pseudobegriffen wie "Islamisten (also Muslime)" und "Fundamentalismus" (also Monotheismus) bedrohliche Bilder im Kopfe des Durchschnittsbürgers zu kreiren.


Zitat: "Ägypten könnte dadurch in eine politische Richtung gesteuert werden, die nicht gerade wünschenswert wäre."

Die bitte für wen nicht wünschenswert wäre? Also für die ÄGYPTER wäre ihre gewählte politische Richtung auf jeden Fall wünschenswert. Da kann es doch scheissegal sein, was ein paar westliche Knallfrösche davon halten oder? Es werden sich demnächst so einige Menschen auf Veränderungen gefasst machen müssen.
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31.01.2011 23:01 Uhr von ElChefo
 
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Entertainerz: Prinzipiell hast du recht. Auch wenn ich mich anderer Wortwahl betätigt hätte.

Wie dem auch sei.
Wünschenswert ist die Richtung, in die gesteuert werden könnte, erst recht nicht für die Ägypter selbst. Auch für die Bevölkerung ist es wünschenswert, in einem stabilen Staat zu leben, der sich wie die überwiegende Mehrheit der Staatengemeinschaft in das Gesamtgefüge einfügt. Um mehr geht es nicht.
Es wäre erst recht nicht wünschenswert für die ägyptische Bevölkerung, wenn eine Organisation wie die Muslimbruderschaft, Al-Dschihad (oder sämtliche Konstrukte, in denen ebenjene aufgegangen sind), Al-Quaida, sämtliche Al-(irgendwas)-Brigaden, IBU, IJU, DTM, Hisbollah- oder Hamas-Freunde, AQiI oder il-Gam??a il-isl?miyya auch nur Anteile an der Macht über dieses wichtigste muslimische Land der Region übernehmen würden.
Was wäre die erste, offenste Konsequenz? Die Armee würde zB nicht mehr den Waffenschmuggel nach Gaza über Sinai bekämpfen. Israel wäre zum Handeln gezwungen, was die übliche Spirale der Eskalation in Gang setzen würde, was zwangsweise den Westen mitsich ziehen würde.
Allerspätestens würden wir das am eigenen Geldbeutel merken, wenn wir gezwungen wären, die ganzen kleinen Golfstaaten wie etwa Dubai, Qatar, Bahrain und Kuwait abzudecken. Wenn dann noch die eh schon katastrophale Herrschaftslage in Saudi-Arabien kippen würde, wäre auf einmal eine ganze Region verloren und mit einem Schlag isoliert.

Erkläre doch bitte, wie wünschenswert das für die Bevölkerung wäre?

Hast du mal die Berichte über die Stimmen von den Strassen Kairos gehört? Geht es den Menschen um Freiheit? Quatsch. Die überwiegende Menge an Demonstranten wollen einfach nur Arbeit und ihr kleines Stückchen Wohlstand - nicht mehr. Wieviel davon würden sie wohl bekommen, wenn eine Gruppe die Macht an sich reisst, die Regierungsmitglieder ermordet, weil sie nicht nach der Scharia regieren?

...und wie gross ist die Gefahr für ALLE Anrainerstaaten, wenn die elf-grösste Armee der Welt, die zudem noch eine der modernsten der Region ist, unter die Befehlsgewalt von solchen Leuten fällt?

Das der Westen an einer stabilen Region interessiert ist, steht ausser Frage - aber der Westen sorgt ja auch nicht für die momentan stattfindenden potentiellen Umstürze - das machen die Leute selbst. Stabilität liegt auch im ureigensten Interesse der Bevölkerung selbst. Und natürlich werden wir alle ein Auge darauf haben.
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01.02.2011 10:34 Uhr von beni-ara
 
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Wah wah wah wah wah: Die deutschen Politiker sollten einmal ihr Hirn einschalten und endlich mal das Spiel da unten durchschauen.
Das ganze wird vom CIA und Mossag gelenkt. Ziel ist Gross Israel sonst nichts. Wenn die Muslimbrüder einmal an die Macht kommen, kann der CIA oder auch der Mossad schöne Anschläge verüben und diese den Muslimbrüdern in die Schuhe schieben. Dann kann man auch schön dort unten einmarschieren und einen Teil des Landes annektieren. An Rückgabe wird natürlich nicht gedacht. man braucht ja eine Pufferzone, Ihr wisst ja wegen der Sicherheit von Israel. Irgendwann werden in dieser Zone Siedlungen gebaut etc.

[ nachträglich editiert von beni-ara ]
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01.02.2011 18:27 Uhr von ElChefo
 
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beni-ara: Öhm, korrigier mich, wenn ich falsch liege.... aber Rahman und Zawahiri waren keine Muslimbrüder?

...korrigier mich bitte auch, wenn ich mich irre, aber war Ägypten nicht der erste Staat der Region, der ein Friedensabkommen mit Israel schloss?

...ist es nicht Sadats´ und Mubaraks´ Regierung gewesen, die eine zivilgesellschaftliche Aussöhnung mit Israel verhinderten, aber auf offizieller Ebene kooperierten?

...erstickten die beiden nicht damit einen Basis-Friedensprozess um sich selbst unverzichtbar für den Westen als gemässigten, islamischen Gesprächspartner zu machen?

...und schlussendlich: Welches Interesse kann Israel (...und die USA) daran haben, Mubarak loszuwerden und ein ansonsten äusserlich stabiles Land ins Chaos zu stürzen?

Das wäre ja eine radikale (und absurde) Abkehr von der Politik, ein diktatorisches, aber stabiles Regime zu unterstützen - wie es Israel momentan vorgeworfen wird.

Nebenbei, die Pufferzone heisst Sinai - der nebenbei von der ägyptischen Armee und einigen anderen Kontingenten (http://www.mfo.org/...) gehalten wird. AUCH als Kontrolle gegen den Waffenschmuggel nach Gaza und AUCH zur Kontrolle der Einhaltung des israelischen Abzugs nach 1979/1981.
Ein Machtwechsel in Ägypten hin zur Muslimbruderschaft (die eine Regierungsbeteiligung nebenbei offiziell ablehnen) würde das doch arg in Frage stellen.
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04.02.2011 18:53 Uhr von Entertainerz
 
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@ElChefo: Zitat:"Erkläre doch bitte, wie wünschenswert das für die Bevölkerung wäre?"

Also viel zu erklären brauche ich da eigentlich nicht. Die Ägypter sind Gott sei Dank endlich aufgewacht, und stellen sich ihrem Dämon. Und der wird egal was pasiert, entweder ausm Amt gelyncht, oder verlässt das Land. Eine andere Möglichkeit hat der Hosni nach sovielen Jahren der Unterdrückung, grundlosen Verhaftungen, Folter etc. seiner Bevölkerung nunmal nicht. Und es ist auch offensichtlich, dass die Ägypter einen islamischen Gottesstaat möchten. Und das ist verdammt nochmal Ihr gutes Recht, und den werden sie auch bekommen so Gott will. Und wenn dieser Gottesstaat dann endlich da ist, gibt es eh keine Muslimbruderschafts, oder Irgendwas-Brigaden etc. Probleme, da die gesamte Bevölkerung dann eine Einheit ist, unter einem gerechten Gesetz regiert wird, und endlich der dauerhafte Frieden und die Stabilität gesichert ist. Dazu kommt noch, dass die armen und unterdrückten Palästinenser dann auf sofortige Hilfe seitens Ägypten hoffen können (nachdem der prowestliche Schoßhund Mubarrak ja die Grenzen Israel zuliebe stets geschlossen hällt), und es würde sich so einiges für die Palästinenser ändern (auf positive Weise natürlich).



Zitat:"..und wie gross ist die Gefahr für ALLE Anrainerstaaten, wenn die elf-grösste Armee der Welt, die zudem noch eine der modernsten der Region ist, unter die Befehlsgewalt von solchen Leuten fällt?"

Vielleicht wäre das ja das beste Szenario das einem einfallen kann mein Freund. Denn überlegt man was zionistische Rassisten mit der Befehlsgewalt über die modernste Armee in dieser Region einer kleinen Bevölkerungsgruppe bis jetzt so alles unmenschliche und unaussprechliche angetan haben, und letztere gerade mal im Stande sind, sich mit quasi nur Silvesterböllern zu wehren, dann würden sich viele Menschen eine starke Armee in dieser Region wünschen, die sich für Unterdrückten Palästnener einsetzt, und dem schleichenden Genozid in dieser Region Einhalt gebietet.


Zitat: "Das der Westen an einer stabilen Region interessiert ist, steht ausser Frage."


Natürlich. Der Westen ist an seiner ganz persönlichen Version der "Stabilität" in dieser Region interessiert.

Faustregel: "Je mehr Agendatreue Puppen wir in islamischen Ländern aufstellen, umso stabiler und durchgehender wird unser Interesse fortbestehen."

Aber dieser Aufstand war sicherlich nicht von den U.S.A gewollt. Ich meine was hätten sie denn davon, ihren Schoßhund, der in ihrem und Israels Interesse unterdrückt, verhaften und foltern lässt, und seine Bevölkerung in den existentiellen Ruin treibt ausm Amt mobben zu wollen? Wie gesagt ist nun der Wandel gekommen. Im Yemen, in Algerien, und sogar Syrien sieht es momentan nicht anders aus. Die Revolution schreitet unaufhaltsam voran, und die Puppen werden allesamt aus dem Amt der Unterdrückung gejagt, bis das Volk das bekommt, von dem sie jahrzente lang beraubt wurden. Aber auf eine Sache möchte ich noch eingehen:

Zitat: "Was wäre die erste, offenste Konsequenz? Die Armee würde zB nicht mehr den Waffenschmuggel nach Gaza über Sinai bekämpfen."

Also ernsthaft, wenn du bis jetzt alle Medienberichte verfolgt, Norman Finkelsteins Meinung zu diesem Thema gehört, und v.A den Goldstonereport gelesen hast, dann müsstest du dir logischwerweise folgende Frage stellen:

"Ist es nach sovielen Hinrichtungen, systematischer Ausrottung, und den Missbrauch der Palästinenser als Experimentgut für die israelische Waffenindustrie überhaupt moralisch vertretbar, Ihnen keine Waffen zukommen lassen zu wollen, damit sie sich gegen den Genozid der an ihnen verübt wird wehren können?

[ nachträglich editiert von Entertainerz ]

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