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Strom aus Windkraftanlagen ist nicht teurer

Laut Aussagen des Konzerns Siemens produzieren bereits erste Windparks Strom genauso kostengünstig wie herkömmliche Kraftwerke.

Der Siemens Chef René Umlauf für den Bereich erneuerbare Energien kündigte außerdem an, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Windkraftanlagen in den nächsten vier bis fünf Jahren hergestellt sein wird.

So könnte Strom aus Windkraftanlagen dann statt bisher sechs Cent nur noch vier bis viereinhalb Cent kosten. Offshoreanlagen werden dieses Niveau jedoch erst in zehn Jahren erreichen und bei "Sonnenstrom" werde es noch länger dauern.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Energie, Siemens, alternative Energie
Quelle: bazonline.ch

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2011 13:15 Uhr von Floxxor
 
+10 | -2
 
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Nicht ganz neutral wenn man nen Firmensprecher zu seinen Produkten befragt, aber erstaunlich, dass der Strom sogar im Moment nur bei 6cent liegen soll. Nach dem was ich weiß, wäre Atomstrom damit nur ca 20% billiger, d.h. wenn man die Ewigkeit an Aufbereitung und Lagerung nicht mitrechnet.
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30.01.2011 14:28 Uhr von pentam
 
+4 | -2
 
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mit oder ohne Subventionen? Hat der Typ dabei die Subventionen durch des EEG mit eingerechnet oder kommen die noch dazu?
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30.01.2011 15:37 Uhr von a.j.kwak
 
+1 | -2
 
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@bertl058: 100 milliarden? insgesamt oder im jahr?
ich hab mal was von 2,9 milliarden in 2009 gelesen http://www.faz.net/...~E28E9AFDED7C04216A60DDE64FE9F3131~ATpl~Ecommon~Scontent.html. aber immerhin gehen die subventionen zu einem großen teil an private haushalte und nicht an großunternehmen die trotz subventionen und milliardengewinnen die preise erhöhen...

[ nachträglich editiert von a.j.kwak ]
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30.01.2011 15:46 Uhr von a.j.kwak
 
+1 | -0
 
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der link: geht irgendwie nicht...

[ nachträglich editiert von a.j.kwak ]
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30.01.2011 15:59 Uhr von Mr.Gato
 
+2 | -8
 
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Sowas kann doch gar nicht günstiger sein: Wieviele Windräder bräuchte man, um ein Atom- oder Kohlekraftwerk zu ersetzen? Ok, weiss ich selbst net, aber sicher eine Menge.

Jedes einzelne muss gewartet werden, geht kaputt usw,...


Oder mal ein Gegenbeispiel. Was braucht mehr Energie? Ein Bus mit 50 Personen oder 50 Autos?

Ich übertrag das jetzt einfach mal auf die Energiegewinnung. Was ist effizienter? Ein Grosskraftwerk oder 1000 kleine? Und vom Platzverbrauch fang ich noch net mal an.

[ nachträglich editiert von Mr.Gato ]
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30.01.2011 16:21 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -1
 
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@Mr.Gato: Die Gamesa G10X – 4.5 MW Windkraftanlage Jaulin bei Jaulin in Spanien ist die Windkraftanlage mit dem größten Rotordurchmesser, welcher mit 128 Metern den der Enercon E-126 noch übertrifft. Die Gamesa G10X – 4.5 MW Windkraftanlage Jaulin ist der Prototyp dieser Windkraftanlage. Der Rotor dieser Anlage ist auf einem 120 Meter hohen Turm montiert. Die Nennleistung der Anlage beträgt 4,5 MW.

Wikipedia ist drin Freund :)
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30.01.2011 18:06 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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Das war schon immer günstiger: Wenn man wirklich alles mit einrechnet.
Die Wettbewerbsfähigkeit von Windkraft hatte nie etwas mit den Stromkosten zu tun.
Was fehlt, sind immer noch praktikable möglichst verlustfreie Energiespeicher.
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30.01.2011 20:07 Uhr von a.j.kwak
 
+1 | -0
 
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@bertl058: achso ok, dachte du meinst jährlich :)

@shadow#: strom lässt sich über wasserstoff in methan (sowas wie künstliches erdgas) umgewandelt werden und somit ins erdgasnetz eingespeist (gespeichert) werden. ich versuchs mal mit nem link zu dem thema:
http://www.tagesspiegel.de/...

oder einfach mal nach: energie speicher methan googeln
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30.01.2011 20:25 Uhr von Gimpor
 
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@a.j.kwak: Klar, gibt es viele Methoden des Energie Speicherns. Nur les Dir mal deinen Artikel genau durch: 40% Wirkungsgrad... Das macht die gespeicherte Energie um den Faktor 10/4 = 250% teurer.
6 cent * 250% = 15 cent.
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30.01.2011 21:52 Uhr von a.j.kwak
 
+1 | -1
 
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gimpor: der vorteil dabei ist eben dass die speicher quasi schon vorhanden sind und wenn man das methan direkt verwendet (zb auto) dann ist der wirkungsgrad ca 60%.
erstmal ist es gut wenn man energie mit einem akzeptabelen wirkungsgrad ohne großen aufwand speichern kann und das hat man damit eben. man darf nicht vergessen dass man bei diesem thema noch ziemlich am anfang der forschung steht, da wird sich in den nächsten jahren noch viel tun (geht ja in der news um die nächsten jahre und nicht um heute)
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30.01.2011 22:01 Uhr von Floxxor
 
+0 | -0
 
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Energiespeicher: Zunächst mal speichert man ja nicht alles, tagsüber wird eh alles verbraucht und nachts auch noch ein gewisser Teil.
Und man muss ja nicht das in Gase verwandeln, man kann auch den Strom in potentieller Energie speichern, dazu testen die atm btw die alten Schächte im Ruhrgebiet, das wird alles immer erschwinglicher, aber Kohle und Uran wird es wohl eher nicht.
Auf der anderen Seite ist das doch zu Begrüßen, wenn irgendwann Windkraft billiger ist als der Rest, dann muss man weniger Diktaturen tolerieren ;-)
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31.01.2011 12:33 Uhr von cav3man
 
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Der Wind schickt einem keine Rechnung: Das gute an den erneuerbaren Energien ist doch das der Wind, die Sonne etc einem keine Rechnung schickt, im Gegensatz zu Kohle, Öl, Gas oder Uran. Früher oder später werden die EE also auf jeden Fall günstiger sein... und zwar alle.

@FlatFlow:
Das sind sogar nichtmal die Leistungsstärksten. RePower hat bereits Rotoren mit 126m Durchmesser und 6,15 MW Leistung.

@ Alle die gegen EE Subventionen wettern:
Atomstrom und Kohlestrom bekommen auch Subventionen da schlackern euch die Ohren... aber die sind okay nehme ich mal an ;)
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01.02.2011 11:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Etwa 1000 Windkraftwerke = 1 Kernkraftwerk: Den Zahlen laut Wikipedia entnehme ich, dass ich rund 1000 Windkraftwerke brauche um ein Kraftwerk zu ersetzen. Letzteres erzeugt z.B. um die 1500 - 1700 MW, Windkraftwerke im Schnitt 1,2 MW.
Jetzt kann sich jeder in seiner Fantasie ausmalen, wieviele Windkraftwerke wir brauchen und was deren Bau und Wartung so kosten könnte.
In jedem Falle brauchen diese zusammen mehr Fläche und jedesmal Abstand zu Siedlungen.
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01.02.2011 11:59 Uhr von cav3man
 
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ThomasHambrecht: Naja von diesen Zahlen auszugehen ist ziemlich naiv.

WKA = Windkraftanlage

In Deutschland haben WKA eine durchschnitts Leistung von 1,2 MW. Das sind aber alle WKA... die neueren leisten deutlich mehr (siehe RePower M6).
Dann darf man natürlich ein 1 GW an WKA Anlagen nicht mit einem 1 GW Atomkraftwerk vergleichen.

Man kann aber eine viel sinnvollere und realistischere Rechnung durchführen bezogen auf das Jahr 2009

Es waren ca. 21.000 WKA in Deutschland installiert mit einer Leistung von ca. 25.000 MW Leistung und haben damit ca. 9% des deutschen Strombedarfs gedeckt. Die durchschittliche Leistung sind 1,2 MW pro WKA

Erhöhe die Leistung der vorhandenen WKA auf 3,6 MW und der Wind versorgt ca. 27% des deutschen Strombedarfs....
ohne das auch nur ein einziges neues WKA installiert werden muss....


Zur Wartung... ich vermute mal das man 1000 Anlagen mit jeweils 100 Verschiedenen Teilen besser warten kann als eine Anlage mit 100.000 verschiedenen Teilen.

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