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China will sich aus der Spielwaren-Produktion zurückziehen

Das meiste Spielzeug, das sich in Kinderzimmern überall auf der Welt befindet, wurde bekanntlich in China produziert.

Das Land verliert aber zunehmend das Interesse an diesem Wirtschaftszweig, was am wirtschaftlichen Wandel in China liegt. So gibt es in China immer weniger Arbeitskräfte, die für den geringen Lohn arbeiten wollen.

Diese Entwicklung zeigt schon die ersten Auswirkungen auf das Geschäft: So wurden bereits im Vorfeld der Nürnberger Spielwarenmesse, die nächste Woche startet, Preissteigerungen bis zu 30 Prozent angekündigt.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Produktion, Spielzeug, Spielwarenmesse, Spielware
Quelle: www.n-tv.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2011 12:09 Uhr von irving
 
+33 | -3
 
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Tja, das war wohl zu erwarten.Man kann die Leute - egal wo - nur so lange ausbeuten, bis sie dahinter kommen.
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30.01.2011 12:57 Uhr von Phyra
 
+18 | -0
 
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soweit ist es noch lange nicht, es gibt noch ausreichend laender mit niedrigem lebensstandart wo man guenstig solche dinge produzieren kann, ich moechte da nur an viele afrikanische staaten erinnern.
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30.01.2011 13:43 Uhr von lossplasheros
 
+1 | -11
 
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30.01.2011 13:46 Uhr von TrangleC
 
+17 | -0
 
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Das hat mir schon als ich vor fast 8 Jahren zu einem Praktikum in China war ein deutscher Ingenieur in einer Konversation gesagt, dass die ganze China-Panikmache die (erstrecht damals) in Deutschland umgeht übertrieben sei, weil auch die Chinesen - die zwar fleissig aber auch sehr genussfreudig sind - irgendwann mehr Geld verdienen wollen und der internationale Billiglohnzirkus dann eben nach Südostasien weiterzieht. Deshalb ist es dumm von Seiten einer Volkswirtschaft langfristig auf billige Arbeitskräfte zu setzten, weil es immer irgendwo jemanden geben wird der bereit ist etwas für noch weniger Geld zu machen.

Das ist vorallem als Kritik an der Lohndumpingstrategie die seit 20 Jahren in Deutschland gefahren wird gemeint.
Etwas billiger als andere zu machen bringt einen nur so und so weit. Das einzige was wirklich Zukunft hat ist es besser als andere zu machen und da sind wir wieder beim alten, leidigen Thema der Bildung über die so viel geschwafelt wird, an der sich aber scheinbar nie etwas verbessert.
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30.01.2011 15:15 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -2
 
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BastB: was ist bitte gut daran?

Würde alles was man kauft in der EU hergestellt könnte man sich das als deutscher Staatsbürger gar nciht mehr leisten.

Wir sind leider inzwischen darauf angewiesen das jemand anderes die Ware für uns billig produziert.


Andererseits sehe ich auch kein Problem darin wenn die Chinesen mehr Geld wollen.
Wie schon erwähnt ziehen halt die Hersteller in ein anderes Land.

Afrika ist durchaus geeignet. Vor allem Nordafrika ist stark im Kommen.
Marokko, Tunesien, Ägypten sind aktuell die "neuen Ostländer" da dort weiterhin billig produziert werden kann während in CZ, SK, RO, BG, etc. die Löhne und Kosten dank der EU steigen.

Und das rechnet sich sogar trotz innerhalb des Landes langer Transportwege, Fähren (die ein Schweine-Geld kosten) und starker witterungsabhängigkeit.

Abgesehen von den genannten Ländern kommen auch durchaus Länder an der Westküste Afrikas in Frage, da man von dort aus mit Schiffen z.B. nach Rotterdam oder Porto fahren könnte um die Waren dann von da aus zu verteilen.

Geht alles.
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30.01.2011 15:48 Uhr von Mr.Gato
 
+3 | -0
 
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@CoolJay: "Würde alles was man kauft in der EU hergestellt könnte man sich das als deutscher Staatsbürger gar nciht mehr leisten."

---

Und wie war dass dann früher in D? Früher wurden hier selbst Fernseher und andere Elektroniksachen hergestellt. Auch z.B. Spielzeugautos.

Mann konnte sich wohl weniger Schnickschnack kaufen, dafür aber hochwertigen.

Wenn man heute hochwertige Produkte Made in Ger kauft, sind sie natürlich verhältnismässig teurer, als früher. Wenn allerdings wieder fast alles hier produziert werden würde, wäre es zwar immernoch teurer, als aus chinesischer Produktion, aber aufgrund der Masse bezahlbarer.

Ich wäre dafür.

Aber sowas wird allein schon wegen der Masse an billigen Ausweichländern und extremer Profigier (hab nichts geben Profitstreben, aber wohl was gegen Produktionskosten runterpressen bis zum absoluten geht nicht mehr) nicht passieren.

[ nachträglich editiert von Mr.Gato ]
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30.01.2011 16:54 Uhr von blaupunkt123
 
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@BastB: Das stimmt schon. Dann gibts bei uns wieder mehr Arbeitsplätze.

Nur leider bleibt es halt dabei, dass das Spielzeug teuerer wird.

Und leider können sich halt Geringverdiener nicht immer das gute Lego/Playmobil - Spielzeug kaufen.

Da haben es die Kinder halt schlechter, wenn es kein Preisgünstigeres Spielzeug mehr gibt.


Ist ja im Prinzip das gleiche Beispiel wie mit dem US - Passat.

Auf der einen Seite schreien alle, dass wir sowenig Arbeitsplätze haben.
Aber auf der anderen Seite wollen sie für 15000 Euro dann den US Passat importieren.

Ist ja klar, dass dort drüben günstiger Produziert wird und weniger Lohnkosten entstehen, alleine wegen der Sozialversicherung etc.
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30.01.2011 20:28 Uhr von Miem
 
+0 | -0
 
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Dann: werden wir ja an den Preiserhöhungen sehen, wer in China hat produzieren lassen.Wader z.B. läßt laut Homepage nur in Deutschland und Polen arbeiten und in Polen auch nur, weil er da eben eine Partnerfirma hat. Der dürfte also nicht teurer werden dürfen. Lego schon, auf den Packungen stehen meist 4-5 Produktionsländer und China ist meist dabei.
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30.01.2011 21:48 Uhr von datenfehler
 
+1 | -1
 
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@BastB: " eine gute Entwicklung. Bald wird es sich für viele Firmen nicht mehr lohnen, in China zu produzieren und so werden sie ihre Produktion wieder in die EU holen."
Sag mal, in welcher Welt lebst du eigentlich?!
Zur Realität. In China wird nicht mehr produziert und so suchen sich die Firmen Länder, wo sie unter noch billigeren Bedingungen produzieren können - koste es was es wolle: Ausbeutung, Gift im Material etc.
Und warum? Weil der ungebildete deutsche Verbraucher unbedingt billiges Spielzeug kaufen muss und sparen will. Geiz ist geil! Und sich dann daraüber aufregen, wenn das Kind von dem Billig-Dreck krank wird!
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30.01.2011 22:22 Uhr von Ausland
 
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Naja, Afrika halte ich da eher für ungeeignet, dazu gabe es auf Spiegel Online mal einen genialen Artikel - genial deshalb weil er aufgezeigt hat, was Investoren in Afrika passieren (kann)

Die Rede war von einer Deutschen Brauerei, die praktisch zugrunde gerichtet wurde - es fing damit an, dass alle Leitenden Funktionen an Freunde und Familie des afrikanischen Managers gingen, dann verschwanden Dinge aus der Fabrik und am Ende war die Produktivität praktisch null, die Eigentümer der Fabrik mussten dann einen Spezialisten anheuern, der die Fabrik dann zurück erobert hat...

Ich finde es sehr traurig, dass die Situation in Afrika so ist, aber daran wird sich wahrscheinlich auch in den nächsten 100 Jahren nichts ändern...
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30.01.2011 23:05 Uhr von rolf61
 
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Endlich: kein verseuchtes Spielzeug mehr !!!
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01.02.2011 08:48 Uhr von haguemu
 
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Richtige Spielsachen werden vorbereitet: Spielwaren für Männer werden jetzt auch in China entwickelt.
Flugzeugträger, Tarnkappenbomber, Raketen usw.

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