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Kaspersky: Unbekannte veröffentlichen Quellcode im Netz

Im Internet kursiert angeblich eine Datei, in dem der Quelltext von verschiedenen Programmen von Kaspersky Lab enthalten ist. Ursprünglich wurde der Code schon 2008 bei Kaspersky entwendet.

Der Quellcode selbst wurde in C++ sowie in Delphi geschrieben. In der genannten Datei sind die Code der unterschiedliche Programme von Kaspersky wie zum Beispiel Anti-Dialer, Anti-Phishing und AVZ-Scan enthalten.

Der Code ist zwar nicht mehr der Neuste, Konkurrenten könnte er aber dennoch interessieren. Kaspersky hat bis jetzt noch keinen Kommentar abgegeben.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Netz, Unbekannte, Code, Kaspersky
Quelle: www.golem.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2011 11:03 Uhr von Unrealmirakulix
 
+6 | -9
 
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puh: auch wenn´s ein alter Code ist, könnte man doch ein free antivirus auf der Basis machen.
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30.01.2011 11:49 Uhr von rolf.w
 
+6 | -2
 
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Naja: Auch wenn ich nicht glaube, dass da irgendwer tatsächlich noch etwas mit anfangen kann, ist es natürlich ärgerlich für eine Firma, die auf Sicherheitssoftware ausgerichtet ist. Davon ab, AVZ-Scan mag vielleicht(unwahrscheinlich) von Interesse sein, aber Tools wie Anti-Dailer? Wer nutzt sowas noch ernsthaft? Oder anders gefragt, wer wählt sich mit seinem Rechner noch analog oder per ISDN ins Netz ein? Ich will nicht behaupten, dass es das gar nicht mehr gibt, aber der Prozentsatz dürfte sehr niedrig sein.
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30.01.2011 13:31 Uhr von bigJJ
 
+9 | -0
 
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natürlich hat kaspersky sich dazu geäußert:
http://www.tech-blog.net/...
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30.01.2011 19:37 Uhr von gmaster
 
+3 | -1
 
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@mcmoerphy: nutzt du eine Sicherheitssoftware, wenn ja, dann würde ich gerne mal wissen welche?
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30.01.2011 20:51 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -1
 
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@Chorkrin: Man kann ein Programm nicht in den Quelltext zurückwandeln. Das geht nur, wenn es gewollt ist. Und ich nehme an, dass es bei einer Verkaufsversion nicht der Fall sein wird.
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30.01.2011 21:36 Uhr von bigJJ
 
+2 | -1
 
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@chorkkrin: ich, selbst entwickler (c++,ansi-c), kann dir versichern, dass man den quellcode aus einem kompilierten programm nicht wiederherstellen kann, man kann mit diversen tools so einiges analysieren - das wars auch schon. aber damit hat man noch lange nicht den quelltext... mensch das wäre ja zu schön, wenn sowas "einfach so" möglich wäre!
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30.01.2011 21:43 Uhr von Uli.H
 
+2 | -0
 
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Alles kein Voodoo: So mächtig viel knowhow steckt da wirklich nicht drin, als dass das zum Problem für Kaspersky werden könnte.
Da gibt es - absolut quelloffen - bessere Lösungen bei denen man sich noch nichtmal Probleme einhandelt, verwendet man den Code in eigenen Projekten.
Die eigentliche Arbeit jedoch, die auch gutes Geld wert ist, das ist die tägliche Aktualisierung der Datenbanken. Es gibt bekanntlich nichts Unnützeres als ein 4 Wochen alter Virenscanner.
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30.01.2011 22:39 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
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@mcmoerphy: Ich nutze Avast als Free-Version und bin sehr zufrieden damit. Bringt denn die kostenpflichtige Variante sehr viele Vorteile?
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30.01.2011 22:52 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -1
 
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@bigJJ: Das stimmt nicht ganz. Man kann aus einem Kompilat wieder z. B. einen C-Quellcode machen. Da C/C++ eine sehr maschinennahe Programmiersprache ist, gibt es sowas durchaus.
Der Überbegriff lautet übrigens "Reverse Engineering".

Aber da das i. d. R. sehr aufwändig ist, viel Zeit und Geld kostet, wird es kaum gemacht - meistens eher bei kleineren Hardwaretreibern, um Programmiertechniken von der Konkurenz zu lernen (z. B. bei Grafiktreibern).

Bei weniger speziellen Programmen (wie eben Virenscanner), ist es weitaus günstiger, das Ganze einfach neu zu schreiben.
Auch kann man so etwaigen Urheberrechtsstreitigkeiten von vorneherein aus dem Weg gehen.
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31.01.2011 00:55 Uhr von Ken Iso
 
+0 | -0
 
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@CHR.BEST: C bzw. C++ ist alles andere als eine maschinennahe Sprache - es ist eine Hochsprache.

Man kann die damit geschriebene Software höchstens disassembilieren, ob der Assembler-Code aber von großem Wert sein wird wage ich zu bezweifeln, da solche Hersteller sicher mit Obfuscatoren und Laufzeitpackern arbeiten werden.

Wenn sich eine Sprache zurückübersetzen lässt dann Java oder Flash.
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31.01.2011 08:02 Uhr von unomagan
 
+0 | -0
 
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Delphi ok jetzt erklärt sich auch warum das Programm so viel Ressourcen frisst :)

Und das wichtigste ist nicht die "Scan engine" bei Anti-Viren Herstellern. Sondern deren Viren-Signatur Datenbank. Ein Programm zum Untersuchen der Dateien ist schnell geschrieben (Relativ) aber um Viren zu finden, braucht man deren Signaturen oder Verhaltensregeln. Das ist die meiste Arbeit :)
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31.01.2011 08:44 Uhr von SirDragon
 
+1 | -0
 
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Ken Iso und bigJJ haben recht: wenn man ein Programm dekompilieren will braucht man vom Hersteller eine normal kompilierte exe.
Wenn fürs uns auf Arbeit was programmiert wird liefern die nochmal eine extra exe zum Dekompilieren der C++-Programme, weils eben anders nicht ginge
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06.02.2011 22:00 Uhr von maximleyh
 
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Falscher Gedanke: Sicherheitsrelevante Software sollte nicht so designd werden, das der Code geheim gehalten werden muss.

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