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Viele Anleger zogen ihr Geld aus Gold- und Silber-Fonds zurück

Im vergangenen Jahr gab es einen Edelmetall-Boom (ShortNews berichtete mehrfach). Doch seit Beginn des neuen Jahres ist es mit dem Höhenflug der Gold- und Silberpreise vorbei.

Zuletzt musste der größte Gold-Fonds der Erde, SPDR, den höchsten Tagesabfluss in der Geschichte hinnehmen.

Seit Anfang des Jahres hat der Goldpreis um etwa 100 US-Dollar bzw. sieben Prozent nachgegeben. Beim Silber fielen die Verluste mit rund 13 Prozent noch wesentlich höher aus.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Geld, Börse, Gold, Silber, Anleger, Fonds, Rendite
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2011 10:13 Uhr von readerlol
 
+5 | -5
 
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wir deutsche: sitzen ja quasi drauf, siehe lausitz, nix mehr wert der rotz...
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30.01.2011 10:17 Uhr von CrazyTitan
 
+3 | -7
 
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wer zu zeiten der: ölkrise gold gekauft hat, hat auch noch beim heutigen goldpreis erhebliche verluste zubeklagen wenn man die inflation mit einrechnet. ich persönlich investiere nicht in gold oder silber.
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30.01.2011 10:47 Uhr von Podeda
 
+12 | -2
 
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ich: Inverstiere in Schapps, de gibts immer 45 %
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30.01.2011 16:15 Uhr von Delios
 
+2 | -2
 
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@globi: zu deinem ersten Absatz: Wie kommst du auf diese These? Die Banken die am meisten im Zusammenhang mit den Lehman-Zertifikaten in den Medien waren hatten Namen wie Citibank und Sparkasse!!

dein 2. Absatz: Genau wie alle Anleger (auch institutionelle) verfolgt die deutsche Bank eine bestimmte Anlagestrategie. Und wenn ein einzelner Analyst dieser Bank eine Meinung zu einem einzigen Anlageprodukt hat, muss die Bank Ihre Moneten nich komplett da reinstecken. Risikostreuung ist dir ein Begriff?

und Absatz 3. Woher willst du wissen dass die deutsche Bank nicht bereits in Gold investiert hat?

Wenn du schon solche Behauptungen ablässt solltest du sie wenigstens mal irgendwie belegen!!
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30.01.2011 21:48 Uhr von cyrus2k1
 
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@CrazyTitan: Inflation mit einrechnet? Das verstehe ich nicht. Gold ist von der Inflation doch gar nicht betroffen?
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30.01.2011 22:46 Uhr von sicness66
 
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Los Los raus dem Gold! Ich will schließlich nachkaufen :D Wen will der Autor hier verarschen ? Ohja der Marktzins ist gestiegen. Schnell mein hart verdientes Geld in wertloses Papier investieren...

Warscheinlich von den Papierträgern bezahlt worden, der Herr. Oder anders gefragt: Wie hoch sind nochmal die Schulden Deutschlands, Chinas und der USA ?

Genau!
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30.01.2011 23:53 Uhr von sicness66
 
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@globi123: Kurz: Nix, weswegen man in Panik geraten muss. Selbst wenn morgen bekannt gegeben wird, dass es zu einer Währungsreform kommt ... mit einigen Goldmünzen machst du dannd ein Elend langfristig nicht gerade "besser"!

Kannst du mir das bitte mal erklären?
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31.01.2011 01:21 Uhr von sicness66
 
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@globi123: Ich sehe, du siehst Gold als Spekulationsobjekt an. Ich nicht. Deswegen ist meine Reaktion nicht panisch, sondern erfreut, weil ich nicht damit spekulieren, sondern meine Zukunft absichern will. Deshalb kaufe ich Gold auch physisch.

Wie du schon richtig erkannt hast, ist die Staatsverschuldung der Länder exorbitant hoch und werden auch nicht mehr zu tilgen sein. Außer man macht das einfach sinnvolle - Währungsreform(-schnitt). Und dass diese bald kommen wird, braucht man kein Prophet zu sein.

An diesem Punkt werde ich die Leute bemitleiden, die sich von irgendwelchen "Experten" aus dem Gold ins Papiergeld haben treiben lassen und vor dem Nichts stehen.

Dass sich Gold gerade einen kleinen Abschwung leistet, stört mich daher nicht. Dass der Euro seit Einführung, um mehr als 50% Kaufkraft verloren hat, sollte einem viel mehr stören.
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31.01.2011 07:37 Uhr von DerRazor
 
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@globi: 1. Die Banken schütten sich nicht mit Gold zu, da Gold eine Reserveanlage ist, welche nur langfristig sind macht und nicht damit die Bank oder der arme Arbeiter von nebenan mal Gold kauft und hofft es in drei vier Jahren mit Horrendengewinnen zu verkaufen.

Mehr gewinn machen die Banken da doch, wenn Sie die mit 1% belasteten Kredite der EZB an Kunden für X-X% weitergeben.

2. Das Gold in Krisen Zeiten sicherer ist als Geld zeigte uns auch offensichtlich der 1. und 2. Weltkrieg also bitte solche Kommentare wie das Brot kostet 3 und in 5Jahren 5EUR sind doch überzogen.

3. Wir haben 10Gold Münzen a 1 Unze Krügerrand und Wiener P. vor 6-8 Jahren um die 550-650EUR gekauft. Heute gut 2/3 mehr wert. Natürlich sollte man nicht unter 1Unze Münzen bzw. 100Gramm Gold anfangen, denn die 1g und 10g Dinger sind doch nur nette Geschenke aber keine wahren Anlegen.

4. Stichwort Börse wer sein Geld in Telekom oder andere gepuschte Aktien steckt gewinnt. Wer sich aber mal den Markt ansieht und sich selbst paar Aktien kauft und täglich schaut kann sich gut etwas dazu verdienen. 2008-2009 legte ich rund 15.000EUR an und hatte 3000-4000EUR gewinn. Letzes Jahr über 2000EUR nur mit BP und Gasprom. Für manchen nicht viel aber seinen ganzen Monatslohn immer zu verbraten halte ich auch für unsinnig.

5. Wer Aktien und Gold auf Kredit kauft ist von Haus aus schon dumm da geb ich dir recht.
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31.01.2011 09:58 Uhr von erdengott
 
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Krisenwährung als Fonds, wie lächerlich: Wenn man Gold als Fondsanteile kauft, wäre im Krisenfall der zuständige Bankmensch mit dem Gold bereits in Argentinien oder sonstwo.
Wie kann man den großen Vorteil den Besitz im Zweifelsfall in Händen halten zu können nur aus selbigen herausgeben.
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31.01.2011 10:56 Uhr von theojk
 
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@DerRazor: Bei Goldmünzen ist es doch egal wie groß die Münze ist. Der Wert errechnet sich immer nach dem Goldgehalt. Also wenn ich 10 1/10 Unzen oder eine 1-Unzen Münze auf den Tisch lege, so ist bei beiden der Wert gleich. Wenn ich natürlich 100000 Euro anlegen will, so wären die 1/0 Unzen unpraktisch (weil zu viele). Aber wenn ich monatlich ein paar Münzen kaufen will, als Altersvorsorge, dann sind die 1/10 Unzen praktischer (weil billiger). Ich kann mir keine ganze Unze je Monat leisten.
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31.01.2011 15:23 Uhr von sicness66
 
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@globi123: Dein Ansatz lieber sein ganzes Geld zu versaufen als es an der Börse zu investieren, ist richtig, aber zu kurz gedacht.

"Wer nichts hat, kann nichts verlieren" :)

Gehen wir mal von einem Zusammenbruch des Währungssystems aus. Wer wird der Gewinner sein ? Die, die in physische Rohstoffe (Gold, Silber, etc.) und Immobilien(Grund und Boden) investiert haben. Deswegen ist dein Beispiel mit den Bauern auch richtig.

Wie gesagt, ist die Investition in Gold für mich nichts spekulatives, sondern präventives. Deswegen stört es mich nicht, wenn Gold die Hälfte an Wert verlieren sollte, da ich hierbei noch sogar zukaufen kann. Da Gold nie entwertet wird und ein knappes Gut ist, wird es langfristig wieder steigen.

Warum 50% Kaufkraftverlust ? In den Medien wird immer die sogenannte Inflation mit der Preisteurungsrate gleichgesetzt. Diese hat sich in den letzten Jahren stabil um die 2% gehalten. Das ist nur die halbe Wahrheit. Inflation bedeutet zu allererst einmal die Ausweitung der Geldmenge. Dieser soll im Optimalfall eine Wachstumsrate (BIP) in gleicher Höhe entgegenstehen. Die Ausweitung betrug über die Jahre in der Eurozone schwankend zwischen 6-11%. Du solltest bermerkt haben, dass die Eurozone nicht in der selben Höhe gewachsen ist. Je nach Berechnung (+ oder - Teurungsrate, Rundungen, Warenkörbe etc.) kommt man verteilt auf eine wahre Inflation von 8-9% p.a. Macht summa summarum einen Kaufkraftverlust von 50%+x. Der Volksmund spricht hier häufig von der "gefühlten Inflation".

Alles in allem seh ich da nicht sehr positiv in die Zukunft, da die Politik keine Kompetenz auf diesem Gebiet vorweisen kann und die gleichen Fehler seit Jahr und Tag begeht. Teils gewollt, teils weil sie schlicht und ergreifend keine Ahnung haben. Mit gutem Beispiel geht wie immer die USA voran, die bei jeder Krise erst einmal die Zinsen auf 0 senkt und unmengen von Geld in den Markt wirft.

Das dicke Ende wird noch kommen...


Nebenbei: Ich spreche natürlich von handelbaren Gold in handelbaren Größen.

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