29.01.11 17:19 Uhr
 215
 

US-Präsident Barack Obama fordert konkrete Reformen von Ägyptens Präsident Mubarak

US-Präsident Barack Obama hat Ägyptens Präsidenten Mubarak zu konkreten Reformen aufgefordert. Er müsse seine Versprechen einlösen und in seinem Land endlich die Menschenrechte umsetzen. Es solle Versammlungs- und Meinungsfreiheit geben.

Ägypten gilt als einer der wichtigsten Verbündeten der USA im Nahen Osten. Andererseits unterstützen die USA allerdings die Forderungen der Demonstranten in Ägypten nach mehr Freiheit. Die Partnerschaft der Vereinigten Staaten zu Ägypten sei dennoch eng, so Obama.

Obama sagte weiter, dass man in der Region eine friedliche Lösung finden müsse. Dies sei gemeinsames Ziel. Aber die USA hätten auch klar geäußert, dass es in Ägypten klare politische, soziale und wirtschaftliche Reformen geben müsse.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Barack Obama, Ägypten, US-Präsident, Husni Mubarak
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bob Dylan gibt auch Barack Obama Korb: Keine Nobel-Ehrung im Weißen Haus
Laut Barack Obama wird seine Frau niemals für die US-Präsidentschaft kandidieren
USA: Barack Obama will auch als Ex-Präsident seine Meinung sagen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.01.2011 17:19 Uhr von Borgir
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
So zerfallen langsam aber sicher mehr und mehr Machtapparate. Tunesien, Ägypten...mal sehen wie das weitergeht. Gerade in Ägypten ist Stabilität ein Muss.
Kommentar ansehen
29.01.2011 17:33 Uhr von Glimmer
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Wenn USA nicht langsam Partei beziehen wird sie das ägyptische Volk hassen. Dieses Taktieren ist zum kotzen.

Die USA sind auf jeden Fall für den, der am Ende gewinnt. Das glaubt denen dann aber kein Mensch.
Kommentar ansehen
29.01.2011 18:47 Uhr von ROBKAYE
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Dieser kleine Heuchler 30 Jahre lang wurde Mubarak von den USA geduldet... es ist NIE ein Wort über fehlende Menschenrechte von seiten der USA gefallen...Auch der Ex-Diktator Tunesiens, war ein ehemaliger CIA Mitarbeiter und genoss seine Ausbildung in den USA. Wer es nicht glaubt, Wikipedia weiß es. Für mich ist diese Heuchelei mehr als Suspekt. Ich bin mir sicher, die gesamte Destabilisierung des Nahen Ostens stand und steht auf der Agenda der USA und wurde seitens WikiLeaks forciert.. Wer jetzt noch glaubt, WikiLeaks sei ein moderner Robin Hood, der glaubt auch an die jungfräuliche Empfängnis...
Kommentar ansehen
29.01.2011 19:14 Uhr von Earaendil
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Volk ruft erst jetzt nach Hilfe.
Vorher wäre es einem Sturz der Regierung ganz anderem Ausmaßes gekommen.
Aber jetzt gehn die Menschen auf die Strasse...sie WOLLEN,daß es endet..und jetzt kann die USA (oder jeder andere der hinhört) auch helfen.

Kümmere dich nicht um etwas,was dich nichts angeht,es sei denn,etwas wäre eine Last für den anderen , und erbittet um Entlastung.

Dies geschiet gerade...
Kommentar ansehen
29.01.2011 19:35 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Earendil: man sollte also Menschen erst helfen, wenn sie darum bitten? Schon mal darüber nachgedacht, dass die Leute in Ägypten vorher Angst hatten und jetzt durch die Vorgänge in anderen Ländern erst Mut gefasst haben?
Kommentar ansehen
30.01.2011 04:43 Uhr von Earaendil
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
...so seh ich das.Sonst läuft man Gefahr,sich ungewollt einzumischen und auf Gegenwehr zu stoßen.
Wie an diesem Beispiel sehn kannst,ist auch das Volk in der Lage selber sich zu wehren,wenn sie es denn für angebracht halten.
Es ist ein Fehler,rüber zum Nachbarn zu schauen,und nur weil dort nicht alles glatt läuft zu meinen,eine Berichtigung daraus ziehn zu können,sich einzumischen.

Gib einem Hungernden einen Fisch,und er hat für einen Moment keine Sorgen..lehr ihn fischen,und er hat immer was zu essen.
Auf politischer Ebene kann das bedeuten,zuzulassen,daß eine Region oder eine Gesellschaft sich selber aus der Scheisse zieht.Eigenverantwortung ist hier das Stichwort.Man kann nicht darauf setzen,daß andere einem helfen.
Natürlich haben sie Mut gefasst durch die Berichte aus anderen Länder...darum wurde auch das Internet gekappt.. ;)
Aber auch da unten wird man langsam wach...eigentlich läuft es doch gut...es kommt Bewegung und Eigeninitiative auf..

Heute Nacht herrschte Ausgangssperre..keine Sau hat´s interessiert :)
Auch wenn es sich seltsam anhört...das woran solche länder wie Ägypten gerade leiden,sind "Wachstumsschmerzen" .. wenn man sich aus dem jahrzehnte,jahrhunderte alten Siff erhebt und sich auf zu neuen Ufern macht , ist das immer mit Opfern und blutigen Konflikten verbunden.
Die Amerikaner hatten furchtbare Bürgerkriege untereinander...da is auch keiner gekommen...
Sie mussten damit selber fertig werden .. und es hat geklappt.


Man kann immer noch einschreiten,wenn die Zustände untragbar werden.Aber das waren sie bisher in den wenigsten Fällen..

[ nachträglich editiert von Earaendil ]
Kommentar ansehen
31.01.2011 12:05 Uhr von :raven:
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Obama ist ein Heuchler! In seiner Rede vom 28.1. über die Situation in Ägypten, hat Obama auf demokratische Prizipien und Rechte der Meinungsäusserung hingewiesen und Mubarak aufgefordert sie einzuhalten, die er selber in den USA nicht einhält und es nicht gibt.

Genau so verhält es sich mit der Internet-Zensur. Sobald es gegen die US-Regierung geht, wird das Internet zensiert und Webseiten wie Wikileaks blockiert. Leute welche für Transparents sorgen und Dokumente veröffentlichen, werden verhaftet und mit dem Tode bedroht. Gleichzeitig fordert man aber Mubarak auf nicht das selbe zu tun und die Internet-Zensur aufzuheben.


Obama ist ein Heuchler!


@ROBKAYE
"seitens WikiLeaks forciert"...ja, passt irgendwie seltsam gut zusammen....

[ nachträglich editiert von :raven: ]

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bob Dylan gibt auch Barack Obama Korb: Keine Nobel-Ehrung im Weißen Haus
Laut Barack Obama wird seine Frau niemals für die US-Präsidentschaft kandidieren
USA: Barack Obama will auch als Ex-Präsident seine Meinung sagen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?