29.01.11 13:36 Uhr
 860
 

Tote und Verletzte - Ägyptische Regierung tritt zurück

95 Tote und über 1.000 Verletzte sind die Bilanz der Unruhen in Ägypten. Nach den Massenprotesten ist die Regierung nun zurückgetreten.

Präsident Husni Mubarak kündigte am Freitagabend die Bildung einer neuen Regierung an. Die neuen Mitglieder sollen noch heute benannt werden.

Friedensnobelpreisträger Mohammed el Baradei gilt als möglicher Nachfolger von Präsident Husni Mubarak.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Kreiszeitung
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Präsident, Protest, Rücktritt, Husni Mubarak
Quelle: www.kreiszeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.01.2011 13:51 Uhr von Pils28
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
Gibt bestimmt Neuwahlen. Die gewinnt er dann überragend mit 80% und alle freuen sich über soviel Demokratie! ;-)
Kommentar ansehen
29.01.2011 15:07 Uhr von CHR.BEST
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
@bertl058: Das frage ich mich auch.
Hoffentlich treibt man hier den Schah nicht mit dem Mullah aus.

Zu Mubarak: Ein Marionettenspieler wechselt seine Marionetten aus ... damit kann niemand ernsthaft zufrieden sein.
Kommentar ansehen
29.01.2011 15:40 Uhr von Cosmopolitana
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Dort gibt es viele junge Menschen, die jedoch lediglich religiös, jedoch nicht radikal sind.
Sie wünschen sich ein Ägypten der 50er Jahre, zwar westlich, doch mit vielen wichtigen eigenen kulturellen Einflüssen.

Das ägyptische Volk ist ein sehr stolzes und humorvolles, was in den letzten Jahren sehr viel Rückschläge hinnehmen musste, wenn man nicht gerade korrupt war/ist.

Die Menschen hatten lediglich die Möglichkeit, entweder zu den Muslimbrüdern (radikale) zu wechseln, die die Gunst der Armutsstunde nutzten und den Armen Geld zukommen liessen, oder sich auf Mubaraks Seite zu stellen.

Dazu gibt es noch viele Freidenker, die auch beten aber längst nicht radikal sind, wie es ihnen die Wessis ständig versuchen zu unterstellen,die allerdings nach 30 Jahren Mubarak-regime bereits resignierten.

Ich freue mich über diesen Freiheitsdrang und den Willen, endlich etwas verändern zu wollen und wünsche ihnen viel Kraft dafür.
Dieser Wille sollte vielen ein Vorbild sein.
Kommentar ansehen
30.01.2011 08:02 Uhr von Jummi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Revolutionen: in Nordafrika werden mit westlicher Hilfe gebremst.
Ist schon ganz schön scheinheilig, wenn unsere Politiker "Freiheit und Demokratie" für die Menschen in Nodafrika fordern:

"Codewort Jasmin-
Wie der Westen versucht, die Volksrevolution in Tunesien zu bremsen":

http://www.jungewelt.de/...

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?