29.01.11 10:03 Uhr
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Touchscreen bald aus Kohlenstoff ?

Die normalen Touchscreen-Bildschirme bestehen aus einer Elektrode, die aus Indium-Zinn-Oxid besteht. Das Problem dabei ist, dass Indium ein ziemlich seltenes Material ist und auf lange Sicht Alternativen her müssen, da sonst eine ungewollte Preisabhängigkeit eintreten könnte.

Fraunhofer Forschern ist jetzt gelungen, eine neue Elektrode zu entwickeln, die nicht nur genauso gut ist wie die Indium-Zinn-Oxid-Elektrode, sondern auch noch günstiger ist. Die Elektrode setzt sich hauptsächlich aus Polymeren und Kohlenstoff-Nanoröhrchen zusammen.

Das Trägermaterial für die Elektrodenfolie ist ganz normales Plastikflaschenkunststoff (PET), auf welchem eine Mischung aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Polymeren aufgebracht wird. Letzteres trocknet nach dem Aufbringen und bildet einen Film.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Touchscreen, Kohlenstoff, Zinn, Indium, Oxid
Quelle: www.handelsblatt.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2011 10:45 Uhr von Sopha
 
+21 | -2
 
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sehr gute, interessante News, Klasse das es auch noch gute News gibt.

Super Entwicklung da von Fraunhofer, aber von denen ja fast zu erwarten ;)
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29.01.2011 10:47 Uhr von CrazyTitan
 
+10 | -2
 
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das könnte zu einer: echten alternative werden da die seltenen erden metalle zu denen auch indium gehört zu 98% in china abgebaut wird und die dortige regierung den export drastisch drosseln will.
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29.01.2011 15:41 Uhr von DieMilchMachts
 
+8 | -1
 
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Kann mich nur anschließen, Interessante News.

Leider Haben 4 Dschungelcap-Zuschauer wieder zwecks mangelden Verständnisses auf Minus geklickt^^
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29.01.2011 16:29 Uhr von CHR.BEST
 
+6 | -1
 
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Das zeigt einmal mehr wie wichtig (Grundlagen-)Forschung ist.

Technische Alternativen zu suchen ist immer besser als z. B. Kriege wegen Rohstoffe zu führen, denn weder Öl noch seltene Erden sind alternativlos, wenn man Wissen und Kreativität verbindet.
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29.01.2011 16:30 Uhr von exekutive
 
+0 | -9
 
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"touchscreen bald aus hühnerfedern"


das wäre mal ne coole nachricht ^^
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30.01.2011 03:34 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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@il_Jacito: Das ist nicht ganz richtig, weil sich Polymere auch aus organischem Material herstellen lassen:
http://de.wikipedia.org/...

Außerdem besteht der Kunststoff PET letztendlich auch nur aus den Grundelementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff.
Diese Elemente gibt es reichlich auf der Erde und überall im Universum. Bei den seltenen Erden sieht es da schon viel schlechter aus. Als Faustregel kann man sagen - je schwerer ein Element ist, desto seltener kommt es vor.

Man benutzt heutzutage nur deshalb Erdöl bzw. Erdölprodukte, weil die Synthese des Kunststoffes daraus besonders einfach und (im Moment noch) billig ist. Aber das wird sich ändern.
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30.01.2011 10:12 Uhr von BlackPoison
 
+0 | -0
 
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Indium: Indium gehört übrigens NICHT zu den seltenen Erden!!!! (wie weiter oben fälschlicherweise behauptet)

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