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Ahrensburg: Restaurant-Besitzer sucht mit schrägem Job-Angebot nach Arbeitskraft

Francesco Mazzone (41) ist Besitzer eines Restaurants in Ahrensburg. Dieser benötigt für seinen Laden dringend eine Aushilfe.

Um eine neue Arbeitskraft zu gewinnen, wirbt er sogar mit einem schrägem Job-Angebot. "Arbeitskraft gesucht - kann auch schlecht aussehen" steht auf dem Schild.

"Ich suche seit 5 Monaten vergeblich eine Aushilfe. Sie soll ja arbeiten und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Daher braucht sie nicht gut auszusehen. Ich habe es daher so aufs Schild geschrieben", erklärt er das ungewöhnliche Gesuch.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Job, Suche, Angebot, Restaurant, Besitzer, Arbeitskraft
Quelle: www.bild.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2011 10:47 Uhr von Drenica08
 
+6 | -12
 
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vielleicht sind nicht die leute, sondern er hässlig.
Aber gut das es die bild berichtet.. da fühlen sich ganz bestimmt sehr viele angesprochen
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29.01.2011 11:14 Uhr von danim1980
 
+3 | -6
 
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Als hätte ich es geahnt, solche Meldungen können nur von der Bild sein.
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29.01.2011 12:03 Uhr von unomagan
 
+6 | -5
 
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Weil: wir das verdammte Recht darauf haben unseren Job (noch) selbst aus zu suchen!

Ich arbeite, mache bald eine Weiterbildung im IT Bereich. Warum um alles in der Welt, sollte ich im Restaurant arbeiten (wollen?) Ich hab aber auch schon, als es nichts gab, im Altenheim gearbeitet, im Garten oder in der Schreinerei. So ist das nicht! Aber im Restaurant könnte ich mir auch nicht vorstellen. Ein Kumpel von mir arbeitet in einem Restaurant mit Catering Service. Man hört nicht nur viel schlechtes darüber, sondern es ist tatsächlich ein Knochenjob in Sachen Stress UND Arbeitszeit! Im Altenheim fand ich es schon sehr bedenklich, aber in diesem Gewerbe ist es wohl noch eine Stufe höher. Mein Respekt an die "armen" Leute die diesen Job machen und uns unser Essen "Servieren"!

[ nachträglich editiert von unomagan ]
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29.01.2011 12:20 Uhr von Adina
 
+0 | -3
 
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Finde ich schon irgendwie witzig ...
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29.01.2011 12:34 Uhr von alter.mann
 
+3 | -3
 
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wird schon seine gründe haben, das in seinem laden partout keiner arbeiten will (nicht nur die arbeitszeiten). und er wird sicher auch einen guten grund haben, die wirklichen gründe nicht zu erwähnen.

gebarmt ist dann schnell...

;o)

[ nachträglich editiert von alter.mann ]
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29.01.2011 12:51 Uhr von shadow#
 
+6 | -3
 
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@Schlottentieftaucher: "mal paar Kisten a 20 Kilo mit der Hand umstapeln mußten. Dieses Gewicht war früher auf der Post selbst für Frauen in der Paketannahme Alltag."

Und heute DÜRFEN Frauen dieses Gewicht nicht mal mehr tragen und auch bei dir ist das die äusserste Grenze für gelegentliche Tätigkeiten.
Dass deine Firma scheinbar keinen großen Wert auf die Gesundheit ihrer Angestellten nimmt, spricht Bände.

Vielleicht fragst du den nächsten "faulen Hartzer" mal was auf seinem Lohnzettel steht.
Ich tippe mal auf auf weniger als die Hälfte von dem was du bekommst und keinerlei Zulagen.
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29.01.2011 13:04 Uhr von alter.mann
 
+2 | -1
 
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Schlottentieftaucher: :o)
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29.01.2011 13:25 Uhr von DerMaus
 
+1 | -1
 
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Mit "Aussehen egal" würde er weiter kommen. Wer will schon zugeben, dass er unter normalen Umständen zu hässlich für den job wäre^^
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29.01.2011 13:53 Uhr von JustMe27
 
+6 | -1
 
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@Schlotti: Ich bin 32, Pflegehelfer, Lagerist und Tischler, letzterer ausgebildet, und finde trotzdem seit einem Jahr keinen Job und muss jetzt hartzen. 20 Kilo sind in jedem der drei Jobs lächerlich. Ich habe über 400 Bewerbungen geschrieben und das Arbeitsamt ein Jahr um eine sinnvolle Weiterbildung (Kurs zur Dementenbetreuung) angebettelt. Und den Träger habe ich bereits, es geht um die Finanzierung von 1200 Euro. Bewerbungstraining haben sie mir angeboten, bis sie meine Bewerbungsmappe sahen. Soll ich mich von dir über einen Kamm mit arbeitsfaulen Menschen scheren lassen?
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29.01.2011 14:42 Uhr von JustMe27
 
+5 | -1
 
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@Schlotti: Fragen lassen sich beantworten..
Also erstmal habe ich die letzten Jahre im östlichen Münchner Landkreis gelebt, der eine sehr gute Infrastruktur besitzt. Ich hatte teilweise einen Haupt- und zwei Nebenjobs. aus privaten Gründen musste ich aber wieder zurück nach Augsburg ziehen (Beziehung beendet) und hier sieht es leider genau gegenteilig aus.

Ich habe leider die 1200 Euro nicht mehr, und auch niemand in meinem Umfeld kann mal so schnell das Geld locker machen, ich gehöre nun mal zur Arbeiterklasse, und es hat zwar fast jeder einen Job, aber sparen ist bei denen auch nicht drin, und ich habe mein Erspartes schlichtweg für meinen Lebensunterhalt ohne Job verbraucht.

Zuletzt habe ich schweren Herzens PC und Laptop verkauft (ich sitze grade bei meinen Eltern) und meinen Internetvertrag gekündigt.

Als Pfleger bin ich angelernt, und trotz bombiger Zeugnisse bestehen die Augsburger Einrichtungen auf einen Schein, und da ich gemerkt habe, dass ich am besten mit Dementen arbeite, möchte ich mich in dem Bereich spezialisieren, daher der Kurs. Die Finanzierung kriege ich schon noch irgendwie geregelt, wenns sein muss, per Kredit, aber mich scheut davor, einer Bank Geld zu schulden. Und als Lagerist bin ich ohne Auto zu immobil, da das einzige Angebot in einem Ort liegt, den Busse nicht anfahren und der für Fahrradfahren zu weit weg ist. Derzeit räume ich Regale im Supermarkt ein, bis mein Freibetrag erreicht ist, denn nur Zuhause sitzen würde mich irre machen...

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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29.01.2011 15:31 Uhr von Neutrinchen
 
+8 | -1
 
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Menschen sind keine Maschinen: Ich persönlich glaube, das Problem ist nicht "wollen", sondern "können". Diejenigen, die hier oder woanders gegen die Langzeitarbeitslosen hetzen, waren selbst noch nie länger als ein halbes Jahr ohne Job. Oder sie können sich nicht in die Lage anderer Menschen hineinversetzen.
Wenn jemand über Jahre immer nur zu Hause sitzt und trotz vieler Bewerbungen keinen Job findet, der wird mit der Zeit frustriert. Mit der Zeit gewöhnt man sich an das Nichtstun. Man ist es einfach nicht mehr gewöhnt, 8 Stunden am Tag zu arbeiten, egal was für Arbeit. Man hat seine Gewohnheiten, die aus Einkaufen, Essen, Fernsehen usw. bestehen. So mancher macht auch den Fehler und kämpft nicht gegen langes schlafen am Morgen. Das kommt bei vielen Menschen tatsächlich ganz von allein, dazu bedarf es keiner Absicht. Nicht jeder ist von natur aus Frühaufsteher. Der Mensch ist ein "Gewohnheitstier"!
So, und nun soll dieser Mensch von jetzt auf gleich voll arbeiten. Das funktioniert einfach nicht immer. Nicht weil er nicht will, sondern weil er es nicht mehr kann. Wenn dieser Mensch jetzt auch noch als Faul beschimpft wird, - und das werden die Arbeitslosen ja ständig - macht sich Resignation breit. Ein Teufelskreis, aus dem man nur sehr schwer wieder herauskommt.
Wie sollte ein Arbeitgeber im Idealfall mit diesem Problem umgehen? Ganz einfach: Zeit zum Umgewöhnen geben. Erst einmal Teilzeit, so war es bei mir. Ich war 8 Jahre arbeitslos und bin über einen Teilzeitjob wieder reingekommen.
Oder im Falle der Gastronomie, wo die Arbeitszeiten als Problem dazu kommen: Erst mal ein, zwei Wochen zu "normalen" Arbeitszeiten einarbeiten lassen. Dann, wenn nicht zu viel los ist und das Arbeitspensum für den Ungeübten zu schaffen ist. Dann kommt nicht gleich Frust auf. Und dann langsam mehr werden lassen. Und eben nicht von 0 auf 100. Dass in dieser Gewöhnungsphase nicht sofort der volle Lohn gezahlt wird, ist klar. Ich denke, mit dieser Strategie könnte man verhindern, dass Langzeitarbeitslose gleich wieder alles hinschmeißen. Bei mir hat es jedenfalls geklappt, ich arbeite jetzt seit einem Jahr wieder in Vollzeit, was ich ohne die Teilzeichphase nicht geschafft hätte.
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29.01.2011 16:37 Uhr von heinz42
 
+3 | -2
 
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Schlottenflachtaucher: Besser ist das!Es gibt auch Hartzer die krank sind und deshalb von der Gesellschaft ausgemustert werden!Wer stellt denn einen Hartz4ler ein der Diabetes und Krebs hat???Noch dazu über 35 Jahre alt ist!!!Überleg das nächste mal besser was du schreibst!Deine ersten Kommentare waren haarsträubend und diskriminierend den Hartz4Empfängern gegenüber!

[ nachträglich editiert von heinz42 ]
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29.01.2011 19:44 Uhr von HansiHansenHans
 
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Suche: Aushilfe die scheiße aussieht,
gegen scheiß Bezahlung,
einschließlich scheiß Arbeitsbedingungen und
zu guter letzt inkl. scheiß Chef.

Bitte bei mir melden
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29.01.2011 23:47 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -0
 
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Das Problem an dem "faulen" Job ist dass man davon a) nicht leben kann. Ergo bewirbt sich darauf keiner, der einen Volljob sucht. Als Nebenjob ist es b) nicht zu gebrauchen, da man ja am nächsten Tag morgens irgendwo erscheinen muss.
Insofern gebe ich allen Hartzern Recht, da diese Aushilfsstelle keine Arbeitsstelle ist von der sie leben können. Ausserdem zieht die ARGE das Geld bis auf 100 Euro ab.
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30.01.2011 02:06 Uhr von heinz42
 
+4 | -0
 
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ThomasHambrecht: Danke!Endlich mal ein Deutscher der mitdenkt und nicht blos RTL/Bild/Sat1/Schwesterwelle blabbert!
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31.01.2011 14:11 Uhr von Sonnflora
 
+1 | -0
 
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Der Restaurant-Besitzer hat ja schon etwas ganz wichtiges begriffen.Und zwar daß das Aussehen des/r Arbeiters/in absolut unwichtig ist (solange eine gewisse Grund-Hygiene vorhanden ist). Wichtig sollte in erster Linie die Leistung sein, die jemand erbringen kann.
Auf der anderen Seite sollte der Restaurant-Besitzer doch mal offenlegen, was für Arbeitszeiten bei ihm so üblich sind. Dann kann man darüber urteilen, ob er vielleicht zurecht niemanden findet. Ich kann mir kaum vorstellen, daß es nur am Wochenend- oder Schichtdienst liegt...
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31.01.2011 14:24 Uhr von Sonnflora
 
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@ Schlottentieftaucher: Daß du dir Gedanken darüber machen willst, finde ich schon mal klasse.
Man darf einfach nicht immer von ein paar wenigen auf alle schließen. Das ist ein sehr großer Fehler. Denn schwarze Schafe gibt es überall. Und ganz ehrlich, die paar wirklich faulen Hartz4ler sind das kleinste Problem, was die Gesellschaft hat. Das echte Problem ist unser Geldsystem...

Du solltest dir auch darüber klar sein, daß nicht jeder für jede Arbeit geeignet ist. Du kannst nicht sagen, ich kann das oder das, also müssen das alle anderen genauso können. Das geht so nicht. Und sei froh drum, sonst hätte es dein Arbeitgeber recht leicht dich durch eine billigere Kraft zu ersetzen.

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