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NRW/Moers: Falscher Frauenarzt von Mitbewohnerin entlarvt

Ein 30-jähriger Medizinstudent hat vier Wochen im St. Josef-Krankenhaus in Moers als Gynäkologe praktiziert. Die Stelle als Assistenzarzt hatte er sich mit gefälschten Unterlagen erschlichen, da er nie das Staatsexamen abgelegt hat.

Erst als seine Mitbewohnerin Verdacht schöpfte, flog der Schwindel auf. Daraufhin kündigte er bei dem Krankenhaus und erhielt ein Zeugnis mit einer hervorragenden Beurteilung. Das Krankenhaus erfuhr erst später von den Ermittlungen gegen den falschen Arzt.

Wegen Urkundenfälschung und Titelmissbrauchs hat die Staatsanwaltschaft gegen den Schwindler Strafbefehl über 7.200 Euro Strafe erlassen. Gegen die Höhe der Strafe legte er Einspruch ein. Der Prozess gegen ihn soll im Februar beginnen.


WebReporter: MasterAK
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Arzt, Betrug, Moers, Frauenarzt, Urkundenfälschung
Quelle: www.bild.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2011 15:24 Uhr von _-ELK-_
 
+10 | -0
 
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der dachte sich wahrscheinlich: "Ich bin zwar kein Gynäkologe, aber ich seh´s mir gerne mal an"
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28.01.2011 16:06 Uhr von StrammerBursche
 
+3 | -2
 
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Die Tussnelda war wohl eifersüchtig: Selber nichts gebacken bekommen und sich darüber schwarzgeärgert, dass er ungestraft Muschis begutachten darf^^
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28.01.2011 17:10 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -1
 
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Der Mann ist zu verurteilen wegen Urkundenfälschung. Zu bestrafen sind aber auch diejenigen, die ihm einen Anstellungsvertrag gegeben haben wegen Fahrlässigkeit. Diesem Mann sollte man eine Chance geben, damit er sein Examen nachholt, da er in der Zeit als er in der Klinik gearbeitet hat keine Fehler gemacht hat.

Nein, er bekommt sogar ein Zeugnis für eine sehr gute Leistung. Ich denke hier handelt es sich um ein Talent, der durch, wer weiss welche Umstände es waren, sein Examen nicht bestanden hat. Ich auf jedem Falle, wünsche ihm eine geringe Bestrafung und eine gute neue Anstellung.

Ich weiss alle junge Ärzte würden mich gerne operieren mit einem Ableben, das sehr bedauert werden würde.

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